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Windows XP lahmt sehr im Netzwerk teilweise


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Hi!

 

Ich habe ein Netzwerk mit ca. 230 Workstation Grösenteils mit NT 4.0 Workstation, wenige 2000 Prof. Workstations und ca. 20 XP Workstations tedenz steigend...

 

der PDC und der BDC laufen mit Win 2000 Server aber nicht als ADS soinder NT 4 Domäne...

 

Zur Netzwerk Archtiektur, alle Workstation Rechner 10 mbit für jeden Anschluss... Alle Server laufen jeweils mit 100 Mbit.

 

So, nun habe ich wie gesagt immer mehr Windows XP Rechner im Einsatz, und diese sind teilweise echt verdammt langsam im Netzwerk, das einfache auflisten von Dateien auf einem File Server dauerd teilweise echt soo lange, von öffnen oder der dateien auf dem Server rede ich erst garnicht, beim öffnen oder speichern hängen die Rechner erstmal teilweise so ein paar sekunden bis etwas passiert, es ist sowas von Nervig. Und das kann doch nicht Normal sein.

 

Wir haben grösstenteils Allied Telesyn AT 2450 (FT oder FTX) oder Allied Telesyn AT 1700 (nur in älteren rechnern) im Einsatz.

 

hmm, was könnte ich noch an weiteren Infos schreiben? *überleg*

 

Irgendwelche Vorschläge?

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Da Microsoft aus Kompatibilitätsgründen immer noch nicht von seinen Unsäglichen, weil kaum kontrollierbaren Suchdiensten Abschied nehmen kann, kommt es vor, dass ein Rechner im Netz mit dem Hauptsuchdienst oder Sicherungssuchdienst konfiguriert ist, der diese Funktion gar nicht korrekt erfüllen kann, z.B. ein Notebook oder eben - wie ich in Deinem Fall vermute - ein XP-Client-PC, der nun mal regelmäßig heruntergefahren wird.

 

Wird ein PC mit Suchdienst-Rolle heruntergefahren, wird nach einiger Zeit automatisch ein neuer Client für den Suchdienst bestimmt. Jetzt muss dieser Rechner erst mal die Browse-Liste aufbauen und alle Clients im Netz müssen diese Liste von diesem Rechner neu laden, wenn z.B. Verzeichnisse in einer Freigabe oder gar Freigaben über die Netzwerkumgebung gelistet werden sollen.

 

Eigentlich sollte in einer sauber konfigurierten NT4-Domäne mit PDC und korrekt konfiguriertem WINS-Server immer der PDC den Hauptsuchdienst der Domäne halten. Ab einer bestimmten Anzahl von Clients werden jedoch automatisch weitere Rechner im Subnetz als Sicherungssuchdienste konfiguriert. Dabei wird eine bestimmte Hierarchie eingehalten, in der die XP-Clients wohl ziemlich weit oben angesiedelt sind. wird so ein Rechner mit Sicherungssuchdienst heruntergefahren, wird einem anderen Rechner der Dienst zugewiesen, und die oben angedeutete Maschinerie kommt in Gang.

 

Ich vermute, dass in Deinem Netz Sicherungssuchdienste im Zufallsprinzip zwischen den Clients "pendeln".

 

Kontrollieren kann man dies, indem man auf dem WINS-Server die Registrierungen genauer untersucht und die Ereignisanzeige auf dem PDC analysiert. Die einzige Handhabe ist, auf Client-PCs über einen Registryeintrag zu verhindern, dass diese jemals eine Suchdienst-Rolle zugewiesen bekommen.

 

Außerdem sollte in einer Domäne - wie ich es leider oft sehe - ohne Not keine parallele Arbeitsgruppen-Umgebung exisitieren, da man es sonst mit weiteren Hauptsuchdiensten zu tun hat, deren Eintragungen alle in der Netzwerkumgebung gelistet werden wollen...

 

In einem Fall habe ich es sogar erlebt, dass ein falsch konfigurierter Linux-Samba-Server als Suchdienst konfiguriert war, der die Suchliste jedoch nicht aktualisieren konnte...

 

Such mal in der Knowledge-Base unter "Suchdienste" oder "Browserdienste"

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Hi JoeSan!

 

Danke erstmal für deine Ausführliche Antwort! Guter Mann! den kauf ich :D

 

Also zu deinem Post, die Suchdienste sind bei allen Workstation Rechner standardmäßig deaktiviert!

