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WSUS / massive Probleme


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Hallo zusammen

 

Ich kämpfe aktuell mit verschiedenen WSUS Installationen unter Server 2016 und Server 2019.


Wir konfigurieren die Installationen bei Kunden jeweils so, dass die Clients/Server die Updates direkt von Microsoft beziehen, der WSUS ist quasi "nur" für die Verwaltung der Updaterichtlinien zuständig, z.B. werden Windows 10 Funktionsupdates nicht automatisch freigegeben. Wir beobachten schon seit längerem einen gefühlt endlosen RAM Hunger bei allen Installationen - die WSUS VMs haben allesamt zwischen 8 und 32GB RAM und verwalten in der Regel zwischen 10 und 30 Clients inkl. einigen Server. Hat der Server 16GB RAM hängt die Auslastung konstant auf 15GB, beansprucht vom IIS Worker und dem SQL Server Dienst für die WID. Wenn wir der VM testweise 32GB RAM geben steigt die Auslastung auf 30-31GB an - kann es sein dass ein WSUS auch bei kleinen Installationen dermassen RAM beansprucht?

 

Zudem hängt sich regelmässig der App Pool auf, wodurch die Clients/Server keine Udpates mehr beziehen können - im Windows Update Log findet sich dann folgender Fehler:
2021.10.07 10:20:24.5869948 1468  6796  WebServices     WS error: Fehler bei der Kommunikation mit dem Endpunkt bei http://Servername:8530/ClientWebService/client.asmx"."
2021.10.07 10:20:24.5869963 1468  6796  WebServices     WS error: Fehler beim Empfangen der HTTP-Antwort.
2021.10.07 10:20:24.5869978 1468  6796  WebServices     WS error: Der Vorgang wurde nicht innerhalb der vorgesehenen Zeit abgeschlossen.
2021.10.07 10:20:24.5870274 1468  6796  WebServices     WS error: Das Zeitlimit f??r den Vorgang wurde erreicht.
2021.10.07 10:20:24.5966208 1468  6796  WebServices     Web service call failed with hr = 8024401c.

 

Der WSUS Bereinigungsassistent hängt sich zudem bei der ersten Optionen "Nicht verwendet Updates und Updaterevisionen" komplett auf.

 

Ich habe gefühlt schon alle möglichen Vorschläge durchgetestet (VirtualMemory Limit auf dem AppPool, IIS queue length settings, usw.) - geholfen hat leider bisher noch nichts. Das Problem tritt aber kurioserweise nicht bei allen Installationen auf - andere Installationen funktionieren in der absolut identischen Konfiguration problemlos.

 

Hat hier allenfalls noch jemand Rat? Oder gibt es für kleinere KMUs eine gescheite Alternative um Windows Updates für Clients/Server zu verwalten?

 

Danke im Voraus für jeden Rat!

 

LG

 

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Ein SQL Server nimmt sich immer so viel RAM, wie er kriegen kann.

 

Nach Möglichkeit auf dem WSUS ein aktuelles SQL Server Management Studio installieren und passend anmelden. Anschließend dieses Script ausführen:

 

https://docs.microsoft.com/de-de/troubleshoot/mem/configmgr/reindex-the-wsus-database

Achtung! Das kann lange dauern! Das Reindex Script sollte man täglich, jedoch mindestens wöchentlich laufen lassen.

 

Ebenfalls dieses Script ausführen: https://www.wsus.de/loeschen-der-synchronisationshistorie/ Dort ist auch beschrieben wie der Login Dialog genau lautet, wenn keine eigene SQL Server Instanz angelegt wurde, sondern der Standard verwendet wurde. Jetzt kannst Du den Bereinigungsassistenten laufen lassen, aktiviere einfach nur den ersten Punkt. Ist der Wizard einmal durch, kann man 2 Punkte aktivieren. Wenn der Wizar abbricht, deutet das darauf hin, dass bisher so gut wie noch nie der Wizard gelaufen ist.

Die Serverbereinigung kann man mittels Powershell Script auch täglich durchführen lassen: https://www.wsus.de/wsus-serverbereinigung-mit-powershell-1/

 

In diesem Thread wird gleich zu Beginn beschrieben, wie man fehlende Indexe auf der SUSDB anlegen kann. Das funktioniert allerdings NICHT in Kombination mit der WID, nur wenn die SUSDB in einer 'richtigen' SQL Server Instanz, kann auch Express sein, gehostet wird. https://social.technet.microsoft.com/Forums/lync/en-US/2393a40f-cea8-4bfa-ab72-42b8eaebe5a4/overcoming-the-slow-wsus-clean-up?forum=winserverwsus

Hat bei unseren WSUS-Installationen nochmal richtig was gebracht.

