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W2k-Netz mit sporadischen Netzlatenzen >=30s

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Nun das nächste W2k-Problem (habe im Windows-Allgemein-Forum schon ein Problem beschrieben).

In einem W2k-Netz (Server als AD-PDC, 7 Clients) treten von Zeit zu Zeit (mal nicht merkbar, mal zig-mal am Tag, Lastabhängigkeit nicht nachvollziehbar) erhebliche Stillstände auf, i.d.R. steht dann für 30-40 Sekunden alles still, danach läuft's ohne Meldung weiter als wäre nichts gewesen. Ich fürchte, diese sporadischen Latenzen betreffen nur den MSSQL-2000-Server, der auf dem PDC läuft, denn Versuche, große Dateien hin- und her zu kopieren zeigten keine Auffälligkeiten, die Messung des Netzwerkdurchsatzes war ebenfalls im grünen Bereich für ein geswitchtes 100MBit/s Netz. Ich habe sämtliche Netzwerkkarten inzwischen auf Vollduplex konfiguriert, den Switch getauscht, dem Netzwerkverkehr zugesehen, ob da irgendwas herumschwirrt, was da nicht hingehört - bisher alles Fehlanzeige.

Es war bisher auch nicht möglich, einzugrenzen, ob es immer ein bestimmter Client ist, der den Stillstand initiiert, da während der Tests natürlich keine Fehler aufgetreten sind.

Ach so: der Server wurde mittlerweile von PIII 1GHz auf einen Dual Core Xeon upgegraded, nun mit 2GB statt 786MB, schnellen SATA-Platten, alles frisch aufgesetzt und dann die Datenbank-Backups des WaWi-Systems durch die Systementwickler remote eingespielt. Natürlich wurde die Entwicklerfirma schon mehrfach auf das Problem angesetzt, allerdings konnten die auch keine Probleme feststellen - naja...

Da das Problem den Serverwechsel unverändert überdauert hat, habe ich einen der Clients - Hard- oder Software - in Verdacht. Da sich aber mit Durchsatz- und Latenzmessungen, massivem Traffic, Beobachten und Simulieren nichts feststellen lässt, hoffe ich nun auf weitere Ideen.

Gibt es vom MS irgendein Tool, um die Performance des MSSQL-Servers zu messen?

Dienstag werde ich den Server erstmal umstellen, da nicht auszuschliessen ist, dass die Netzwerkleitung in Raum, in dem die Maschine steht, bei Bauarbeiten beschädigt wurde. Wenn das auch nichts hilft, werde ich einen Client nach dem anderen vom Netz nehmen oder besser noch: nur einen zur Zeit dran lassen, nur wird das schwer, da Ware eingebucht und natürlich auch verkauft werden muss.

Die Netzwerkkarten in den Clients sind D-Link 530TX, wobei ich sagen muss, dass ich davon schon öfter welche gegen Realtek, 3Com usw getauscht habe, weil seltsame Netzwerkprobleme auftraten, die sich aber dann auch im Durchsatz zeigten.

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Also wenn du den SQL Server in Verdacht hast, kannst du ja mal mit dem SQL Server Best Practice Analyzer an die Sache rangehen.

 

Versuch doch mal sämtliche Netzwerkkomponenten mit den neusten Treibern auszustatten. Du sagst das Problem tritt manchmal mehrmals hintereinander und manchmal nur ganz selten auf. Kann es sein, dass der Server unter bestimmten Umständen versucht einen Netzwerkshare oder Drucker aufzurufen, der nicht mehr existiert? Vielleicht gibt es irgendeinen Zusammenhang zwischen einem Arbeitsprozess (nicht Computerprozess), der etwas bestimmtes auslöst, was dann nicht funktioniert und zu diversen Timeouts führt.

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Das Programm sehe ich mir mal an, bin bei MSSQL sozusagen ins kalte Wasser gesprungen, und eigentlich sollte der auch vom WaWi-System-Hersteller betreut werden. Bei anderen RDBMS (MySQL, PostgreSQL, notfalls Oracle oder DB2) wäre ich vielleicht schon einen Schritt weiter, wenngleich die auch alles andere als mein täglich Brot sind.

 

Dass der Server irgendwas vermisst ist unwahrscheinlich. Das Problem bestand ja schon auf dem alten 1GHz-PIII und ist mehr oder weniger plötzlich aufgetreten (allerdings vor so langer Zeit, dass keiner mehr weiss, was u.U. kurz davor passiert sein könnte), nun steht da ein frisch aufgesetzter Dual-Core-Xeon, bei dem sich selbiges Problem sofort fortgesetzt hat.

 

Ich habe auf den Clients schon alle Netzwerkkarten auf Vollduplex 100Mbit/s eingestellt, den Durchsatz jedes Clients zum Server bidirektional bei verschiedenen Paketgrößen über mehrere Minuten gemessen (konstant knapp 12MByte/s), den Switch getauscht, einen alten ISDN-Router vom Netz genommen...

Als nächstes werde ich neben der Softwareebene noch mal den Server in den Verkaufsraum umstellen, da das Kabel von dort zum Lagerraum quer durch eine Baustelle läuft...

Im worst case darf halt eine Zeit lang nur ein Client ans Netz (Kasse sinnigerweise) und die anderen nur bei dringendem Bedarf hochgefahren werden, wenn die Netzwerk-Trafficanalyse nichts hergibt.

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..., dem Netzwerkverkehr zugesehen, ob da irgendwas herumschwirrt, was da nicht hingehört - bisher alles Fehlanzeige.

 

Wie/womit hast Du zugesehen?

 

Mein Tip:

HUB zwischen Server und Switch packen und Wireshark mitlaufen lassen.

 

Das sähe von der Verkabelung dann so aus:

 

PCs - Switch - HUB - Server
            | HUB - Rechner mit Wireshark

 

Alternativ kann man - sofern der Switch die Funktion bietet - auch den Port auf dem der Server hängt spiegeln und dort einen Rechner mit Wireshark dranklemmen.

 

Wenn Du dort viel mit Broadcasts zu tun hast und diese der Namensauflösung dienen, dann scheint mir das der beste Ansatz zu sein.

 

grüße

 

dippas

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Eben dieses, wireshark (ist ja jetzt vermutlich verboten, aber wie sang Georg Kreisler einst im Duett: "wir sind doch alle, alle terroristen"). Broadcasts nein, wins-Anfragen nein, DNS-Anfragen minimal. Nicht Verdächtiges. Ob sich das im Falle des Stillstands irgendwie ändert - ? Müsste mal längere Zeit mitprotokollieren.

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Zum Verbot scheiden sich momentan noch die Geister... Das bleibt noch abzuwarten. BSI und Bundesregierung sagen wohl "nein", Wirtschaft und Lobby sagen wohl "ja".

 

Eine solche Aufzeichnung sollte schon mal über einen gesamten Tag laufen. Vielleicht kommt ja dann mehr an Infos dabei rum ;)

 

grüße

 

dippas

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