Habe ich irgendwann mal angeleihert bei den NT Rechner Computer Suchdienst zu deaktivieren, dasselbe nun bei XP bei allen XP Rechnern wird der Computer Brwoser Dienst deaktiviert!

 

Somit wäre das Problem ja nun auch schon ausgeschlossen, oder?

 

Ok, dann sind wir Sauber, und haben ein Sauberes Netzwerk. Denn wir haben zwei Wins Server und zwei DNS Server.

 

Ich habe mal bei Kollegen mit der selben Hardware nachgefragt, und die haben mir einige Tipps gegeben, die mir ein wenig geholfen haben.

 

Z.B.

 

Word 9.0 oder Word 10.0 haben verdammte Eigenart immer erst auf den Netzlaufwerken zu schauen ob der vorgeschlagene Dateiname beim speichern schon vorhanden ist. Das kostet natürlich zeit.

 

Lässt sich abstellen:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Common\General]

bzw. [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Common\General]

Wertname: Use Autocomplete

Werttyp: REG_SZ

Wert: "No" bzw. "Yes"

 

Bei "No" wird die Abfrage unterdrückt.

 

Habe es gleich mal ausprobiert, und hat ein wenig geholfen.

 

Dann habe ich noch heraus gefunden, das jeder XP Client jeden tag versucht hat, einen Active Directory Domänencontroller zu erreichen um sich zu registrieren (Automatische Registrierung), da wir jedoch keine active directory haben, kann auch schlecht ein active directory domänencontroller gefunden werden... nicht wahr???

 

Dabei taucht dann bei jedem Rechner im Ereignisprotokoll jeden tag folgende Meldung auf:

 

Ereignstyp: fehler

Quelle: Automatische Registrierung

Kategorie: Keine

Ereigniskennung: 15

Datum: Datum

Uhrzeit: Uhrzeit

Benutzer: NV

Computer: Computername

Beschreibung:

Die automatische Zertifikatsregistrierung für das lokale System konnte keine Verbindung zum Active Directory (0x8007054b) herstellen. Die angegebene Domäne ist nicht vorhanden oder es konnte keine Verbindung hergestellt werden. Die Registrerung wird nicht durchgeführt.

 

Fehler Behoben mit Hilfe des KB Artikels (leider keine Nummer mehr)

 

Probleme wenn die automatische Registrierung keinen Active Directory Domänencontroller erreicht

 

Das kann aber auch nur ein Bruchteil vom Problem gewesen sein.

 

Weiterhin, habe ich noch den Tipp bekommen, unter Eigenschaften von Netzwerk -> Erweitert -> Erweiterte Einstellungen -> "Reihenfolge der Anbieter"

Microsoft Windows Netzwerk Anbieter vor den Microsoft Terminaldienste zu stellen. (Reihenfolge ändern).

 

Was das gebracht hat kann ich noch nicht sagen, habe nicht viel gemerkt.

 

Hmm, kann mir auch nicht vorstellen wozu das gut ist, hmm... hoffentlich darf ich Bald meine MCSE Lehrgänge machen, denn so einiges an Know How fehlt einem ja doch beim reinen Learning by Doing.

 

Ich berichte wenn ich noch mehr heraus finde!

 

Denn es ist immernoch zu langsam, da muss es noch einge Kleinigkeiten geben. Habe noch ein zwei andere Tipps bekommen, die ich erstmal überprüfen muss.

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Lacht mich jetzt bitte nicht aus - aber ich habe heute einen XP-Client in ein W2K-Netzwerk in einer kleinen Firma mit nur 3 Arbeitsplätzen und einen W2K-File/Printserver gebracht - das Ding ist dermaßen langsam - unglaublich...

 

Mein Verdacht: Mit W-Server 2k3 und XP-Clients wird dann alles wieder gut... mit NT4 Client und W2K-Server läuft ja auch nichts vernünftig ohne zu wissen, wo man manuell dran rumfummeln muß...

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Original geschrieben von Workaholic4u

Hi JoeSan!

 

Also zu deinem Post, die Suchdienste sind bei allen Workstation Rechner standardmäßig deaktiviert!