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vor 18 Minuten schrieb Sunny61:

Ein SQL Server nimmt sich immer so viel RAM, wie er kriegen kann.

Fast.

Es nimmt sich auch nur soviel wie er braucht.

Wenn Systeme zu gering gesized sind, sieht das halt so aus, dass sich ein SQL Server das nimmt, was er kriegen kann.

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Und es von der Variante anhängig: Die WID hat wohl keine Beschränkung auf Größe der DB und Speichernutzung. Dafür können keine Remote-Verbindungen hergestellt werden.

Eine Express-Edition begrenzt die DB-Größe auf 10GB und den nutzbaren RAM auf 1410 MB und hat weitere Einschränkungen:

 

https://docs.microsoft.com/en-us/sql/sql-server/editions-and-components-of-sql-server-version-15?view=sql-server-ver15

 

Am Besten läuft die SUSDB auf einem lizensiertem Remote-SQL-Server...

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vor 30 Minuten schrieb zahni:

Am Besten läuft die SUSDB auf einem lizensiertem Remote-SQL-Server...

Verwundert aber auch nicht. ;) Aber wenn der lizenzierte Remote-SQL-Server zu klein ist, dann wirds auch nicht schneller ;)

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Posted (edited)
vor 3 Stunden schrieb Sunny61:

Ein SQL Server nimmt sich immer so viel RAM, wie er kriegen kann.

 

Nach Möglichkeit auf dem WSUS ein aktuelles SQL Server Management Studio installieren und passend anmelden. Anschließend dieses Script ausführen:

 

https://docs.microsoft.com/de-de/troubleshoot/mem/configmgr/reindex-the-wsus-database

Achtung! Das kann lange dauern! Das Reindex Script sollte man täglich, jedoch mindestens wöchentlich laufen lassen.

 

Ebenfalls dieses Script ausführen: https://www.wsus.de/loeschen-der-synchronisationshistorie/ Dort ist auch beschrieben wie der Login Dialog genau lautet, wenn keine eigene SQL Server Instanz angelegt wurde, sondern der Standard verwendet wurde. Jetzt kannst Du den Bereinigungsassistenten laufen lassen, aktiviere einfach nur den ersten Punkt. Ist der Wizard einmal durch, kann man 2 Punkte aktivieren. Wenn der Wizar abbricht, deutet das darauf hin, dass bisher so gut wie noch nie der Wizard gelaufen ist.

Die Serverbereinigung kann man mittels Powershell Script auch täglich durchführen lassen: https://www.wsus.de/wsus-serverbereinigung-mit-powershell-1/

 

In diesem Thread wird gleich zu Beginn beschrieben, wie man fehlende Indexe auf der SUSDB anlegen kann. Das funktioniert allerdings NICHT in Kombination mit der WID, nur wenn die SUSDB in einer 'richtigen' SQL Server Instanz, kann auch Express sein, gehostet wird. https://social.technet.microsoft.com/Forums/lync/en-US/2393a40f-cea8-4bfa-ab72-42b8eaebe5a4/overcoming-the-slow-wsus-clean-up?forum=winserverwsus

Hat bei unseren WSUS-Installationen nochmal richtig was gebracht.

 

Hallo zusammen

 

Danke für Eure Inputs - ich habe obige Schritte mit den den jeweiligen Bereinigungsqueries soweit durchgeführt, das scheint auch erfolgreich durchgelaufen zu sein.

Anschliessend habe ich dann wie vorgeschlagen die WSUS Bereinigung mit dem ersten Punkt "Nicht verwendet Updates und Updaterevisionen" gestartet - allerdings schmiert die MMC nach rund 1/2 Stunde ab mit "Serverknoten zurückgesetzt". Gibts eine Möglichkeit die Bereinigung auf einen anderen Weg durchzuführen? Klappt diese möglicherweise via Powershell?

 

Danke euch!

