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Master of Science Bachelor of Science


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Das ist wohl richtig, da Herstellerzertifikate nie eine Ausbildung ersetzen können und wollen - das ist auch nicht so gedacht.

 

Wenn Du die anderen Forenbeiträge zu dem Thema querliest, sind Zertifikate Zusatzqualifikationen, nicht mehr und nicht weniger ;)

 

Ein Master entspricht in etwa dem deutschen Uni-Abschluss, ein Bachelor dem FH-Abschluss.

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Stimmt Lian,

 

man könnte auch seinen Doktor machen :D ...

 

Mann, ich kenne so viele Nieten, die sich Fachinformatiker schimpfen :rolleyes:

 

Mir gegenüber sitzt ein Typ: Abi, aber dann alles hingeschmissen. Ist seit 5 Jahren hier und kennt sich in etlichen Programmiersprachen aus. Der lacht über jeden Titel und kriegt laufend Abwerbungen...

 

Es gibt eben immer solche und solche... ;)

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Ich nenne das Lenor Leibeigener Nigger ohne Rechte

 

1) Er ist nur Hilfsarbeiter trotzdem das er gut verdient

 

2) Praktikabel leichter an die Luft zu setzen

 

Wenn es mal wieder hart auf hart kommen sollte sind so Leute am bequemsten vor die Tuer zu setzen .

Wobei ab dem Facharbeiterbrief schon energischer gefragt wird warum die Firma xyz ihm sie entlaesst und bei Bachelor Master oder Dipl Inf schauen sie nochmal kritischer hin .

Leider kommen wir immer mehr aufs Amerikanische Prinzip heraus .

Im Gegensatz zu dem was gut waere .

Eine IT Gewerkschaft waere nicht schlecht um den großen mal auf die Finger zu hauen das hat bisher noch keiner hinbekommen .

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Meine Erfahrungen mit dieser Ausbildung sind 2 geteilt

Zu einem habe ich die Ausbildung gerne gemacht und bereue es nicht ich hab mir dadurch ein Recht auf Förderung vom AA erworben. Wogegen mein Umschulungskamerad zwar seinen MCSE hat aber 3 Mal durch die Fachinformatikerprüfung gefallen ist und nix mehr bekommt in diesem Bereich vom AA.(kurze Anmerkung)

In einer Fachinformatikerausbildung bekommt man nur grobst die Praxis beigebracht (aussennahmen Betriebe wie Siemens und gleichwertige usw) Viel eher die Arbeitsmethodik wie lerne ich , Gruppenarbeit , BWL VWL ohne Ende . Wenn ich 2 Jahre mich nur mit Linux oder nur mit Windows beschaeftigt haette waere ich Praktisch da auch fiter. Aber die bilden halteben Breit aus was wohl fuer die Wirtschaft nicht tragbar ist 3 Monate in Zusatzausbildung des Mitarbeiters zu stecken große Firmen machen das aber trotzdem sogar mit Dipl Informatikern. Jeder Mitarbeiter muss halt auf den Betrieb angepasst werden .

Daraus resultiert das viele Firmen sich einen sche***dreck um den Rahmenlehrplan kuemmern und nach Praxis ortientiert ausbilden.

Was im Prinzip ja nicht verkehrt ist aber im Gegensatz zu früherern Prüfungen für Fachinformatiker stand bei den schriftlichen Prüfungen verstaerkt die Theorie im Vordergrund.somit fielen sehr viele durch.

Einen Vorteil hatten damals die Umschüler die (bei einer guten Schule) wesentlich bessere Noten schrieben als die aus der Praxis .

Die Betriebe haben sich massiv beschwert und nun ist die schriftliche Prüfung zur praxistheorie geworden . Und der Praktische Teil zur Theoriepraxis , man kann auch Projekte erfinden wenn man sie gut verkauft merkt so das absolute Luschen im Teil Praxis durchkommen und die schriftliche Prüfung fuer Umschüler schwer zu schaffen ist wegen fehlender Praxiskenntnisse .

Alle guten Leute haben entweder vorher Informatik studiert oder sind auswendig lernen fit gewesen was aber im Prinzip gar nix ueber die Qualifikation in diesem Beruf aussagt.

Das Dilema geht weiter leider

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Ich habe vor über 10 Jahren Informatik studiert und kann eines sagen: die (wenigen) praktischen Anteile der Ausbildung sind längst überholt (O.K. Unix kann ich noch etwas gebrauchen, aber sonst ...). Was sich aber erst nach dieser Zeit bemerkbar macht ist, wie wertvoll die Theorie war.

Ich bin der Meinung, dass die Firmen mit Ihrem Ruf nach einer "Praxis-Orientierten-Ausbildung" in einem Fachbereich, in dem sich die praktischen Inhalte mit rasantem Tempo ständig ändern, einen großen Fehler machen. Theorie ist das einzige was einen gewissen "Haltbarkeitswert" hat. Praxiserfahrung kommt mit der Praxis ganz von aleine. Theorie nicht !

Ein MCSE sollte sicherlich von der Praxis etwas verstehen, denn dies ist eine herstellerabhängige (Aus-?)/Weiterbildung für die Praxis (die nach wenigen Jahren veraltet). Eine Fachinformatiker-Ausbildung sollte aber die (langlebigere) Theorie in den Vordergrund stellen.

Vielleicht wäre es auch Sinnvoll, wenn man einfach ein, zwei Zertifikate (MCP, LCP) in eine solche Ausbildung integriert ?

 

Was meint denn Ihr ?

