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SBK

Hyper-V-Server 2019 (V9) nach 2016 (V8) wiederherstellen?

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Hallo Leute,

 

Wir haben bei uns zwei Hyper-V-Server (Server 2016 und 2019) im Einsatz. Beide haben im Moment zwei VM's drauf. Falls nun ein Hyper-V-Server abraucht, habe ich mir überlegt das ich die VM's allenfalls notfallmässig auf dem anderen Server wiederherstellen kann, solange das beim Server 2016 passiert und ich mittels Acronis eine Wiederherstellung auf dem Server 2019 mache, ist das ja kein Problem. Was wenn aber das umgekehrte passieren sollte?

 

Wenn ich eine Livemigration von V8 (Server 2016) nach V9 (Server 2019) vornehme, übernimmt der neue Server die Konfigurationsdatei V8 und ich müsste diese ja manuell upgraden. Ist auch ein downgrade vorgesehen oder muss ich zwingend die V9 auf einen anderen Hyper-V-Server 2019 wiederherstellen?

 

Danke für eure Antworten.

 

Gruss SBK

Edited by SBK

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Danke tesso. Somit kann ich auch via Acronis Backup keine VM auf einer anderen Hyper-V-Server-Version wiederherstellen?

 

Das bedeutet ein Disaster Recovery geht immer nur von V9 zu V9 oder von V8 zu V8 resp. V9?

 

Gruss SBK

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Moin,

 

es ist aus deiner Darstellung schlecht zu erraten, was denn nun gegeben ist. Wenn du jedenfalls eine VM von einem 2019-Host kommend auf einem 2016-Host betreiben willst, dann muss die VM eine Version haben, mit der der 2016-Host umgehen kann. Oder, bezogen auf deine letzte Frage:

Zitat

Das bedeutet ein Disaster Recovery geht immer nur von V9 zu V9 oder von V8 zu V8 resp. V9?

 

Wenn man es so darstellen will - ja.

 

Eine Option wäre evtl., nicht die ganze VM zu sichern, sondern das Backup innerhalb der VM zu erzeugen und dann auf eine "neue" VM im Ziel-Host zurückzusichern. Dauert länger, umgeht aber das VM-Versions-Problem.

 

Gruß, Nils

 

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@Nilsk: Danke Nils, ich bin mir bewusst das die Infos meinerseits recht dürftig waren.

 

Gibt es eine Möglichkeit auf einem Hyper-V-Server 2019 eine neue VM als V8 zu erstellen? Bei einer Livemigration vom Server 2016 wird die V8 Ja übernommen. Denn die Vorteile von V9 im Vergleich zu V8 sind für uns praktisch inexistent, dafür sind die Nachteile dann relativ gross, da die VM's zwischen den beiden Hyper-V-Server nicht kompatibel sind oder zumindest nur von 2016 zu 2019.

 

Noch eine klärende Frage zur Sicherung innerhalb der VM. Du meinst wenn ich z.B. Disk2VHD innerhalb der VM ausführe? Oder kannst Du mir ein Backuptool angeben, das innerhalb der VM sichert?

 

Gruss SBK

 

Nachtrag zur obenstehenden Frage:

 

Habe soeben einen Beitrag gefunden, die Konfigurationsversion kann man anscheinend nur via Powershell definieren:

 

New-VM -Version 8.0 -Name Test-VM-Version-8 -NoVHD

Edited by SBK

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vor 51 Minuten schrieb SBK:

Aus Budgetgründen? 

Und was kostet es, wenn die beiden Server nicht laufen?

Ein Server 2019 Standard liegt bei ca. 700€...

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Nobby: Soll ich Dir die Mailadresse der Geschäftsleitung senden? Vielleicht hast Du mehr Erfolg bei der nächsten Budgetbesprechung. ;-)

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vor 33 Minuten schrieb SBK:

Nobby: Soll ich Dir die Mailadresse der Geschäftsleitung senden? Vielleicht hast Du mehr Erfolg bei der nächsten Budgetbesprechung. ;-)

Gerne - Kaufleuten muss man einfach mit Zahlen kommen. Was kostet es, wenn das System NICHT läuft - und warum.

Dann guckt man immer in gaanz große Kinderaugen...

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@SBK ich verstehe das Problem nicht wirklich.
 

vor 18 Stunden schrieb SBK:

Wenn ich eine Livemigration von V8 (Server 2016) nach V9 (Server 2019) vornehme, übernimmt der neue Server die Konfigurationsdatei V8 und ich müsste diese ja manuell upgraden.

Wenn du 2 Hyper-V Server mit verschiedenen Betriebssystem Versionen hast, dann nutze für die VMs die maximal mögliche Konfigurationsversion, in deinem Fall 8.0.
Wenn Hyper-V-2016 mit ner VM Config Version 8.0 abkackt, dann kannst du die VM aus deinem Backup auf Hyper-V-2019 wiederherstellen und mit Config Version 8.0 einfach starten (ohne ein Upgrade durchzuführen).

 

Aber davon ab, sollte ein Desaster Fall eintreffen, kannst du immer noch Config Version 9.0 wiederherstellen, die Virtual Machine Config löschen, neu erstellen und die vhdx einbinden.

Edited by falkebo

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Moin,

 

wie du schon herausgefunden hast, kann man die Version beim Erzeugen der VM angeben.

 

Ein Backup innerhalb der VM ist ein klassisches Backup, so wie man es früher gemacht hat. Dafür käme als ganz simple Variante Windows Server Backup in Betracht, sonst halt jedes Backupprogramm, mit dem man auch eine physische Maschine sichern würde. Das ist etwas aus der Mode geraten, aber es hat immer noch seine Berechtigung - ebenso wie Backups auf Applikationsebene. Du findest eine umfangreiche Betrachtung dazu in dem Hyper-V-Buch von Rheinwerk (räusper).

 

Gruß, Nils

 

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@NilsK und @falkebo vielen Dank für eure Antworten diese war sehr hilfreich.

 

Noch eine letzte Verständnisfrage hätte ich an @falkebo: Wenn ich im Disaster Recoveryfall eine VM, welche ursprünglich die Configversion 9 hatte, nur die VHDX auf einem Server 2016 wiederherstelle und eine neue Virtual Machine Konfiguration (Version 8) erstelle und die VHDX manuell einbinde, dann läuft die VHDX problemlos weiter?

 

Danke und Gruss SBK

Edited by SBK

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Moin,

 

nein, läuft sie nicht. Du müsstest die VM dann innerhalb von deren Betriebssystem noch mal neu anpassen. So erhält sie eine neue Netzwerkkarte, die unkonfiguriert ist. Die alte Konfig kannst du aber auch nicht einfach so zuweisen, weil diese noch an die ehemalige, inaktive Karte gebunden ist. Also ein wenig manueller Aufwand. Es könnten auch noch weitere Punkte dieser Art dazukommen.

 

Das wäre höchstens eine Notlösung, aber kein sinnvoller Recovery-Weg.

 

Gruß, Nils

 

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Danke Nilsk, das hatte ich vermutet, wollte aber auf Nummer sicher gehen... Jetzt störe ich nicht mehr, alle meine Fragen sind beantwortet. :D

 

Gruss SBK

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