 

LG
 

Edit: Habe versucht das Powershellscript aus dem verlinkten Artikel auszuführen, hat leider nicht geklappt. Nachdem ich verschiedene Absatzfehler und Typos korrigiert habe,  tritt nun diese Fehlermeldung auf:

Der Typ [Microsoft.UpdateServices.Administration.AdminProxy] wurde nicht gefunden.
In C:\wsus\WSUS-Serverbereinigung.ps1:30 Zeichen:9
+ $Wsus = [Microsoft.UpdateServices.Administration.AdminProxy]::getUpda ...
+         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    + CategoryInfo          : InvalidOperation: (Microsoft.Updat...tion.AdminProxy:TypeName) [], RuntimeException
    + FullyQualifiedErrorId : TypeNotFound

Es ist nicht möglich, eine Methode für einen Ausdruck aufzurufen, der den NULL hat.
In C:\wsus\WSUS-Serverbereinigung.ps1:33 Zeichen:1
+ $CleanupScope = New-Object Microsoft.UpdateServices.Administration.Cl ...
+ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    + CategoryInfo          : InvalidOperation: (:) [], RuntimeException
    + FullyQualifiedErrorId : InvokeMethodOnNull

 

Edited by Domo
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vor 2 Stunden schrieb Domo:

Edit: Habe versucht das Powershellscript aus dem verlinkten Artikel auszuführen, hat leider nicht geklappt. Nachdem ich verschiedene Absatzfehler und Typos korrigiert habe,  tritt nun diese Fehlermeldung auf:

Hast Du das Script auf dem WSUS selbst ausgeführt? Die Portangaben und den Namen korrigiert? Ich kann morgen nachschauen, welches Script bei mir läuft.

vor 2 Stunden schrieb Domo:

Danke für Eure Inputs - ich habe obige Schritte mit den den jeweiligen Bereinigungsqueries soweit durchgeführt, das scheint auch erfolgreich durchgelaufen zu sein.

Welche Bereinigungsqueries? Oder meinst Du die Reindexierung? Probier auch mal die Indizies neu zu erstellen.

Im SQL Server Management Studio anmelden, das hier umsetzen:

Extend Timeout (f.e. for Cleanup-Wizard)
Connect to SQL via: \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query
Right click on \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query (first in the row on the left)
Select Properties
Select Connections
Set timeout from default 600 to 0 (= no timeout)

vor 5 Stunden schrieb zahni:

Die WID hat wohl keine Beschränkung auf Größe der DB und Speichernutzung. Dafür können keine Remote-Verbindungen hergestellt werden.

Und man kann die SUSDB nicht mit neuen benötigtes Indizes beglücken. Das brachte bei meiner SUSDB bisher den größten Performance Schub.

 

 

Sicherung der bestehenden SUSDB vorher machen, dann dieses Script im Management Studio ausführen:

 

USE SUSDB
DECLARE @var1 INT 
DECLARE @msg nvarchar(100) 
CREATE TABLE #results (Col1 INT) INSERT INTO #results(Col1) 
EXEC spGetObsoleteUpdatesToCleanup 
DECLARE WC Cursor FOR SELECT Col1 FROM #results 
OPEN WC 
FETCH NEXT FROM WC INTO @var1 WHILE (@@FETCH_STATUS > -1) 
BEGIN SET @msg = 'Deleting ' + CONVERT(varchar(10), @var1) RAISERROR(@msg,0,1) WITH NOWAIT 
EXEC spDeleteUpdate @localUpdateID=@var1 
FETCH NEXT FROM WC INTO @var1 
END 
CLOSE WC 
DEALLOCATE WC 
DROP TABLE #results

 

vor 5 Stunden schrieb Dukel:

Es nimmt sich auch nur soviel wie er braucht.

Und wenn viel da ist, nimmt er sich auch viel.

Edited by Sunny61
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vor 1 Stunde schrieb Sunny61:

Hast Du das Script auf dem WSUS selbst ausgeführt? Die Portangaben und den Namen korrigiert? Ich kann morgen nachschauen, welches Script bei mir läuft.

Welche Bereinigungsqueries? Oder meinst Du die Reindexierung? Probier auch mal die Indizies neu zu erstellen.

Im SQL Server Management Studio anmelden, das hier umsetzen:

Extend Timeout (f.e. for Cleanup-Wizard)
Connect to SQL via: \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query
Right click on \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query (first in the row on the left)
Select Properties
Select Connections
Set timeout from default 600 to 0 (= no timeout)

 

Hi

 

Danke für deinen Input - genau habe das Script auf einem betroffenen Test-WSUS ausgeführt und zuerst Host und Portangabe korrigiert - dann kam der genannte Fehler.