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Hallo Leute

 

Ich gebe mal meinen Senf dazu ab. Theorie wichtiger als Praxis ? Kann ich nicht zustimmen. Zu meiner (minderwertigen) Bildung: 1990 Elektroinstalleurgeselle, 1996 PC-Service-Techniker und seit 2002 bin ich Netzwerksystemspezialist (laut Zert.) von Siemens.

Ich habe Kollegen bei Siemens gehabt, die haben keinen blassen von der Technik. Keinen Schimmer von Windows, Novell oder Unix. Die haben teileweise nur auswendig gelernt. Blanke Theorie gepaukt. Wissen gleich null. Weil, Theorie ist eben nicht alles. Zu wissen, was ein Template ist, bedeutet nicht, zu wissen, worauf man zu achten hat, wenn man (einfachstes Beispiel) in einer gewachsenen Struktur Benutzer hinzufügen möchte.

 

Wie jeder sich denken kann, bin ich Praktiker. Ich halte nichts von überheblicher Positionierung, was für tolle Abschlüsse man hat, wieviele Zert´s. Alles nichts Wert, wenn nicht was dahinter steckt. Und damit meine ich praktische Erfahrung. Aber die muss man erst einmal erlangen. Was Quereinsteigern das Leben recht schwer macht.

 

Doch leider stelle ich derzeit (recht gefrustet) fest, daß die Theoretiker mit möglichst hohem Abschluss gefordert werden. Wissen und können vollkommen ignoriert. Und zum theoretischem Wissen von vor 10 Jahren kann ich nur sagen: Es gibt Grundlegendes, daß ändert sich nicht so schnell. Aber viel Theoretisches von damals ist längst Vergangenheit. Nicht, weil es nicht mehr Funktioniert, sondern, weil es einfach nicht mehr angewendet wird. Weil sich alles weiterentwickelt hat.

Ich meine, Man muß die Praxis beherrschen und wissen, wo man die Theorie nachschlagen muss. Wobei der "wichtige" Teil der Theorie sich im Kopf befinden muß. Mit "wichtig" meine ich dabei, für die jeweilige Berufsgruppe das entsprechende.

 

@michel: Fachinformatiker mit MCP/LCP ? Hmm.. wenn der Programmierer dem Admin die Arbeit abnehmen (wegnehmen) will, ja. Meines Erachtens betreiben sowieso schon zuviele Leute mehrere Berufe gleichzeitig in einem. Was zu einem erhöhtem Arbeitsaufwand und zu Veringerung der Stellen führt. Andersherum, warum klagt denn die Industrie, daß keine oder nur minderwertige Spezialisten in Deutschland existieren ? Wenn man als Programmierer drei andere Jobs auch noch machen soll, wie soll dieser sich dann noch weiterbilden/weiterentwickeln als Programmierer ?!!!... also, finde ich nicht so prikelnd...

 

 

Gruß Echo

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Bestens Echo, stimme mit Dir voll überein. Es ist eben schlimm, dass sich viele mit Ihren Titeln an eine Position mogeln können, wo sie absolut nicht hingehören.

 

Ich habe übrigens mein Diplom an der Uni gemacht. Bilde mich ständig weiter. Aber in der Firma zählt nicht, was ich mir nebenbei anlerne. Da zählt das Ergebnis. Die Frage ist in den seltensten Fällen, wie man was gemacht hat, sondern ob das Ergebnis in Ordnung ist.

 

Ich will aber die Theorie in keiner Weise unterbewerten, habe aber aus eigener Erfahrung kennengelernt, dass etwas zu lernen die eine Seite ist. In der Praxis sieht's ja oft ganz anders aus. (Ich denke da nur an die utopischsten Hardwareausstattungen, die man sich in Theorie nicht vorstellen kann. Oder aus meiner Praxis: Beim Programmieren ist Theorie das A und O. Aber um eine Lösung zu bekommen, die effizient und dem Kunden entsprechend ist, muss man manchmal die wunderlichsten Klimmzüge machen. Und da muss ich sagen, lerne ich jeden Tag was Neues)

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Uebrigens gibt es Fachinformatiker in 2 Richtungen Systemintegration und Anwendungsentwickelung.Einen MCP oder LCP wuerde ich als Systemintegrator begruessen .

 

Das Einstiegspapier ist eher der Berufsabschluß oder das Diplom . Wobei viele gemerkt haben je hoeher der Abschluß um so weiter koennen sie kommen also was machen sie sie lernen lernen lernen und was kommt dabei raus die Theorie stimmt aber die Praxis nicht . Ich sage immer um ein richtiger Informatiker zu werden brauch es 10 Jahre mit der These liege ich nicht falsch hier in Deutschland.

 

Mfg FISY

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Ich möchte da nicht missverstanden werden:

ein reiner Theoretiker ist einem reinen Praktiker natürlich unterlegen !

Was ich nur sagen wollte ist: Praxiserfahrung entsteht nun einmal während des Berufes, Theorie lernt man eben (fast) nur in Schulungen/Ausbildungen.

Ich meine auch: Informatiker (ob nun der Fachrichtung Programmierung oder Administration) wird man nicht einfach so durch Studium/Lehre. Aber das ist doch eine gute Grundlage. Das es manche nicht schaffen Ihr theoretisches Wissen mit der Praxis zu verbinden ist leider etwas, das es in allen Berufen gibt.

Und letztendlich stellt sich doch für uns alle die Frage, wie wir nicht nur 3-4 Jahre, sondern 30-40 Jahre fachlich auf der höhe der Zeit bleiben und ohne Ausbildung und anschl. Weiterbildung ist das eben schwieriger als mit. Nicht mehr und nicht weniger.

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