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andrew

Server 2016 oder Server 2019?

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Hi all

 

Server 2016 oder Server 2019?

Dieser Beitrag hier soll das Thema pro und contra Server 2016/ Server 2019 OS thematisieren :-)

 

Wir haben im Geschäft rund 20 Server (Plus Minus, Minus Plus). Praktisch ohne Ausnahme sind alle virtuellen Serversysteme mittlerweile auf Server 2016 angehoben worden.

Die Frage, welche ich mir persönlich stelle ist, wenn es jetzt darum geht, bestehende, virtuelle Systeme zu erneuern, welches OS hierzu verwendet werden soll, Server 2016 oder Server 2019?

 

Was wird erneuert?

- Erneuert wird z.B. eine Software Verteilung von Version x auf Version y. Auf dieser VM läuft als OS zurzeit Server 2012. Der Hersteller der Softwareverteilung empfiehlt als OS Server 2019. Hauptgrund: Das Booten eines Server 2019 OS sei um ein vielfaches schneller als bei einem OS mit Server 2016.

 

- Des Weiteren wird auch unsere Sharepoint Lösung erneuert. Unsere Sharepoint 2010 Version, aktuell auf zwei VMs verteilt (Frontend, Backend mit SQL DB) läuft auf jeweils einem Server 2008 R2 OS.

 

 

Meinung des Vorgesetzten

Ergänzend kann ich noch erwähnen, dass vom Vorgesetzten das OS Server 2016 favorisiert wird. 

- Als Haupt Argument wird die Vereinheitlichung in den Vordergrund gestellt (am Schluss alles Server 2016 als OS). 

- Des Weiteren war in Bezug Backup Software Veeam auch das Thema wegen der Duplizierung. 

- Wir bereiben unsere VMs in einer VMware Infrastruktur. Das OS, welches ich für die neue Softwrae Verteilung vorbereite oder vorbereiten soll, entsteht aus einer Vorlage. Diese habe angeblich ein externen IT- Betreuer vorbereitet und basiert auf Server 2016. Das sei auch ein Grund, warum er OS Server 2016 favorisiere 

 

 

Meine persönliche Meinung: 

- betreffend Backup Veeam: Wenn dem so wäre (Die Argumentierung wegen der Duplizierung), so könnte man ja neu z.B. einen Backup Job erstellen, welcher nur die Server mit dem OS Server 2019 sichern würde, wo ist das Probem?

- in einer Vereinheitlichung der Server OS sehe ich keine Vorteile, seht Ihr Vorteile?

- Eine neue Vorlage für ein OS Server 2019 System in der VMware Umgebung sollte sicher technisch keine grosse Hürde darstellen - obwohl ich mich diesbezüglich zuerst in das Thema einlesen müsste :-)

 

 

Info: will Niemandem zu nahe treten bzw. achte jede Meinung. Jedoch habe ich auch Anrecht auf Überprüfung einer bevorstehenden Aufgabe (pro und contra) und genau das soll das Ziel hier sein, nicht mehr, nicht weniger :-) 

 

So, die Diskussion ist eröffnet - go for it 

 

 

cheers

Andrew

 

 

 

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Installation der Updates dauert bei W2016 sehr sehr sehr lange, bei W2019 ist das recht schnell, hört man. Ein Reboot einer W2016 VM geht sehr schnell, ob das jetzt 30, 45 oder 60 Sekunden dauert, ist mir persönlich egal.

 

Supportdauer wäre sicher auch ein Grund auf W019 zu wechseln, 3 Jahre länger Support. Und beim Wechsel auf W2019 kann man mit den W2016 Servern warten, zuerst die aktualisieren, die jetzt schon aus dem Support sind.

 

CALs nicht vergessen, IMO braucht man für W2019 neue CALs, für 2016 sind sie schon im Haus.

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vor 6 Minuten schrieb Sunny61:

Installation der Updates dauert bei W2016 sehr sehr sehr lange, bei W2019 ist das recht schnell, hört man.

.... is so.  ;-) :thumb1:

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Hallo,

 

vielleicht hilft Dir das etwas weiter:

 

Veeam

 

Um die Vorteile von Veeam am besten nutzen zu können brauchst Du als Sicherungsziel ein Gerät mit ReFS. Dann findet das Konsolidieren von Backups u.A. mittels Neureferenzierung von Blöcken statt. Damit vermindert sich die zeit für die Konsolidierung von Backups erheblich. Unterstützt wird das von Server 2016 und 2019. Im Stack von Server 2016 gab es ein paar Bugs zu ReFS. Diese wurden in Server 2019 gelöst (und mindestens teilweise) zu Server 2016 zurück portiert. Für weitere Infos schaust Du am besten in das Veeam-Forum.

 

Allgemein

 

Für Server 2019 benötigst Du neue CALs. das kann ggf. kostenintensiv werden. Produktiv habe ich in letzter Zeit mit dem Server 2019 keine schlechten Erfahrungen gemacht.  Ihr müsst natürlich prüfen ob eure Anwendungen Server 2019 unterstützen. Eine neue Vorlage für VMware ist recht fix erstellt, das ist also kein Argument.

 

VMware

 

Welche VMware-Version setzt ihr ein?

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Wir verwenden eigentlich ausschließlich jeweils die neuste Windows Server Version, sofern diese vom Softwarehersteller als supportet betrachtet wird.

Die Migration von Server 2008R2 ist seit 2 Wochen bei uns beendet. Ab August dieses Jahres beginnt die Migrations Planung der 130 Windows Server 2012R2 auf Server 2019. Das ist immer ein ordentlich kraftakt... sind alle Server auf einem Level, müssen alle Server irgendwann zeitgleich upgedatet werden. Außerdem ist es so, je näher eine Version Richtung Extended support rutscht, desto uninteressanter wird diese.

 

Wir haben mit einer Ausnahme immer sehr gute Erfahrungen mit Windows Server 2019 gemacht. Die Ausnahme bezog sich auf dem RAS Dienst im Server 2019. Unser "alter" IT-Leiter wollte unbedingt AlwaysOn VPN als Standardzugang für die Vertriebler einführen. Allerdings hing der RAS Dienst inform des IKEv2 Dienstes alle paar Wochen. Workaround war ein Reboot des Servers. Ein call bei Microsoft brachte keine neue Erkenntnis. Mit Windows Server 2016 trat das problem nicht auf. Nachdem wir einen "neuen" IT-Leiter bekamen, schwenkten wir auf eine andere VPN Lösung und die funktioniert perfekt.

 

Wenn es seitens der Lizenzen keine Probleme gibt, würde ich heute Windows Server 2019 verwenden.

 

 

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Hey Jungs, dsa sind ja sehr interessnate Aspekte. Genau so habe ich mir die Diskussion vorgestellt.

Ok, die Sache mit den Server Cals werde ich noch überprüfen. Zuerst mus ich wohl herausfinden, was wir überhaupt für ein Lizenzmodell pflegen, damit ich auf diese Frage eine Antwort geben kann.

 

Danke euch für die Argumentationen/ Inputs *smile*

 

cheers

Andrew

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Punkto Dedupe: So gut wie alle Windows-Versionen seit XP gehen +- ineinander auf. Die jeweils vorherige ist zu sehr grossen Teilen blockmässig in den neueren vorhanden.

 

Das heisst: Es wird durch 2019 etwas mehr, aber kaum wesentlich mehr Platz hinzukommen als mit 2016. Rein auf die OS-Daten bezogen.

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