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Exchange 2010: Postfächer in neue Datenbank verschieben


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Hallo zusammen,

 

wir haben hier einen Exchange 2010 Standard.

Durch einspielen von unvollständigen Backups aus dem alten Archivserver und anschließendem löschen dieser Backups ist die Datenbank etwas aufgebläht.

 

Nachdem die Festplatte des Exchangeservers nicht endlos Speicher bietet, wollte ich jetzt die Datenbank verkleinern, indem ich die Postfächer in eine neue Datenbank verschiebe.

 

Ich habe vorgestern in den Eigenschaften der Datenbank unter Grenzwerte den Wert für "gelöschte Elemente aufbewahren" auf 0 Tage gestellt.

 

Auf der Festplatte belegt die Exchangedatenbank ca. 400GB.

Es sind noch ca. 140GB Frei auf dem Laufwerk.

 

Wenn ich in der Management Shell das hier

 

Get-MailboxStatistics -server <Servername> | sort TotalItemSize | FT DisplayName,TotalItemSize

 

ausführe und alle Postfachgrößen addiere, komm ich auf ca. 115GB.

 

Jetzt hab ich testweise zehn Postfächer (Gesamtgröße 19,4 GB; Verschiebungsanforderung --> eigenschaften für jedes einzelne Postfach geöffnet und von dort die größe addiert.) in die neue Datenbank verschoben.

 

Die neue Datenbank belegt aber auf der Festplatte mittlerweile schon 48GB!!

 

Was ist da los, das kanns doch nicht sein?!

Danke,

 

mfg Fazez

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Moin,

 

die verschiedenen Größenangaben kannst Du nur als Schätzwerte auffassen. Es gibt einfach zu viele Dinge, die Du nicht offen ablesen kannst. Hier ein paar Beispiele:

- Dumpster (bei Dir theoretisch nicht vorhanden)

- Datenbank-Header

- "Verschwendung" durch DB-Pagesize (32 kB)

- Organisationsdaten in der DB

- Komprimierung

 

Ich habe alle Fälle erlebt: Deutliche Verkleinerung (letzte Woche 8 Postfächer mit knapp 20 GB verschoben in neue DB -> 5 GB belegt) und deutliche Vergrößerung (wie in Deinem Fall).

 

Da in Microsofts Philosophie Speicher billig ist (SATA-Platten), geben die sich auch nicht wirklich Mühe, Speicherplatzverbrauch zu optimieren. Die Bemühungen gehen einzig in Richtung Performance, eben damit man den billigen Speicher überhaupt verwenden kann.

 

Daher lautet die Devise: Genug Speicherplatz vorhalten.

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Jetzt hab ich testweise zehn Postfächer (Gesamtgröße 19,4 GB; Verschiebungsanforderung --> eigenschaften für jedes einzelne Postfach geöffnet und von dort die größe addiert.) in die neue Datenbank verschoben.

 

Die neue Datenbank belegt aber auf der Festplatte mittlerweile schon 48GB!!

 

Nur die Datenbankdatei oder Datenbankdatei plus Transaktionsprotokolle?

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Moin,

 

ich "gut" die Werte sind, mal anhand dreier Beispiel, die ich hier in einem aktuellen Projekt habe:

 

Die Zahlen sind wie folgt:

get-mailboxdatabase (Databasesize und AvailbleNewMailboxSpace)

get-mailboxstatistics (TotalItemSize + TotalDeletedItemSize)

Dateigröße:

 

DB1:

31,37 GB

24,9 GB

32,7 GB

 

DB2:

37,9 GB

17,9 GB

31,8 GB

 

DB3:

56,77 GB

27,88 GB

59,3 GB

 

Wie man sieht, sie die Größe auf der Festplatte und die Größe aus get-mailboxdatabase gar nicht so weit auseinandern. Das sind daher auch die Zahlen, die ich in der Praxis kontrolliere. Die Größer der Postfächer dagegen ist keine gute Grundlage.

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Moin,

 

wie kann man die Größe von Dateien dazurechnen, die jeden Tag verschwinden und neu entstehen? Hast Du die kumuliert? Oder den Mittelwert dazugerechnet? Man kann doch nur die Dateien einrechnen, die nicht ständig verschwinden.

 

Dann stimmt es natürlich überhaupt nicht, da die Daten in den Logs noch mal enthalten sind, ohne jegliche Komprimierung. Wichtig ist nur die Datenbank.

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Morgen,

 

mir gings es hauptsächlich darum, meine Datenbank auf dem restlichen Speicherplatz des Datenträgers noch mal neu speichern zu können. Nachdem das aber nicht annähernd geklappt hat, hab ich jetzt noch eine zweite Platte von einem anderem Storage mit eingebunden.

 

Kann ich eine vorhandene .edb auf einen anderen Datenträger kopieren und in Exchange einbinden ohne die Transaktionsprotokolle mitzunehmen? -Die müssen doch auch mit dabei sein, dass das funzt?!

 

MfG Fazez

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