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Gehaltsvorstellung MCSE ?


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@Catal82:

 

ich bin derzeit sehr stark am Schauen Richtung Schweiz. Dort gibt es zwar auch ein Überangebot, allerdings nicht so heftig wie hier und die Gehälter (zumindest die, die ich so gesehen habe) sind absolut vertretbar! Habe bisher nichts gesehen was unter 50K liegt. Ok, Zürich und 50K klingt nicht sehr viel, man muss aber auch mit einrechnen, dass man viel weniger Steuern und Nebenabgaben bezahlt.

Irland wäre auch eine Alternative, dort werden nach meinen Informationen Leute gesucht und AN, die hier in Deutschland eine Ausbildung/Studium absolviert haben sind in Irland hoch im Kurs.

Da ich im Süddeutschen Raum wohne wäre allerdings die Schweiz für mich die bessere Alternative und die Gehälter sind besser wie in Irland!

Mittlerweile ist es in der Schweiz auch kein großes Problem mehr an eine Arbeitsbewilligung zu kommen. Wenn man dort seinen Wohnsitz hat erhält man automatisch eine Bewilligung...

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@mcse_killer76 ... An die Schweiz habe ich bisher noch nicht gedacht. Da war mir immer so im Hinterkopf das man studiert haben muss und da muss ich leider passen. In Irland war ich auch mal guggn aber da bekommt man meist nur eine Stelle als Supporter und das mag ich nicht wirklich.

 

Ich fang jetzt mal mit einem Japanischkurs an, da mich das sowieso interessiert und dann werd ich mein Englisch auf Forderman bringen.

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Hallo MCSE-Killer

 

setz Dich doch erst mal mit einem Deiner (desillusionierten) Landsmänner in Verbindung, die hier in CH arbeiten.

 

Das eine ist mehr Lohn auf dem Lohnausweis, das andere sind die massiv höheren Lebenshaltungskosten in der Schweiz.

 

Dann gibts noch ein paar weitere Stolperfallen wie beispielsweise den Umstand, dass es hier keine Quellsteuer gibt, sondern die Arbeitnehmer selber vom ausbezahlten Lohn die Kohle zur Seite legen und schauen müssen, dass sie ihre Steuern abdrücken.

 

Es gibt massenhaft Statistiken, die zeigen, dass die Kaufkraft hier letztendlich kaum höher ist als in der EU.

 

Fakt: in der Schweiz kommst Du dann unter, wenn Du einen sehr überdurchschnittlichen Leistungsnachweis erbringen kannst und über dem entsprechendes KnowHow verfügst, ansonsten greifen die Arbeitgeber zu Einheimischen zurück, was ich persönlich auch so handhabe.

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@Catal82:

 

also ich habe in letzter Zeit einige Stellenangebote gelesen. Dort war fast immer zu lesen "Studium oder Ausbildung mit x Jahren Berufserfahrung". Daher würde ich mich an Deiner Stelle auf jeden Fall mal in der Schweiz nach Jobs umschauen! Außer Zeit kostet es ja nichts, da eigentlich alle Firmen die Onlinebewerbung vorziehen! Habe einige interessante Jobs gefunden, natürlich suche ich ausschließlich in der deutschen Schweiz...

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Was man vielleicht auch noch beachten sollte, sind so zwischenmenschliche "Problemchen" zwischen Österreichern / Schweizern gegenüber uns Deutschen. Habe im Bekanntenkreis da sehr positive aber auch sehr negative Berichte gehört.

 

Es ist wohl nicht ganz selten, dass man als Deutscher nach wie vor sehr komisch angesehen und auch teilweise bewusst gemieden wird.

 

Vielleicht kann Deubi dazu mehr sagen!

 

Gruß,

 

Andre

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@deubi ... Ich hab deine Antwort für MCSE Killer bereits gelesen. Um meine Altersvorsorge mache ich mir weniger Gedanken denn da hab ich mich doppelt privat abgesichert. Ich hab nur kein Interesse daran in einem Büro den ganzen Tag zu verrotten. Denn ich brauch die Abwechslung und den Kontakt zu den Kunden, den nur das macht mich Erfolgreich.

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Hallo MCSE-Killer

 

setz Dich doch erst mal mit einem Deiner (desillusionierten) Landsmänner in Verbindung, die hier in CH arbeiten.

 

Das eine ist mehr Lohn auf dem Lohnausweis, das andere sind die massiv höheren Lebenshaltungskosten in der Schweiz.

 

Dann gibts noch ein paar weitere Stolperfallen wie beispielsweise den Umstand, dass es hier keine Quellsteuer gibt, sondern die Arbeitnehmer selber vom ausbezahlten Lohn die Kohle zur Seite legen und schauen müssen, dass sie ihre Steuern abdrücken.

 

Es gibt massenhaft Statistiken, die zeigen, dass die Kaufkraft hier letztendlich kaum höher ist als in der EU.

 

Fakt: in der Schweiz kommst Du dann unter, wenn Du einen sehr überdurchschnittlichen Leistungsnachweis erbringen kannst und über dem entsprechendes KnowHow verfügst, ansonsten greifen die Arbeitgeber zu Einheimischen zurück, was ich persönlich auch so handhabe.

 

Ich habe meine Informationen von Leuten, die in der Schweiz wohnen und arbeiten! Kenne dort 4 Leute, 3 Schweizer und einen Deutschen. Sie leben in Bern, Basel und Zürich. Bei diesen Leuten habe ich mich ausgiebig über die Gegebenheiten erkundigt (u.a. auch über das Internet).

