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LukasB

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Beiträge erstellt von LukasB

  1. Wenn du nur einen DC auf dem Hyper-V Host laufen hast, hast du ein klassisches Henne-Ei Problem wenn es ums starten der Maschine geht. Meine Empfehlung: Ein physikalischer DC und ein virtueller DC.

     

    Das ISA-Problem kannst du dadurch lösen indem du physikalische Netzwerkkarten im Hyper-V Host installierst. Du kannst dann sämtliche Bindungs des Hosts von dieser NIC entfernen, und sie nur in der VM verwenden.

     

    Unbedingt empfehlen würde ich ein solches Setup jedoch nicht - ich würde für den Perimeter einen eigenen VM Host einsetzen.

  2. FW soll dann an Hand der eingehenden URL feststellen welche private IP der

    zughörige WEB-Server hat. Das könnte in der FW beispielsweise so geschehen,

    dass in einer Tabelle der URL immer einer IP zugeordnet wird.

     

    Du suchst also weniger eine Firewall, sondern primär einen Reverse-Proxy.

     

    Schnelles Googeln sagt mir das Astaro das nicht kann - ist aber IMHO auch nicht Primäraufgabe einer Firewall-Appliance. Lösungen sind z.B. IIS (der das relativ gut kann) oder aber auch einfach Apache (der aber im Sicherheits- und Authentifizierungsbereich nicht an den IIS herankommt).

     

    Es gibt auch noch diverse Loadbalancer und andere Lösungen in grösseren Budgetrahmen.

  3. Mit einen kleinen Unterschied. Wir möchten einen neuen Fileserver einrichten. Wir haben zur Zeit eine SBS 2003 Domäne. Nun denke ich das auf dem neuen Server der 2008 Server instaliert werden sollte. Ist das überhaupt technisch möglich und wie sieht es mit den Zugriffen aus. Muß ich dann nochmals die Zugriffe auf den Server 2008 mit neuen Lizenzen abdecken?

     

    Es gab zu diesem Thema schon ein paar Threads.

     

    Technisch: Ja, überhaupt kein Problem.

     

    Du brauchst VORERST, bis Q2/Q3 (genaues Datum per Boardsuche), keine Server 2008 CALs. Danach kannst du entweder 2008 CALs kaufen, oder den SBS auf 2008 upgraden, dann hast du den 2008er Server CAL mässig auch wieder abgedeckt.

  4.  

    Nicht wirklich.

     

    Nested RAID levels - Wikipedia, the free encyclopedia

     

    RAID10 arbeitet ja nicht auf File- sondern auf Blockebene.

     

    Gehen wir davon aus das du 20 Disks hast. Aus diesen 20 Disks werden nun Mirror-Pairs gebildet - das ergibt 10 Mirror Pairs. Über diese Mirror-Pairs wird nun ein RAID 0 gebildet. Das heisst der erste Stripe ist auf Mirror-Pair 1, der zweite Stripe auf Mirror-Pair 2, der dritte Stripe auf Mirror Pair 3, etc. pp.

     

    Für das lesen stehen dir nun 20 Disk Arms zur Verfügung, für das schreiben die 10 (da mirrored).

     

    Gehen wir davon aus das deine User 10 Write Requests generieren - für die den Stripe

     

    4821 19842 2394 28473 89475 99576 49437 32398 11239 81290

     

    Diese 10 Requests können nun alle GLEICHZEITIG verarbeitet werden - jede Disk muss sich nur einmal positionieren. Anstelle das das die eine Disk sich hintereinander auf 10 verschiedenen Stripes zum schreiben positionieren muss.

     

    Die Praxis ist natürlich komplizierter. Aber ich hoffe ich konnte dir das Prinzip vermitteln.

  5. übertragungsrate ist ja genau die verbesserung bei raid-10, aber nicht die zugriffsrate. zumindest war das meine einschätzung...

     

    Beides wird bei RAID10 verbessert!

     

    warum sind für random-io sind mehrere disks besser?

     

    Durch das Striping - mehrere "Arms" können unabhängig voneinander unterschiedliche Teile der DB gleichzeitig lesen bzw. schreiben.

     

    Was auch wichtig ist: Die DB Logfiles auf seperate Disks zu verteilen. Dort ist aber eigentlich nur sequential write.

  6. Das günstigste Produkt wird IMHO SBS 2008 Premium sein, da gibts gleich zwei Maschinen und sogar noch einen Exchange.

     

    Ansonsten kannst du mit der Enterprise-Edition auch 4 Maschinen implementieren und Loki's Vorschlag umsetzen. Kaufe aber nicht die Version "ohne Hyper-V" - das ist so eine EU-Spezialvariante, du musst Hyper-V nicht kaufen.

     

    CALs kannst du pro User oder pro Device kaufen - rede am besten mit einem kompetenten Systemhaus.

  7. Die maximale Übertragunsrate spielt höchstens beim Backup eine Rolle, eine DB generiert aber ansonsten primär Random-IO. Und für Random IO sind nur zwei Dinge wichtig: Rotationsgeschwindigkeit und Anzahl Disks.

     

    Ob du allerdings mehrere DBs auf das gleiche RAID10 tun sollst ist eine andere Frage: It depends. Dafür müsste man viel mehr Details über die einzelnen DBs wissen.

  8. Wenn es ein Fernseh-Kabelanbieter ist: Die verwenden intern in ihrem Netz auch gern NAT. Das sollte man beim Anbieter erfragen. Dann ist es mit Port Fowarding Essig.

     

    Die Cablecom verwendet konkret kein NAT - und sie stellt normalerweise auch keine Router zur Verfügung, nur ein Modem bzw. Bridge auf Ethernet, wohinter man direkt per DHCP eine IP beziehen kann. User-Authentifizierung erfolgt anhand der MAC des Modems.

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