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NorbertNase

Welchen VPN-Router + Client?

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Hallo,

 

ich bin auf der Suche nach einem VPN-Router + Win XP Client, um aus dem Ausland einen sicheren Tunnel zu meinem DSL-Anschluss(Telekom) in Deutschland aufzubauen. Mein Laptop soll sich mit dem Router bei mir zu Hause in Deutschland per VPN verbinden, per DHCP vom VPN-Router eine IP-Adresse aus dem lokalen Netz beziehen und dann über meinen VPN-Router - z.B. mit Mozilla Firefox oder MS Outlook(pop3/smtp) - das Internet nutzen. Es soll für die Gegenstellen(z.B. SMTP-Server) quasi so aussehen, als surfte und mailte ich von meinem DSL-Anschluss zu Hause in Deutschland aus, obwohl ich in Wirklichkeit im Ausland in einem Internet-Cafe sitze.

 

Laut meinen Recherchen scheint es je nach verwendeter Kombination aus Geräte/Software gewaltige Unterschiede zu geben, was die Komplexität und den Schwierigkeitsgrad so einer VPN-Einrichtung angeht. Ich suche eine möglichst einfache und sichere Lösung, dafür habe ich auch keine 1000 Sonderwünsche und lege keinen gesteigerten Wert auf flexible Konfiguration, Zertifikate für etliche Teilnehmer, etc. Ein VPN-Tunnel(Laptop<->Router) reicht streng genommen aus. In meiner Naivität stelle ich mir sowohl beim Router als auch beim Software-Client je eine Konfigurations-Oberfläche vor, in der ich lediglich den VPN-Modus(Client-To-Site + IPSEC) die Art der Verschlüsselung(z.B. AES 128 Bit) und den Preshared Key eingeben muss, damit das VPN funktioniert. Ich hoffe, dass ist jetzt nicht zu naiv... :rolleyes:

 

Ich habe in diesem Zusammenhang von IKEv2 gelesen, welches angeblich nicht so zickig wie die alten Protokolle sein soll und z.B. durch NAT-T auch keine Probleme mehr bei vorgeschalteten NAT-Routern machen soll...was ist dran an dieser Behauptung und gibt es überhaupt schon bezahlbare Router/Clients für Privatleute wie micht, die IKEv2 unterstützen?

 

Andere raten zu SSL-Basierten VPNs, aber gibt es dafür fertige Router/Client-Konfigurationen?

 

Angenommen, ich entscheide mich dafür, einen Telekom-Router für die eigentliche Internet-Einwahl(+ WLAN zu Hause) zu mieten und diesen VOR den VPN-Router zu schalten, damit ich nicht ständig die Verkabelung tauschen muss: Worauf muss ich achten, damit mein Vorhaben gelingt? Weiß jemand, welche aktuellen Geräte der Telekom welche Art von VPN-Verbindung unterstützen?

Ansonsten wäre wohl noch PPPoE-Passthrough eine Option, aber auch da frage ich mich, ob aktuelle Router diese Option noch haben...

 

Oder ist das totaler Unsinn und ich bin besser beraten, jedes mal die Verkabelung umzustecken und ein einfaches DSL-Modem am VPN-Router anzuschließen?

 

Zum Schluss noch eine für mich sehr wichtige Frage, auf die ich auch nach längeren Recherchen keine Antwort finden konnte:

Wie kann ich eigentlich sicherstellen, dass ich im Ausland nach der VPN-Einwahl nur noch über den sicheren VPN-Tunnel ins Internet gehe? Also wenn ich z.B. eine Internet-Seite aufrufe oder mit Outlook meine EMails abrufe: Wer gewährleistet mir, dass die Daten nicht doch unverschlüsselt über die ständig vorhandene Leitung des Internet-Cafes transportiert werden, sondern ausschließlich über das VPN?

 

Vielen Dank, Norbert

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