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Store.exe und Speicherbedarf mal wieder


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Hi.

 

Ich sehe da kein Problem. Exchange gibt ja sowieso seinen Speicher wieder frei, wenn er von einem anderen Programm angefordert wird.

 

Setze dich einmal mit der Speicherverwaltung von Exchange auseinander, dann hast du sicherlich eine Sorge weniger.

 

Hier wurde das Thema schon ausführlicher behandeld (Links) - http://www.mcseboard.de/showthread.php?postid=227474

 

LG Günther

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Vom Prinzip her ist mir das klar... nur ist die Realität eine andere (zumindest auf allen 2000er SBS, die ich gesehen habe).

 

die Store.exe müllt den Speicher zu, was dazu führt, daß die Prozessorbelastung kontinuierlich nach oben geht (logisch, der Rechner verbringt ja auch fast die ganze Zeit mit dem Bearbeiten der Auslagerungsdatei).

 

So krieg ich hier nach 24 Stunden einen Serverload von 95 % (kontinuierlich)... wohl gemerkt, es ist ein Dual Xeon mit 3 GHz.

 

Ich lass jetzt alle 12 Stunden (Morgens und Abends jeweils um 6.30h bzw. 18.30h) den Informationstore restarten und liege wieder vernünftig im Rennen.

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  • 1 Monat später...

also das bei mir genau so! habe 2x 3 ghz xeon, 4 gb ram und nen U320 raid10

die store.exe nimmt nach einem neustart 50 MB, das wird auch nach 6 std arbeit nicht viel mehr.

aber wenn ich morgens gucke ist es wieder 1 gb ram! was für eine wartung vom exchange macht nachts diesen speicher "überlauf" ? kommt das durch die wartung der speichergruppen?

wie kann ich den exchange dienst morgens um 7 per batch neustarten?

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  • 2 Wochen später...
da gehen die Geister auseinander .... ich meine, das meiner danach schneller ist.

 

Versucht euch mal vorzustellen, das Exchange eine DATENBANK ist.

 

Das bedeutet:

Wie jede gute Datenbank, versucht auch Exchange soviel RAM wie möglich zu bekommen. Eine Veränderung der Performance muß nicht zwangläufig nach einem Neustart der Datenbank zu spüren sein. Je nach Umgebung kann es sogar anfänglich langsamer sein.

 

Das liegt aber an einem einfachen Prinzip:

Die Datenbank versucht "mitzudenken", indem es erstmal das in den Speicher packt, was aktuell aufgerufen wird und was möglicherweise aufgerufen werden wird.

 

Schneller wird die deshalb, weil die aktuell aufgerufenen Daten voll in den freien Speicher gehen (und auch dort nen Moment bleiben), langsamer wird sie, wenn sie sich beim Vorausdenken etwas überschätzt.

 

Ansonsten sei darauf verwiesen, das die Speichernutzung insgesamt gut dokumentiert ist und natürlich des nachts Wartungsaufgaben wargenommen werden. Das sind teilweise automatisch ablaufende, aber auch selbst eingerichtete. Was bei euch aber eingerichtet ist :confused:

 

grüße

 

dippas

 

PS: viel RAM hilft meist auch viel, aber auch auf so einige Nickeligkeiten (z.B. /3GB etc.)achten

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Hi dippas,

 

das Prinzip ist klar ... ich weiss nur, das die Gesamt-Geschwindigkeit meines SBS proportional zur Speicherbelegung des Exchange fällt.... die gesammte Kiste (inkl. Exchange) wird tierisch lahmars***ig.

 

Nicht das er an sich besonders schnell ist (eine Mail braucht trotz Dual-Xeon-Server mit 2 GB RAM und einen GBit-Netz schon mal 10 Sekunden), bis Sie geöffnet ist; aber wenn ich nicht regelmäßig die Store.exe neustarte, dann dauert das auch schon mal 2 Minuten.

 

Ich hatte erst gedacht, daß der früher auf dem Server mitlaufende Datenserver unserer WaWi schuld wäre (das System war an sich sehr instabil) und hab mir dann Ende April den Spaß gegönnt, die gesamte Kiste neu aufzusetzen und die Exchange-Daten per Hand wieder einzuspielen... aber an der Geschwindigkeit hat sich nichts geändert (dafür läuft der Server stabiler --> ein Absturz in 4 Wochen, den ich dadurch umgehe, daß ich Freitags Abends die Kiste einfach mal durchstarte).

 

Ich bin allerdings gerne bereit zu glauben, daß dies ausschließlich ein Problem des SBS ist.

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ich weiss nur, das die Gesamt-Geschwindigkeit meines SBS proportional zur Speicherbelegung des Exchange fällt.....