Natürlich sind die Lebenshaltungskosten wesentlich höher in der Schweiz, das konnte ich bei zahlreichen Besuchen feststellen. Aber: es kommt doch auch sehr stark darauf an WO man in der Schweiz wohnt. Nehmen wir das Beispiel Basel (wäre meine bevorzugte Ecke). Die Mietpreise Basel Land sind nicht viel höher wie in den angrenzenden Gegenden in Deutschland. Dort hat man jedoch die Möglichkeit über der Grenze einkaufen zu gehen (vor allem Lebensmittel). Selbst wenn man in Zürich lebt gibt es die Möglichkeit, den Wocheneinkauf in D zu erledigen.

Das mit den Steuern sehe ich ebenfalls nicht als Problem an, ich kenne das, da ich schon mal selbstständig war. Ob die Kohle nun direkt "eingezogen" wird oder ich das Geld bekomme und den Steuerteil dann direkt auf ein separates Konto einzahle ist doch im Endeffekt wurst. Klar, hier wird eine gewisse Disziplin vorausgesetzt...

Das mit der Kaufkraft ist so ne Sache, kommt auch drauf an wie man das organisiert (s.o.). Habe dazu aber auch schon verschiedene Statistiken gesehen bzw. Meinungen gehört.

Ich hoffe doch, dass es klappen wird in der Schweiz unterzukommen :D

Was mir persönlich in der Schweiz am besten gefällt ist, dass man den Bürger nicht als unmündigen Voll***en ansieht. Leider ist das in Deutschland der Fall. Beispiele:

- Krankenversicherung (nur die sehr gut verdienenden dürfen in die PKV, Grund: alle anderen sind zu dumm um abzuschätzen ob sie sich das auch im Alter leisten können, daher dürfen nur die sehr gut verdienenden sparen und haben die bessere Leistung)

- Referendum (der normale Bürger ist zu dumm über xyz zu entscheiden)

usw...

 

Zudem gefällt mir die Idee der EU überhaupt nicht mehr. Durch die Erweiterung (über die das Volk nicht entscheiden durfte, s.o.) werden wir immer mehr zur Melkkuh. Jetzt sind es 10 Milliarden anstatt 8 Milliarden. Die "armen" EU-Länder stoßen sich an uns gesund. Wäre im Prinzip ja auch noch irgendwo ok, wenn es UNS HIER GUT GEHEN WÜRDE!!! Das ist jedoch ganz und gar nicht der Fall und dennoch wird das Geld rausgepulvert nur damit man England und Frankreich milde stimmen konnte...

Und genau DAS finde ich an der Schweiz ok. Bei wichtigen Dingen wird das Volk befragt und man hält sich aus solchen "Experimenten" (EU) zumindest erst mal raus...

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Was man vielleicht auch noch beachten sollte, sind so zwischenmenschliche "Problemchen" zwischen Österreichern / Schweizern gegenüber uns Deutschen. Habe im Bekanntenkreis da sehr positive aber auch sehr negative Berichte gehört.

 

Es ist wohl nicht ganz selten, dass man als Deutscher nach wie vor sehr komisch angesehen und auch teilweise bewusst gemieden wird.

 

Vielleicht kann Deubi dazu mehr sagen!

 

Gruß,

 

Andre

 

Ich habe eine Zeit lang in Österreich gearbeitet und kann nur sagen, dass das Verhältnis zu den Österreichern immer super war. Klar hat man ab und an gestichelt "wir können das und das besser als ihr", war jedoch IMMER freundschaftlicher Natur!

Vorurteile gegen Deutsche habe ich in Österreich zwar auch kennen gelernt, das waren jedoch wenige Fälle. Im Großen und Ganzen war alles supi.

Wie deubi richtig gesagt hat: so wie es in den Wald hallt...

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@mcse_killer ... du schreibst viele Dinge die auch mir nicht gefallen, vielleicht ist das auch der Grund warum auch ich ins Ausland möchte. Ich sehe nur für mich noch nicht so richtig die Möglichkeiten da etwas zu tun. Das ist eher du Unwissenheit über die Wirtschalftiche Situation in der Schweiz. Ich weiß nur eins, heute in einem Jahr ist das Thema entschieden und wohin der Weg geht.

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Zudem gefällt mir die Idee der EU überhaupt nicht mehr. Durch die Erweiterung (über die das Volk nicht entscheiden durfte, s.o.) werden wir immer mehr zur Melkkuh. Jetzt sind es 10 Milliarden anstatt 8 Milliarden. Die "armen" EU-Länder stoßen sich an uns gesund. Wäre im Prinzip ja auch noch irgendwo ok, wenn es UNS HIER GUT GEHEN WÜRDE!!! Das ist jedoch ganz und gar nicht der Fall und dennoch wird das Geld rausgepulvert nur damit man England und Frankreich milde stimmen konnte...

Und genau DAS finde ich an der Schweiz ok. Bei wichtigen Dingen wird das Volk befragt und man hält sich aus solchen "Experimenten" (EU) zumindest erst mal raus...

 

Dieses Thema will ich grundsätzlich nicht wieder anschneiden, aber meine persönliche Prognose, obwohl ich Gegner bin, ist, dass die Schweiz innerhalb der nächsten 10 Jahre das Beitrittsgesuch einreichen wird. Halten wir uns die Regel vor Augen, dass das EU-Recht höher steht als das "lokale", ist die tolle Direktdemokratie dann zerstört.

 

Was das Thema "Einkaufen in Deutschland" betrifft, - gerechnet ab Region Zürich- ist das eine unvollständige Rechnung, die geht nicht auf, wenn Dein Auto nicht absolut kostenlos funktioniert. Meins tut das nicht, deshalb kaufe ich nie in D ein. Ich weiss, dass viele Schweizer dort einkaufen, nämlich die, die nicht bis zum Schluss durchdenken. Davon gibt's etliche.

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