Ich meinte natürlich die Reindexierung - da habe ich was durcheinander gebracht sorry.

Ich wollte soeben wie vorgeschlagen das TimeOut über das SSMS anpassen, unter Server 2012R2 und neuer lautet der Connection String nun "\\.\pipe\MICROSOFT##WID\tsql\query" oder? Via "\\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query" erhalte ich einen Fehler bei der Anmeldung. Wenn ich mich mit ersterem erfolgreich am SQL Managementstudio anmelde, kann ich die Properties nicht öffnen - "Das System kann die angegebene Datei nicht finden".

Die SQL Scripts in den von dir verlinkten Artikel (Reindexierung und SyncHistory) konnte ich aber ausführen. Der WSUS hat nun auch deutlich weniger RAM Auslastung und ist auch spürbar flotter unterwegs - ich habe nun auch mal noch via OnlineUpdate den Server komplett durchgepatched, evtl. hat auch das noch etwas geholfen. Die Bereinigung in der WSUS Konsole klappt aber leider immer noch nicht - nach einigen Minuten tritt wieder "Serverknoten zurückgesetzt" auf; das Virtual und PrivateMemory Limit habe ich im IIS AppPool bereits auf null gesetzt. 

 

Falls du morgen dazu kommst dein Script rauszusuchen wäre das wirklich flott, tausend Danke.


Viele Grüsse und gute Nacht zusammen

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vor 8 Stunden schrieb Domo:

Wenn ich mich mit ersterem erfolgreich am SQL Managementstudio anmelde, kann ich die Properties nicht öffnen - "Das System kann die angegebene Datei nicht finden".

Die SUSDB siehst Du? Rechtsklick auf die SUSDB > neue Abfrage: EXEC @@Version bringt welche Ausgabe? Bitte hier als Code posten, Danke. Finden sich im Eventlog zu der gen. Fehlermeldung weitere Details?

 

 

Hier das Script, kann auch Mails vom Ergebnis verschicken:

 

set-executionpolicy RemoteSigned

# WSUS Connection Parameters:
[String]$WSUSServer = ([system.net.dns]::GetHostByName('localhost')).hostname
[Boolean]$useSecureConnection = $False
[Int32]$portNumber = 8530
[String]$LogFile = "D:\Scripte\WSUSCleanuplog.txt" #Beispiel!
[String]$SMTPServer = "UnserMailServer"
[String]$MeinText = "WSUS - Server CleanUp Bericht " + $WSUSServer


# Windows PowerShell example to check 'If File Exists'
$FileExists = Test-Path $LogFile
If ($FileExists -eq $True) {
#Alte Logdatei vorsichtshalber löschen.
Remove-Item $LogFile
}

# Cleanup Parameters:
# Decline updates that have not been approved for 30 days or more, are not currently needed by any clients, and are superseded by an aproved update.
[Boolean]$supersededUpdates = $True
# Decline updates that aren't approved and have been expired my Microsoft.
[Boolean]$expiredUpdates = $True
# Delete updates that are expired and have not been approved for 30 days or more.
[Boolean]$obsoleteUpdates = $True
# Delete older update revisions that have not been approved for 30 days or more.
[Boolean]$compressUpdates = $True
# Delete computers that have not contacted the server in 30 days or more.
[Boolean]$obsoleteComputers = $False
# Delete update files that aren't needed by updates or downstream servers.
[Boolean]$unneededContentFiles = $True

#EndRegion VARIABLES

#Region SCRIPT

# Load .NET assembly
[void][reflection.assembly]::LoadWithPartialName("Microsoft.UpdateServices.Administration");

# Connect to WSUS Server
$wsusParent = [Microsoft.UpdateServices.Administration.AdminProxy]::getUpdateServer($WSUSServer,$useSecureConnection,$portNumber);

# Log the date first
date | out-file -filepath $LogFile -append -noClobber;

# Perform Cleanup
$WSUSServer | out-file -filepath $LogFile -append -noClobber;
$CleanupManager = $wsusParent.GetCleanupManager();
$CleanupScope = New-Object Microsoft.UpdateServices.Administration.CleanupScope($supersededUpdates,$expiredUpdates,$obsoleteUpdates,$compressUpdates,$obsoleteComputers,$unneededContentFiles);
$CleanupManager.PerformCleanup($CleanupScope) | out-file -filepath $LogFile -append -noClobber;
#EndRegion SCRIPT
  