 

aha ...

 

Nicht das er an sich besonders schnell ist (eine Mail braucht trotz Dual-Xeon-Server mit 2 GB RAM und einen GBit-Netz schon mal 10 Sekunden), bis Sie geöffnet ist; aber wenn ich nicht regelmäßig die Store.exe neustarte, dann dauert das auch schon mal 2 Minuten.

 

oho ....

 

Kleine Info:

Ich warte unter anderem einen Exchange 2003 auf W2k3-Standart-Server, DC, DNS.

Hardware: Dual PIII-500, 1 GB RAM, 2 x 36 GB-Raid1, 100 MBit.

Aber KEINE Mail benötigt auch nur annähernd so lange wie Deine Mails (lange Dateianhänge sind natürlich extra zu betrachten).

 

Ich hatte erst gedacht, daß der früher auf dem Server mitlaufende Datenserver unserer WaWi schuld wäre (das System war an sich sehr instabil) und hab mir dann Ende April den Spaß gegönnt, die gesamte Kiste neu aufzusetzen und die Exchange-Daten per Hand wieder einzuspielen... aber an der Geschwindigkeit hat sich nichts geändert (dafür läuft der Server stabiler --> ein Absturz in 4 Wochen, den ich dadurch umgehe, daß ich Freitags Abends die Kiste einfach mal durchstarte).

 

Die Wawi ist aber nun nicht mehr auf dem Server, oder?

 

Ich bin allerdings gerne bereit zu glauben, daß dies ausschließlich ein Problem des SBS ist.

 

Naja, das es an der Installation liegt, scheint ja wirklich nicht mehr von der Hand zu weisen zu sein.

 

Damals war alles besser ;-) da herrschte noch die "goldene Regel" das pro Anwendung ein NT-Server benötigt wird. Ist zwar etwas übertrieben gewesen, hatte aber den unglaublichen Vorteil, dass man "relativ" leicht den Verursacher für das eine oder andere Problem eingrenzen konnte. Und ein fehlerhaftes System hat nicht gleich den ganzen Betrieb lahmgelegt.

 

OK, hier vielleicht ein paar Denkanstöße:

 

Das es bei sauberer Installation/Konfiguration auch schnell fluppt, können Dir viele Leute bestätigen, die auch über "schwache" Hardware verfügen wie der oben genannte Server.

 

Also gilt es nun einzugrenzen:

1. Gibt es in den Ereignisprotokollen irgendwelche Fehlermeldungen, die genauer betrachtet werden wollen?

2. Hast Du mal mit verschiedenen Systemmonitoren/Leistungsmonitoren die Kiste betrachtet? Was macht der Rechner also? Da kann man schon mal Engpässe erkennen. Auslagerungsdatei passend?

3. Ist ausgeschlossen, dass diverse Netzwerkprotokolle keinen Unfug machen und läuft TCP/IP richtig. Hat also das Netz ne Macke? von wegen der langen Wartezeiten.

4. Hast Du überprüft, dass neben der reinen SBS-Software nicht noch andere Anwendungen möglicherweise dazwischenfunken? Beispiel: Eine Filemaker mit SQL und Exchange führt schon mal zu Problemen.

5. Ist wirklich sichergestellt, das die Installation/Konfiguration nach bestem Wissen und Gewissen RICHTIG ist. Beispiel Exchange: Vielleicht ne Schleife eingebaut?

6. Kannst Du ausschließen, das die Serverhardware ne Macke hat? Der Serverhersteller sollte eigentlich ne Software für die Kontrolle der Servers mitgeliefert haben, sofern es kein NoName-Server ist.

7. Mal die Konfiguration "Mail" beim Outlook geprüft? Wenn da etwas nicht so richtig drin steht, kann es auch zu Verzögerungen kommen.

8. Gibt es eine Desktopfirewall auf den PCs? Ich hatte mal das Problem mit einer ebensolchen. Es war seinerzeit so, dass der Mailverkehr mit Outlook immer nur dann klappte, wenn man irgendetwas in Outlook anklickte (egal was). Regel geändert: PC zu Exchange alles erlaubt und siehe da ....

9. kannst Du vielleicht versuchsweise die InformationStore auf PHYSIKALISCH andere Festplatten legen (Performance Plattensubsystem)?

 

Unter normalen Umständen sollte ein SBS auf Deiner Hardware prima laufen, zumindest was Proc. und RAM angeht. Die Probleme die Du ansprichst dürften nicht vorkommen.

 

Vielleicht kannst Du die oben genannten Punkte mal unter die Lupe nehmen und dann berichten?

 

grüße

 

dippas

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