darkjedi 10 Geschrieben 11. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 11. Februar 2005 Hallo, kurzes Szenario und kurze Frage: Wir weollen redundante Verbindungen zwischen Switches aufbauen, die nur gegen den Ausfall des zentralen Switches absichern. Es ist doch prinzipiell möglich 2 Switches die über LWL an GBit-Adaptern an den zentralen Knoten angebunden sind untereinander nochmal über die normalen 100Mb-Ports zu verbinden, oder? Der Link wird durch Spanning-Tree gesperrt und nur im Fehlerfalle aktiv. So viel Verkehr geht über die Switches nicht und die 100Mb-Verbindung sollte für kurze Zeit im Fehlerfall ausreichend sein. Oder gibt es irgendwelche Einwände oder Bedenken, die ich nicht bedacht habe, wenn ich die Switches über Kupfer und 100Mb-Ports verbinde (aktiv ja nur im Fehlerfall). Danke schonmal! Zitieren Link zu diesem Kommentar
Frank04 10 Geschrieben 12. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 12. Februar 2005 Nein, wenn ich die Lösung richtig verstanden habe, keine Bedenken. Im Gegenteil, die Lösung ist gut so, wenn man den doppelten Uplink sparen will oder die Etagen nicht stacken kann. Zu beachten ist nur, Spanning Tree einschalten, klar sagtest Du ja auch und die Querverbindung sollte halt auch ein Trunk sein, wenn mehrere VLANs vorhanden sind. Zitieren Link zu diesem Kommentar
GerhardG 10 Geschrieben 12. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 12. Februar 2005 du solltest aber den switchport aktiv überwachen oder die traps auswerten. sonst kommst du im fehlerfall erst nach wochen/monaten darauf das der switch nur mit 100mbit angebunden ist ;) Zitieren Link zu diesem Kommentar
darkjedi 10 Geschrieben 13. Februar 2005 Autor Melden Teilen Geschrieben 13. Februar 2005 ...ja das mit der Überwachung, das habe ich mir auch schon gedacht. das ist ein leidiges thema. da müßte in zukunft was passieren, da man sich ja nicht täglich die switchkonfigurationen anschauen will. spanning-tree is klar. ist ja standardmäßig enabled, nicht wahr? na ja, sollte nicht so schwer sein. zieh ichmir nochmal kurz die doku rein zu spanning-tree auf unseren switches. bringt Port-Fast in bestimmten szenarien nennenswerte vorteile? Zitieren Link zu diesem Kommentar
cyberdyne 10 Geschrieben 13. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 13. Februar 2005 Hallo! Spanning-Tree PortFast sollte man einsetzen, wenn an einem Switch-Port auschließlich End-Knoten angeschlossen sind. Hier werden nicht alle Portphasen des STP-Algorithmus (Listening, Learning, etc.pp) durchlaufen sondern gleich von Listening auf Forwarding geschalten. Dies bewirkt, dass der Port schneller "up" geht. Bei nicht aktiviertem Port-Fast hatten und haben einige BS (u.a. Win98) Netzwerkprobleme. Der nicht vollständige durchgeführte STP-Algorithmus heisst aber auch, das Ports mit angeschlossen Switches/Bridges nicht auf PortFast eingestellt werden dürfen, was ansonsten zu Switching-Loops durch einen fehlerhaften Spanning-Tree führen könnte Schönen Abend! cyberdyne Zitieren Link zu diesem Kommentar
darkjedi 10 Geschrieben 15. Februar 2005 Autor Melden Teilen Geschrieben 15. Februar 2005 ...ist Port-Fast und Uplink-Fast eigentlich die gleiche Geschichte? habe 2 Switches zum testen mit Cross-over-kabel über 100MBps-Ports verbunden. Wird nur ein Switch-Port in den Blocking-Modus gesetzt?? Sieht gfanz danach aus, wenn ich mir den Status der beiden Switche anschaue. Zitieren Link zu diesem Kommentar
daking 10 Geschrieben 15. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 15. Februar 2005 Hola, auf jeden Fall nicht: Portfast: wenn du bei einem Port SPT Portfast aktivierst gehst du grundsätzlich von einem Endgerät aus. Durch das Portfast Feature wird nicht der gesamte SPT Ablauf (listening-->learning--> blocking oder forwarding) abgearbeitet. Der Port schaltet sofort auf forwarding. Dieses Feature benötigst du wenn du DHCP benutzt, ohne Portfast würdest du sonst ene APIPA (Windows) Adresse bekommen. Wenn du z.B. VoIP Phones benutzen wüdrest gibt es noch das spanning-tree portfast trunk feature, dass portfast auf einen dot1q Port aktiviert. Uplinkfast: gehen wir mal von einer Dreieckskonstellation aus (drei Switche;jeweils Redundant angebunden). Der Spanningtree wird beim einschalten der Switche normal kalkuliert (listening-learning-forwarding/blocking). An Switch A ist nun Port A auf forwarding und Port B auf blocking (==> alle anderen Ports sind auf forwarding). Fällt nun an Switch A Port A aus würde normalerweise der gesamte SPT neu kalkuliert werden => ca 60 sekunden konvergenzzeit (!!direkter Fehler). Mit UplinkFast schaltet nun der auf blocking stehende Port B an Switch B sofort auf forwarding => konvergenzzeit von 2 bis 5 Sekunden. Mit UplinkFast kannst du jedoch keine inderekten Fehler erkennen => Backbonefast. Diesen ganzen Stress kannst du vermeiden, wenn du Rapid SPT (802.1w) benutzt! ==> konvergenzzeit = 2sec Ciao Zitieren Link zu diesem Kommentar
darkjedi 10 Geschrieben 15. Februar 2005 Autor Melden Teilen Geschrieben 15. Februar 2005 Rapid STP wird auf den Switches glaube ich noch nicht unterstützt. nochmal hierzu: habe 2 Switches zum testen mit Cross-over-kabel über 100MBps-Ports verbunden. Wird nur ein Switch-Port in den Blocking-Modus gesetzt?? Sieht ganz danach aus, wenn ich mir den Status der beiden Switche anschaue. ...dachte beide Ports auf den jeweiligen Switches würden blockiert. Zitieren Link zu diesem Kommentar
cyberdyne 10 Geschrieben 15. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 15. Februar 2005 Hi! Das ist schon so in Ordnung. Der Spanning-Tree wird immer nur an einer Stelle des redundanten Links geblockt. Dies ermöglicht das der geblockte Port weiterhin BPDUs und Hellos der Gegenstelle empfängt. Spanning-Tree ist im Grunde nicht so wirklich kompliziert. Komplexer wird es wenn man die Auswahl der Root-Bridge, Pfad-Wahl, Timer etc. beeinflussen will/muss. gruß cyberdyne Zitieren Link zu diesem Kommentar
daking 10 Geschrieben 16. Februar 2005 Melden Teilen Geschrieben 16. Februar 2005 Hola, nein nur der Port zur RootBridge wird geblockt (in diesem Fall mit der höheren PortID). gehe davon aus du hast zwei crossover kabel mit 100 mbit Zitieren Link zu diesem Kommentar
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