# Der nachfolgende Teil ist von hier kopiert: https://social.technet.microsoft.com/Forums/ie/en-US/84daff27-072f-4ad1-9320-71a0f684353c/how-to-use-ssl-with-different-port-in-sendmailmessage?forum=winserverpowershell
# Port 587/Authentifizierung.
$CredUser = "WSUS"
$CredPassword = 'PW'

$EmailFrom = "WSUS"
$EmailTo = "Empfänger"
$Subject = $MeinText
$Body = [string]::join([environment]::NewLine, (get-content $logfile)) 
$SMTPServer = $SMTPServer 
$SMTPClient = New-Object Net.Mail.SmtpClient($SmtpServer, 587) 
$SMTPClient.EnableSsl = $false 
$SMTPClient.Credentials = New-Object System.Net.NetworkCredential($CredUser, $CredPassword); 
$SMTPClient.Send($EmailFrom, $EmailTo, $Subject, $Body)
$SMTPClient.Dispose()


#Logdatei löschen.
Remove-Item $LogFile

 

Das Script läuft jede Nacht, evtl. einfach mal nur 1 Punkt aktivieren, wenn das durchgelaufen ist, den nächsten Punkt dazu nehmen.

 

Probier auch das Script, welches ich gestern Abend noch in

 gepostet hatte.

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vor 3 Stunden schrieb Sunny61:

Die SUSDB siehst Du? Rechtsklick auf die SUSDB > neue Abfrage: EXEC @@Version bringt welche Ausgabe? Bitte hier als Code posten, Danke. Finden sich im Eventlog zu der gen. Fehlermeldung weitere Details?

Probier auch das Script, welches ich gestern Abend noch in  gepostet hatte.

 

Hi und danke für deine Inputs.

 

Die Abfrage"SELECT @@VERSION;" ergab diese Version:

Microsoft SQL Server 2014 - 12.0.2000.8 (X64)   Feb 20 2014 20:04:26   Copyright (c) Microsoft Corporation  Windows Internal Database (64-bit) on Windows NT 6.3 <X64> (Build 14393: ) (Hypervisor) 

Wenn bei der Bereinigung via WSUS GUI der Serverknoten zurückgesetzt wird, findet sich im Eventlog diese Meldung. Wenn die MMC neu gestartet wird, funktioniert die Konsole soweit wieder, d.h. ich kann den Status von Clients überprüfen, Updates genehmigen, usw.:

Die WSUS-Verwaltungskonsole konnte keine Verbindung mit der WSUS-Serverdatenbank herstellen.
    
Stellen Sie sicher, dass SQL Server auf dem WSUS-Server ausgeführt wird. Starten Sie SQL erneut, wenn das Problem weiterhin besteht.
    

System.Data.SqlClient.SqlException -- Das Ausführungstimeout ist abgelaufen. Der Timeoutzeitraum wurde überschritten, bevor der Vorgang beendet wurde, oder der Server antwortet nicht.

Source
.Net SqlClient Data Provider

Stack Trace:
   bei System.Windows.Forms.Control.MarshaledInvoke(Control caller, Delegate method, Object[] args, Boolean synchronous)
   bei System.Windows.Forms.Control.Invoke(Delegate method, Object[] args)
   bei Microsoft.UpdateServices.UI.SnapIn.Wizards.ServerCleanup.ServerCleanupWizard.OnCleanupComplete(Object sender, PerformCleanupCompletedEventArgs e)

 

Ganz herzlichen Dank für das Script! Das sieht super aus, danke!

Habe es testweise versucht wie von dir vorgeschlagen mit nur einem aktiven Switch durchzulaufen - das bricht leider, unabhängig des gewählten Switches nach einer bestimmten Zeit ab mit. Die PowerShell CLI habe ich als Administrator gestartet: 

Ausnahme beim Aufrufen von "PerformCleanup" mit 1 Argument(en):  "Das Ausführungstimeout ist abgelaufen. Der
Timeoutzeitraum wurde überschritten, bevor der Vorgang beendet wurde, oder der Server antwortet nicht."
In D:\Scripte\WsusBereinigung.ps1:50 Zeichen:1
+ $CleanupManager.PerformCleanup($CleanupScope) | out-file -filepath $L ...
+ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    + CategoryInfo          : NotSpecified: (:) [], MethodInvocationException
    + FullyQualifiedErrorId : SqlException

Während der Bereinigung geht die CPU Last auf 100% Auslastung hoch und hängt dann dort solange das Script läuft.

