stevenki 2 Geschrieben 2. Februar Melden Geschrieben 2. Februar (bearbeitet) Hallo zusammen, unsere "Problemserie" mit Server 2025 reist nicht ab. Nachdem in unserer gesamten Umgebung extreme Anmeldeprobleme bestanden und wir dies nur durch Rückgang auf 2022 DCs lösen konnten, sind wir nun dabei unsere RDS Server anzulösen. Leider bin ich auch hier langsam am Verzweifeln. Unsere alte Umgebung bestand aus: 15* RDS Server, jeweils 6 vCore, 32 GB Ram, Storage war ein über iSCSI angebundenes altes Netapp mit SSDs Nun installieren wir grade neue RDS Server auf unserem neuen Cluster, die Prozessoren sind deutlich neuer (aktuellste Serie, vorher waren es Prozessoren aus 2016) Wir haben die gleiche Ausstattung der VMs gewählt, also 6vCPU, 32 GB Ram, Storage ist nun eine S2D Full-NVMe Flash. Problem ist, dass wir mittlerweile bei der doppelten Anzahl an RDS Server bald angekommen sind um nur annähernd das "Feeling" für die User in der alten 2012 R2 RDS Umgebung zu bieten. Auf den alten Servern konnte pro RDS locker 15-20 User arbeiten und es lief noch alles flüssig. Auf den neuen RDS Servern ist eigentlich ab 10 Usern Schluss, selbst da "lackt" schon das Startmenü beim öffnen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen das Server 2025 so extrem "langsamer" ist? Unsere anderen 2025 VMs (Applikationsserver,...) laufen alle zügig, nur RDS ist quasi am zusammenbrechen. Hat jemand irgendwelche Tipps? Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass wir mit deutlich aktuellerer, schnellerer Hardware mehr als die doppelte Anzahl an RDS Servern bereitstellen müssen und es immer noch stockend läuft. Edit: Selbst wenn niemand auf dem Terminalserver arbeitet -> frische 2025 VM - Startmenü geht flink auf -> 1 Änderung: RDS-Rolle installiert (kein User drauf, sonst nichts gemacht) - Startmenü wird bereits deutlich langsamer bearbeitet 2. Februar von stevenki Ergänzung
cj_berlin 1.567 Geschrieben 2. Februar Melden Geschrieben 2. Februar Ja, das kann ich bestätigen. Wenn man jetzt paranoid wäre, könnte man meinen, das ist ein sanfter Schubs in Richtung AVD. Welche Image-Optimierungen macht ihr denn? Citrix Optimizer hat einige Punkte für Windows 11 und Server 2025... Und, last but not least: gibt es einen klaren Bedarf nach 2025 in der Apps-Umgebung? 2022 ist ja noch eine ganze Weile supported...
stevenki 2 Geschrieben 2. Februar Autor Melden Geschrieben 2. Februar (bearbeitet) Vielen lieben Dank für deine Antwort, wir sind auf 2025 gegangen weil, zumindest wenn ich die Compatibilty Matrix von MS richtig lese, Office 365 Apps auf Server 2022 nur noch bis Oktober 2026 supportet ist. Wir installieren grade aber mal 4 Test-RDS auf Basis 2022, mal sehen wie sich das "anfühlt" bearbeitet 2. Februar von stevenki ergänzung
cj_berlin 1.567 Geschrieben 2. Februar Melden Geschrieben 2. Februar Ja, stimmt, die Office Apps... Aber schaut mal, ob der Citrix Optimizer was helfen kann. Ich hatte immer eine Kombi aus dem und dem VMware OSOT (derzeit offenbar eingefroren) benutzt, mit gutem Erfolg.
Marco-M 1 Geschrieben 3. Februar Melden Geschrieben 3. Februar Warum virtualisiert Ihr den RDSH-Server? Hardware, OS, Applikationen/Programme, in dieser Konstellation sind bei uns zeitgleich unter Windows Server 2025 Standard um die 110 Benutzeranmeldungen bei voller Performance ohne irgendwelche Einbussen möglich. Nebst Office Programmen wird mit Branchenprogrammen (Kalkulation, Buchhaltung, ERP usw.) gearbeitet. Dies unter Voll-Desktop oder auch einzelne Programme als RemoteApp. Optimierungen wurden im Bereich des IP-Protokolls, NTFS, SMB, System Dienste, Aufgabenplanung, Server- und Arbeitsstationsdienst usw. vorgenommen. Unnötige Windows Apps wurden deinstalliert, Server läuft ohne Auslagerungsdatei. 1
stevenki 2 Geschrieben 4. Februar Autor Melden Geschrieben 4. Februar danke für deine Antwort ... mittlerweile konnten wir in Tests bestätigen, dass 2022 deutlich performanter ist Bezüglich Virtualisierung - bei nun 25 RDS Servern (mit verschiedenen Sammlung, RemoteAPPS usw) sehe ich physikalische Server als quasi nicht praktikabel
cj_berlin 1.567 Geschrieben 4. Februar Melden Geschrieben 4. Februar vor 2 Stunden schrieb stevenki: Bezüglich Virtualisierung - bei nun 25 RDS Servern (mit verschiedenen Sammlung, RemoteAPPS usw) sehe ich physikalische Server als quasi nicht praktikabel Das ist oft ein Trugschluss, da man auf Blech oft eine Sitzungsdichte erreicht, die man nicht ansatzweise sieht, wenn man dasselbe Blech in VMs aufteilt. Aber wie immer, YMMV. Natürlich, wenn man unbedingt eine RemoteApp haben will, die nur 3 Leute brauchen, ist Blech vermutlich ein Overkill (hatte ich aber auch schon, eine GIS-Anwendung...). Aber man kann ja auch mischen
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