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Orpheuß

Windows Server 2019 Essentials Virtualisierung

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Hallo Community,

 

ich habe vor unseren Server zu erneuern.

 

Ist würde gerne den Server als Virtuelle Maschine laufen lassen. 

Wenn ich eine Windows 2019 Essentials Version kaufe, ist es dann möglich dieses auf den Server direkt zu installieren und die selbe Lizenz als virtuelle Maschine auf dem Server?

 

Des weiteren würde dann wenn dies möglich ist die Frage aufkommen wie das Lizenztechnisch funktioniert wenn ich die virtuelle Maschine auf meinem Pc zuhause einrichten möchte, um sie dann fertig eingerichtet auf den Server zu übertragen.

 

Vielen Dank im Voraus.

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Am 4.12.2018 um 09:46 schrieb Orpheuß:

Des weiteren würde dann wenn dies möglich ist die Frage aufkommen wie das Lizenztechnisch funktioniert wenn ich die virtuelle Maschine auf meinem Pc zuhause einrichten möchte, um sie dann fertig eingerichtet auf den Server zu übertragen.

 

Lizenztechnisch ist es nicht in Ordnung, einen Strick wird Dir sicher niemand drehen wenn Du zu Hause vorbereitest und dann in die Firma nimmst. Ich wäre zumindest aber als Chef nicht erfreut. Ich würde es so machen, dass Du alle Schritte zu Hause dokumentierst und anschliessend nach dieser Anleitung im Geschäft neu installierst. Dann weist auch gleich ob die Doku korrekt ist =)

 

Dein Problem ist aber sowieso, dass Du mit Essentials nur eine Instanz nutzen darfst. Das heisst der Hyper-V unterbau muss entweder Standard sein oder die Gratis-Variante. Essentials darfs dafür nicht hernehmen.

 

Noch ein kleiner Tipp: Planst Du noch Investitionen in die Infrastruktur? Also Backupserver, redundante USV's usw? Falls nicht, halt es ich es für relativ riskant ein Single-Server-Prinzip mit Virtualisierung aufzugleisen. Wenn man nur A sagt, fährt man physisch in der Regel besser/sicherer als virtuell. Ist crashresistenter.

bearbeitet von Weingeist

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Hallo,

 

danke für die Antwort.

 

Das würde bedeuten, dass eine Windows Standard Version von Nöten wäre.

 

In den Lizenzen dazu liest man, dass diese für 2 VMs berechtigt ist.

Wenn eine der VMs Windows Server 2019 sein soll, wird dann für die VM nochmals eine weitere Lizenz benötigt?

Die andere VM soll Windows 10 bekommen, auf welche die Mitarbeiter via Remote Desktop zugreifen können, um die dort installierten Berechnungsprogramme zu nutzen.

 

Ein Backupserver ist nicht geplant, und eine redundante USV auch nicht, es ist lediglich geplant eine USV für den Server anzuschaffen.

Ist es mit VMs absturztechnisch so riskant?

Der Hintergedanke mit den VMs war, dass man bei einem zukünftigen Hardware Wechsel einfach die VMs mehr oder weniger verschieben könnte.

Ansonsten müssten 1 NAS, 1Server und 1 "PC/Server" angeschafft werden.

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Es ist so, solange die physische Instanz ausschliesslich zur Bereitstellung der HyperV-Rolle dient, darfst Du zwei virtuelle Server UND die physische Instanz betreiben.

Sobald die physische Instanz aber andersweitige Aufgaben übernehmen sollte, dann gilt auch diese als eigentständige Instanz und somit dürftest Du nur noch 1 VM mit dieser Lizenz erstellen.

 

Virtualisierung ist immer heikler, einfach schon aufgrund der Tatsache das ein Layer mehr dazwischen hängt.

 

Virtualisierung hat einige gute Vorteile, man erkauft sich aber auch so manchen Nachteil. Das Risiko bei einem Stromausfall ne Menge Arbeit zu bekommen ist deutlich höher als mit einer physischen Maschine. Daher bin ich der Meinung, dass man auch etwas mehr als üblich in die Stromversorgung stecken sollte (Auch wenn ich auch sonst immer 2 USV verbaue, aber bei virtualisierung gibts immer deutlich mehr Reserve-Laufzeit). Wenn das Geld für zwei wirklich nicht da ist, die Kiste wenigstens mit einem NT direkt an den Strom hängen, z.B. mit einem Übersprannungsschutz. Die letzten 3 Hardware-Ausfälle die ich erlebt habe, waren immer weil die USV hops gegangen ist. Das waren allesamt keine Billigteile. Zwar alles innerhalb der Garantie oder kurz nach Ablauf, aber Spass macht das nicht wenn man nur eine hat oder auch noch beide NT's draufhängen. Meistens geht die USV unter Last Hops oder man bemerkt es erst da weil sie eh niemand so richtig prüft.

 

Ein physisches System wo nicht gerade ins AD oder in einen Exchange geschriebn wird, ist da wesentlich toleranter punkto Strom weg.

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