 

Das von dir gestern Abend verlinkte Script von WSUS.de bricht leider mit diesem Fehler hier ab:

Der Typ [Microsoft.UpdateServices.Administration.AdminProxy] wurde nicht gefunden.
In C:\wsus\WSUS-Serverbereinigung.ps1:30 Zeichen:9
+ $Wsus = [Microsoft.UpdateServices.Administration.AdminProxy]::getUpda ...
+         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    + CategoryInfo          : InvalidOperation: (Microsoft.Updat...tion.AdminProxy:TypeName) [], RuntimeException
    + FullyQualifiedErrorId : TypeNotFound

Es ist nicht möglich, eine Methode für einen Ausdruck aufzurufen, der den NULL hat.
In C:\wsus\WSUS-Serverbereinigung.ps1:33 Zeichen:1
+ $CleanupScope = New-Object Microsoft.UpdateServices.Administration.Cl ...
+ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    + CategoryInfo          : InvalidOperation: (:) [], RuntimeException
    + FullyQualifiedErrorId : InvokeMethodOnNull

 

Irgendwie scheint jede Bereinigung aufgrund der Auslastung oder des Timeouts abzubrechen - gibt es allenfalls eine Möglichkeit das Timeout zu deaktivieren sodass die Bereinigung auch einfach mal einige Tage oder Wochen vor sich hin läuft?

 

Herzlichen Dank im Voraus für jede Hilfe!

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vor 14 Stunden schrieb Sunny61:

Im SQL Server Management Studio anmelden, das hier umsetzen:

Extend Timeout (f.e. for Cleanup-Wizard)
Connect to SQL via: \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query
Right click on \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query (first in the row on the left)
Select Properties
Select Connections
Set timeout from default 600 to 0 (= no timeout)

Hier wurde dir schon das anpassen des Timeout beschrieben.

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Gerade eben schrieb tesso:

Hier wurde dir schon das anpassen des Timeout beschrieben.

 

Hi 

 

Ja genau - das klappt aber leider nicht.

Zitat

Ich wollte soeben wie vorgeschlagen das TimeOut über das SSMS anpassen, unter Server 2012R2 und neuer lautet der Connection String nun "\\.\pipe\MICROSOFT##WID\tsql\query" oder? Via "\\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query" erhalte ich einen Fehler bei der Anmeldung. Wenn ich mich mit ersterem erfolgreich am SQL Managementstudio anmelde, kann ich die Properties nicht öffnen - "Das System kann die angegebene Datei nicht finden".

 

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Das Management Studio unbedingt mit Rechtsklick > Ausführen als Administrator starten.

vor 19 Stunden schrieb zahni:

Die WID hat wohl keine Beschränkung auf Größe der DB und Speichernutzung.

Dafür wird die WID von MSFT nicht gepatcht. Siehe:

 

Die Abfrage"SELECT @@VERSION;" ergab diese Version:

Microsoft SQL Server 2014 - 12.0.2000.8 (X64)   Feb 20 2014 20:04:26   Copyright (c) Microsoft Corporation  Windows Internal Database (64-bit) on Windows NT 6.3 <X64> (Build 14393: ) (Hyper

 

Du kannst auch das aus dem zweiten Posting von Forch ausführen:

https://social.technet.microsoft.com/Forums/lync/en-US/2393a40f-cea8-4bfa-ab72-42b8eaebe5a4/overcoming-the-slow-wsus-clean-up?forum=winserverwsus

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Am 8.10.2021 um 12:00 schrieb Sunny61:

Dafür wird die WID von MSFT nicht gepatcht. Siehe:

Interessant... Ist das normal? Oder sogar verkraftbar weil keine Remote-conns erlaubt sind? Irgendwie seltsam finde ich.

Bis jetzt habe ich bis auf Ausnahmen mit Standard (wo vorhanden) immer Express genommen, auch wegen der Index-Anpassung wodurch die Cleanups gefühlt um Faktor 100 schneller sind. Express wird immer aktualisiert wie ein "normaler" SQL-Server. Habe aber in diversen Installationen Mühe mit der DB-Grösse wodurch ich überlege bei den anstehenden Neuinstallationen oder Upgrades bei 2022 auf die WID zu wechseln. RAM ist ja mittlerweile günstig, CPU-Power erschwinglich. Da würde vermutlich auch der lahme Cleanup zügiger laufen. ;)

 

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