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AndiCGN

Problem mit Kontrolle über Internetverbindungsaufbau

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Schon mal vorab: Habt bitte Nachsicht mit mir:-).

 

Habe unserer Linux-Server gegen einen Windows SBS 2003 ersetzt. Der neue Server hat zwei Netzwerkkarten, an einer hängt das DSL-Modem. Über den Aufgaben-Assistenten habe ich eine neue "Small-Business-Breitbandverbindung" eingetragen. Funktioniert auch alles soweit (Internet etc).

 

Hatte jetzt schon zweimal das Problem, dass der SBS-2003-Server keine Internetverbindung mehr hatte. Auch ein Serverneustart / DSL-Modem-Reset brachte kein Ergebnis. Erst nachdem ich das DSL-Modem wieder in den Linux-Server steckte, den Linux-Server rebootete (und Linux eine Internetverbindung aufbaute zum ISP) und ich dann das DSL-Modem wieder zügig in den SBS-2003-Server steckte, hatte ich im Windows-Server auch eine Internetverbindung.

 

Kurz und gut: ich habe ein ungutes Gefühl, weil ich nicht weiß, wo ich im SBS-2003-Server einsehen kann, ob eine Internetverbindung zum ISP aufgebaut wurde. Oder anders: Wann baut der Server eine Internetverbindung über das DSL-Modem neu auf?

 

Und: Kann man mit dem Befehl "ipconfig -renew" tatsächlich den SBS 2003 dazu veranlassen, eine über den Internetzugangsassistenten eingetragene Breitbandverbindung aufzubauen?

 

Hoffe, Ihr versteht mein Problem (habt Nachsicht;-)) und könnt mir das kurz erklären.

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Habe es selbst gefunden (natürlich ganz simpel). Unter "Routing und RAS" - [server] - "Netzwerkschnittstellen" - "Small Business-Breitbandverbindung" kann ich in den Eigenschaften dessen die Verbindung aufbauen und trennen (schreibe das, falls es auch ein anderer suchen sollte bzw. ich irgendwann Alzheimer erleide).

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Zu früh gefreut. Musste den Server zwischenzeitlich zweimal neu starten. Nach dem ersten Neustart hat der Server die DSL-Verbindung neu aufgebaut und ich war happy.

 

Dann musste ich aber noch die MSN im TAPI-Treiber der ISDN-Karte ändern und "Acronis True Image Enterprise 9" installieren und neu starten.

 

Seit dem baut der die Verbindung nicht mehr auf... Im Ereignisprotokoll steht:

 

"Quelle: RemoteAccess

Ereigniskennung: 20125

 

Eine bei Bedarf herzustellende Wählverbindung zur Remoteschnittstelle Small Business-Breitbandverbindung konnte nicht initialisiert werden. Fehler: Es stehen keine für Routing eingerichtete Schnittstellen zur Verfügung, die von dieser Schnittstelle für Wählen bei Bedarf verwendet werden können."

 

HILFE!!!! Ich will nach Hause...

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So, habe den Übeltäter wahrscheinlich gefunden, brauche aber noch Euren Rat.

 

Nachdem ich alles ausprobiert hatte (RAS neu starten / neu konfigurieren / Test-DFÜ-Verbindung zum DSL-Provider (war auch nicht erfolgreich) und anderem), habe ich Acronis True Image und Acronis True Image Agent wieder deinstalliert. Noch bevor ich den Rechner (wie aufgefordert) neu startete, konnte ich sehen, dass die Ports in der "Routing und RAS"-Verwaltung wieder angezeigt wurden (das waren also die nicht zur Verfügung stehenden Ports...).

 

Nachdem ich dann den Server neu gestartet habe, funktionierte auch wieder die Einwahl über die "Small Business-Breitbandverbindung".

 

Kennt Ihr das Problem mit dem Acronis True Image? Ist die Version 9.1 Enterprise... Würde ungern auf dieses Programm verzichten.

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Hi.

 

Ein paar gute Ratschläge.

 

Der neue Server hat zwei Netzwerkkarten, an einer hängt das DSL-Modem.

Hier handelst du dir eine potentielle Gefahrenquelle ein, da eine Netzwerkkarte im Internet hängt. Ich würde diese Konfiguration nie empfehlen. Aktiviere wieder deinen Linux Rechner und konfiguriere den als Firewall oder kaufe dir eine zertifizierte Hardwarfirewall.

 

Ist die Version 9.1 Enterprise... Würde ungern auf dieses Programm verzichten.

Acronis ist ein tolles Programm, wenn es darum geht Offline Sicherungen zu machen, aber es ist nicht als Online Sicherungsprogramm geeignet. Das in Windows integrierte NT-Sicherungsprogramm kann mit den kritischen Daten eines DC und Exchange Server wesentlich besser umgehen.

 

LG Günther

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Aktiviere wieder deinen Linux Rechner und konfiguriere den als Firewall oder kaufe dir eine zertifizierte Hardwarfirewall.

 

Aus Kostengründen will man den alten Linux-Server als Client-Rechner einsetzen. Dennoch gefällt mir diese Idee! Vielleicht kannst Du mir ein paar gute Linux-Software-Firewalls empfehlen, die auch ich als Linux-Null mit wenig Arbeit einsetzen kann:-).

 

Acronis ist ein tolles Programm, wenn es darum geht Offline Sicherungen zu machen, aber es ist nicht als Online Sicherungsprogramm geeignet.

 

Acronis wirbt doch extra damit während des laufenden Betriebes exakte Images von Serverfestplatten inkl. OS zu erstellen :suspect: . Aber vielleicht kennst Du ja einen Artikel, den ich mir durchlesen kann (zum Beispiel: direkter Vergleich Acronis/etc mit NTBackup)?

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Hi.

 

zu A: Ich bin ein Fan von sog. Hardware Routern/Firewalls. Aber benutze einmal zu diesem Thema die Boardsuche, da gibt es genügend Beispiele z.B. IPCOP

 

zu B: Allein den Exchange Server kann Acronis nicht sauber sichern. Wird ein Exchange Server mit NT-Backup gesichert, wird dieser bei einem Vollbackup in den Sicherungsmodus versetzt, die Transaktionsprotokolle überprüft, gesichert und anschließend die Transaktionsprotokolle gelöscht.

Wenn du mit Acronis sicherst, dann müßtest du die sogenannte Umlaufprotokollierung aktivieren, damit deine Festplatte nicht nicht mit Transaktionsprotokollen vollläuft. Allerdings sind bei aktivierter Umlaufprotkollierung und einem Crash des Exchangeserver alle Mails bis zum letzten Vollbackup verloren.

Zudem habe ich in der Praxis nicht nur einmal gesehen, dass mit sogenannten Online Image Programmen bei Datenbanken wie SQL Server oder Exchange Server nur binärer Müll gesichert wurde.

 

LG Günther

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Werde als nächstes "redWall Firewall" ausprobieren (es wurde noch ein relativ alter Rechner für diesen Zweck gefunden). Wenn ich nicht damit klar komme, hole ich mir eine Hardware-Firewall...

 

Danke für die vielen Tipps von Euch!

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