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Herbert Leitner

Windows Size im TCP Header

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Hallo!

 

Im TCP Header steht die Windows Size drinn.

 

Irgendwie kann ich mir keinen Reim darauf machen.

Ich weiß das das Window für die Flusssteuerung (wie immer das heißt) zuständig ist.

 

Aber warum werden dann in jedem Packet 2 Byte verschwendet?

Was hat der Partner davon, wenn er meine Window-Size kennt.

 

So wie ich mir das vorstelle, wird das in jedem Packet mit geschickt, und das zu jedem Partner. Währe es nicht sinnvoll, daß man die zwei Byte weg läßt, und beim Syn, SynReq oder SynRequest abhandelt.

 

Da sich die Windowssize sowieso nicht ändert (nicht ändern kann) ist es doch Verschwendung, diese mit jedem Packet mit zu senden.

 

Eigentlich geht mir durch den Kopf, daß man das überhaupt nicht braucht.

Was kümmert es die Gegenstelle, wie ich meine Flussteuerung mache? (wobei das natürlich naiv ist!).

 

Warum der Aufwand?

 

tks!

Herbert

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Hi,

 

 

wenn der Server z.B. nicht mehr kann und die Puffer voll sind, sendet er Nullwindow und die Gegenseite weiß Bescheid, den Server erstmal nicht mehr zu bombardieren...

 

 

gruss

 

 

rob

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Im allgemeinen ist Deine Gegenseite doch an DEINER?!?, ich denke eher Eurer, Flußsteuerung beteiligt, oder nicht?

 

Und ab und zu ändert sich die Windowsize schon mal. Schau Dir mal eine Downloadverbindung über eine WAN Strecke auf nem Netzwerkanalyse z.B. Wireshark an, da sieht man es ganz gut...

 

Gruß J@e

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Im allgemeinen ist Deine Gegenseite doch an DEINER?!?, ich denke eher Eurer, Flußsteuerung beteiligt, oder nicht?

 

Und ab und zu ändert sich die Windowsize schon mal. Schau Dir mal eine Downloadverbindung über eine WAN Strecke auf nem Netzwerkanalyse z.B. Wireshark an, da sieht man es ganz gut...

 

Gruß J@e

 

>>>Im allgemeinen ist Deine Gegenseite doch an DEINER?!?, ich denke eher Eurer, Flußsteuerung beteiligt, oder nicht?

Ja, das ist mir klar und das hatte ich auch im Hinterkopf.

 

Mir scheint nur der Aufwand etwas groß, mit jemden Packet (Layser3) zwei Byte zu verschwenden.

 

Irgendwie ist mir ein Teil vom Ablauf im Layer 4 nicht klar - ich kann mir keinen Reim darauf machen.

 

Sie mal...

im TCP Header steht alles mögliche wie zB: Layer 4 Adresse (ist der Port, nicht die IP - Adersse), Sequenznummer, Prüfusumme, ...

Das steht aber gar nicht drinnen, wo das Segement (im Layer4 heißt die PDU Segment) hin soll. Wenn das da aber nicht steht, wie kriegt der Layer 3 mit, welche Adresse als Ziel angegeben werden soll.

 

... wie sagt mal jemand: ich weiß es (im Prinzip), ich kanns nur nicht erklären ..

Genau so gehts mir auch.

 

Gruß und Dank!

Herbert

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[quote name='Herbert LeitnerMir scheint nur der Aufwand etwas groß, mit jemden Packet (Layser3) zwei Byte zu verschwenden.

Da ist nichts verschwendet. Die Fenstergöße ist ein Parameter, der zur Flußsteuerung auf dieser Ebene verwendet wird. Forsche mal nach "Sliding Window" in Verbindung mit TPC/IP.

Außerdem kann die Fenstergröße manchmal von Applikationen verwendet werden, um Pufferüberläufe und damit verlorene Daten zu vermeiden (Bsp. Telnet).

 

Das steht aber gar nicht drinnen, wo das Segement (im Layer4 heißt die PDU Segment) hin soll.

Wie meinst du das, da steht nicht drin , wo es hin soll :suspect:

Natürlich steht das drin, dafür gibt es das Feld DST(-Port).

 

Wenn das da aber nicht steht, wie kriegt der Layer 3 mit, welche Adresse als Ziel angegeben werden soll.

Das geht den Layer 3 überhaupt nichts an. Der muss seine Aufgabe erfüllen, und bezogen auf Layer 4 ist das maxinmal nioch zu wissen, ob er es an TCP oder UDP hochgeben muss. Was dort passiert sieht IP nicht, und muss es auch nicht sehen/wissen. Das ist genau der "Trick" bei einem Schichtenmodell.

 

 

grizzly999

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[quote name=Herbert LeitnerMir scheint nur der Aufwand etwas groß, mit jemden Packet (Layser3) zwei Byte zu verschwenden.

Da ist nichts verschwendet. Die Fenstergöße ist ein Parameter, der zur Flußsteuerung auf dieser Ebene verwendet wird. Forsche mal nach "Sliding Window" in Verbindung mit TPC/IP.

Außerdem kann die Fenstergröße manchmal von Applikationen verwendet werden, um Pufferüberläufe und damit verlorene Daten zu vermeiden (Bsp. Telnet).

 

Wie meinst du das, da steht nicht drin , wo es hin soll :suspect:

Natürlich steht das drin, dafür gibt es das Feld DST(-Port).

 

Das geht den Layer 3 überhaupt nichts an. Der muss seine Aufgabe erfüllen, und bezogen auf Layer 4 ist das maxinmal nioch zu wissen, ob er es an TCP oder UDP hochgeben muss. Was dort passiert sieht IP nicht, und muss es auch nicht sehen/wissen. Das ist genau der "Trick" bei einem Schichtenmodell.

 

grizzly999[/quote]

 

 

Hallo Grizzly999!

 

So ganz klar ist mir das noch nicht wie das läuft.

 

Die Informationen laufen auf der Quellmaschine von Layer 7 zu Layer 1 (mit dem ganzen Aufwand der dahinter steckt und der hier nut zum Teil interressiert).

 

Nun habe ich mir den Layer 4 angesehen. Dort steht der Port (Layer 4 Adresse).

Das Segment wird dem Layer 3 übergeben.

Woher kennt der Layer 3 jetzt die Zieladresse (Layer 3 Adresse).

Mir ist nicht klar, wo die Information herkommt. Im Layer 4 steht sie sicher nicht - wo dann!

 

Gruß und Dank!

Herbert

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ftp://ftp.rfc-editor.org/in-notes/rfc793.txt

 

Sie steht in der Tat im Layer4, aber nur als zusaetzlicher Schutz. Schau dir einfach mal die Diagramme von IP und TCP (RFCs) an.

 

The checksum also covers a 96 bit pseudo header conceptually

prefixed to the TCP header. This pseudo header contains the Source

Address, the Destination Address, the Protocol, and TCP length.

This gives the TCP protection against misrouted segments. This

information is carried in the Internet Protocol and is transferred

across the TCP/Network interface in the arguments or results of

calls by the TCP on the IP.

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