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RomanC

Speicher für VMware vSphere 7 Essentials Kit

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Wunderschönen guten Morgen zusammen ;-)

 

Ich möchte für meine Einmannfirma (ab und zu mal noch ein Freelancer) eine Virtualisierungsplattform bereitstellen.

 

Ich erhoffe mir dadurch eine Plattform für Testzwecke zu erhalten, ich möchte rein Interessen halber die Lösung von VMware kennenlernen und Erfahrungen sammeln und das Ziel wäre es dann schon auch die eine oder andere Applikation produktiv darauf zu nutzen.


Ich habe die bestehenden VM's zur Zeit via KVM am Laufen, da ich jedoch an die Grenzen stosse, würde ich nun mit aktuellerer Hardware einmal ein VMware Setup aufbauen. Möglicherweise werde ich auch irgendwann mal noch mit OpenStack rumspielen wollen...

 

Da Geld leider doch auch noch eine Rolle spielt, drehe ich mich nun seit ca. 2 Wochen im Kreis, wie ich den Speicher bereitstellen soll...


Grundsätzlich bin ich der Meinung, wer einmal richtig kauft, kauft nur einmal.. Also keine komischen Basteleien.. Alles 4 fach hochverfügbar mit 1000TB SAS SSD ist dann aber doch leider etwas zu teuer 😋

 

Ich beginne doch einfach mal mit Aufstellungen:

 

Vorhanden:
1x VMware vSphere 6 Essentials Kit
2x HPE DL380 Gen10, 1x Gold 5218 (ausbaufähig aber sicher noch nicht nötig), 64Gb. RAM
4x SSD Samsung 883 DCT, 3840Gb, 2,5" (vorhanden, muss aber nicht genutzt werden)
4x SSD Intel Pro Irgendwas 60Gb., 2,5" (vorhanden, muss aber nicht genutzt werden)
2x HPE 8GB dual microSD flash USB drive (vorhanden, muss aber nicht genutzt werden)
2x Synology RS815RP+ mit 2x WD RED 6Tb, 3,5" (vorhanden, muss aber nicht zwingend eingesetzt werden oder kann als erstes Backup benutzt werden...)

 

Was geht:
- Netzwerkcontroller vSZ Ruckus (zwingend - der gab auch den Anstoss.. ;)
- SQL Datenbank für Lagerverwaltung, Buchhaltung etc.
- Nextcloud (Testinstallation und vermutlich produktiv)
- Key Server wie Passbolt, Bitwarden o.ä. (Testinstallation und vermutlich produktiv)
- Ubuntu zu Testzwecken...
- Ticketsystem (wäre schön...)
- VPN Server (wäre schön...)
- LibreNMS (wäre schön...)
- ….
- ….

 

Anforderungen / Wünsche:
- Da keine kritischen Dienste darüber laufen muss das Ganze nicht unterbrechungsfrei laufen
- Trotz allem macht es mehr Spass, wenn ich in stressigen Zeiten bei einem Crash von irgendwas die VM auch wieder in ein, zwei Stunden an den Start krieg, was ja überhaupt kein Problem sein sollte..
- Richtige Backups des Ganzen, was jedoch nicht Hauptthema sein soll..
- Unendlich Speicherplatz... 😋 Ich habe zur Zeit 10Tb. in Verwendung und wie wir wissen kommt da noch mehr ;) Ich würde mal mit 12Tb. beginnen, was aber gut bis 30Tb. oder mehr skalierbar sein sollte die nächsten Jahre..
- SSD ist ja eigentlich heute Standard... Alles in SSD jedoch doch eher teuer  Backup so oder so HDD..
  Es soll alles wirklich schön schnell und flott durchlaufen und ein Par Jahre halten, von dem her tendiere ich zu SSD. Da stellt sich mir auch immer die Frage SAS oder SATA. Z.B. mit UC3200 soll ich wirklich auf SAS oder reicht auch SATA weil andere Engpässe zu erwarten sind?

 

Mögliche Lösungen:
V1: - Ich könnte via iSCSI oder NFS (gute Idee?) alles auf die Synology NAS auslagern. Geht Hardware defekt, kann einfach auf dem Zweiten gestartet werden. Die vorhandenen RS815RP+ haben jedoch nur 4x Gigabit also müssten wir die z.B. mit Synology UC3200 ersetzen, weshalb auch noch ein 10G Switch gekauft werden muss..
Die RS815RP+ könnten dann jedoch mittels integriertem "Active Backup for Business" die VM's als erste Stufe sichern.

 

V2: - Ich könnte nun auch HDD/SSD's direkt in den Servern inkl Raid verbauen.. Da denke ich bräuchte ich jedoch schon alle Platten doppelt, um im Fehlerfall auch wieder einfach und alles hochfahren zu können..
Ev. müsste auch der Speicher extern z.B. mit den oben erwähnten NAS erweitert werden da der HP Speicher doch ins Geld geht! Ich könnte auch andere HDD/SSD in die DL380 stecken, was auch bereits sehr gut funktionierte, aber irgendwie fehlt mir da Lanzeiterfahrung.
Müsste ich da die VM's aus dem Backup zurück auf den zweiten Server spielen oder kann dies zuverlässig synchron gehalten werden?

 

V3: - Nur einen DL380 verwenden und als SAN irgend ein potenter Synology Server der im Fehlerfall auch gleich eine VM Booten kann...

 

V4: - Dann hätten wir noch vSAN... Wenn ich dies richtig sehe, +-8'000.- Lizenzkosten und noch ein dritter Server... Da kann ich mit weniger davon kommen hätte ich gesagt.

 


Gibt es Alternativen zu meinen Lösungen?
Ist der UC3200 wirklich als vollwertig redundant anzusehen?
Gibt es gute Alternativen zu dem UC3200?
Wie seht Ihr mein Problem am nachhaltigsten gelöst?

 

 

Vielen Dank für euer Feedback! Ich dreh mich gerade wirklich im Kreis 🙈
Gruss Roman

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Am 8.5.2020 um 22:09 schrieb Nobbyaushb:

@RomanC - das kommt mir so bekannt vor, hast du das schon mal irgendwo gepostet?

Entschuldige, dies ging jetzt länger - Nein, habe ich nicht..

Falls du in der Zwischenzeit wieder darüber gestolpert bist, wäre es interessant was das Fazit bei dem anderen Thread rauskam.. ;)

Habe nächste Woche wieder Zeit um zu "spielen" und bin in der Zwischenzeit noch auf die Synology SA3200D gestossen, was auch noch interessant sein könnte..

 

Gruss Roman

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