 

 

:suspect: Hm, das sind ja ganz neue Aspekte. Deiner Mail hatte ich entnommen, dass Du in freigegebenen Ordnern Dateien auflisten möchtest. Außerdem gibt es in Deinem Netz über 200 Clients. Da wären aus Geschwindigkeitsgründen ein paar zusätzliche Sicherungsdienste bestimmt kein Fehler. Denn eine solche Liste wird wirklich bei jedem Zugriff (!) auf eine Freigabe über den Explorer vom nächstliegenden Sicherungsdienst neu eingelesen, da wird nichts zwischengespeichert. Ich denke, wenn es dann wirklich nur einen oder zwei Suchdienstserver (PDC und BDC) in Deinem (10Mbit) Netz gibt, dann kann das ebenfalls zu Geschwindigkeitseinbußen führen. Dann werden lediglich Zugriffe über den UNC-Pfad normale Geschwindigkeit haben.

 

Probier doch mal auf geeigneten Rechnern wieder ein paar potentielle Suchdienste zu aktivieren.

 

Gruß, JoeSan

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Original geschrieben von JoeSan

Probier doch mal auf geeigneten Rechnern wieder ein paar potentielle Suchdienste zu aktivieren.

 

Gruß, JoeSan

 

Hmmm, Sekunde mal, Wozu brauchen ich den den Suchdienst auf den Workstation Rechnern, wenn ich zwei WINS Server und zwei DNS Server habe, alleine die WINS geben doch schon die Computernamen an die Workstations weiter oder etwa nicht?

 

Ich meine das somit die Suchdienste auch vollkommen überflüssig sind, denn dazu sind doch die Server da!

 

Und ich habe die Suchdienst damals bewusst abgeschaltet im Netz bei uns, da es erheblich weniger Netz Traffic zur folge hatte.

 

Hmm mittlerweile bin ich auch schon wieder soweit, das ich glaube, das es ein DNS Problem war.

 

Wenn ich zwei DNS Server habe, aber keine Actie Directory, dann muss ich bei jedem XP Client unter Computername -> ändern -> Primäres Domänen Suffix des Computers die DNS Domäne eintragen...

 

Stimmts?

 

War mir neu, aber ok, denke mal bei ADS läuft das anders mit einer Richtlinie oder so etwas!

 

Ich sage ja Learnig by Doing langt nicht immer!

 

Aber aufjedenfall ist es seit dem ich das bei eingen XP Client eingetragen habe wesentlich angenehmer geworden mit der GHeschwindigkeit...

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Original geschrieben von Workaholic4u

Hmmm, Sekunde mal, Wozu brauchen ich den den Suchdienst auf den Workstation Rechnern, wenn ich zwei WINS Server und zwei DNS Server habe, alleine die WINS geben doch schon die Computernamen an die Workstations weiter oder etwa nicht?

 

:rolleyes: Naja, schon, das ist aber auch erst die halbe Miete... in WINS oder DNS werden Hostnamen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst, es sind dort aber keine Namen von Ressourcen (Drucker oder Verzeichnisfreigaben) hinterlegt. Die Suchdienste sind in der Tat unabhängig von den übrigen Serverdiensten, sie werden aber auch wirklich nur gebraucht zum Auffinden und zur Auflistung von Namen freigegebener Ressourcen über die Netzwerkumgebung. MS-Browserdienste sind eben eine Art extrem rudimentärer und dezentraler Verzeichnisdienst. Denn vor Active Directory wurden nirgendwo sonst die Namen von Freigaben oder Druckerressourcen publizert.

 

Das mit dem DNS-Eintrag ist sicher ein Schritt in die Richtige Richtung. Wenn DNS und WINS sauber konfiguriert sind, werden Rechnernamen in IP-Adressen korrekt aufgelöst- die Reihenfolge ist dabei übrigens abhängig vom Knotentyp - und das spielt bei der empfundenen Geschwindigkeit ebenfalls eine Rolle. Aber deshalb werden die Freigabenamen noch keinen Deut schneller gelistet. Wenn der Client den DNS-Server nach einer IP-Adresse fragt, diese dort aber nicht aufgelöst werden kann, (weil DNS unter NT4 noch keine dynamische Registrierung kennt - es sei denn WINSR ist korrekt konfiguriert) dann fragt er nicht etwa als nächstes den WINS-Server, sondern brüllt erstmal ins Netz (Broadcast), was wieder einige Zeit dauert.

 

Vielleicht machst Du dich mal mit den Knotentypen vertraut, da unterscheidet sich Windows XP auch wieder von NT

 

Gruß, JoeSan

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