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Mag

FileServer - Design Frage

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Halli hallo,

 

ich mache mir gerade ein paar Gedanken zum Thema Fileserver. Es geht um (Achtung jetzt kommt's völlig unerwartet) wichtige Daten/Dateien. In einem Beispiel wären u.a. die Streaming Images für die Citrix Server.

Diese sollten immer verfügbar sein, da sonst die Citrix Server stehen. Diesen Prozess möchte ich hier aber nicht zwingend diskutieren, weil es nicht meine Baustelle. Falls jemand aber ein Tip zu Verbesserung hat, gerne her.

 

Also hoch verfügbare Fileservices...

 

Ich hatte irgendwie im Kopf, der ScaleOut Fileserver wäre meine Lösung. Ich dachte dabei ginge es mehrere Server mit lokalen Platten zu synchronisieren, ähnlich wie bei DFS-R im Prinzip. Aber dafür werden ja wieder CSV benötigt, die im Prinzip ja wieder ein SPoF darstellen.

 

Wenn ich 2 Server auf völlig unabhängiger Hardware (als VM natürlich) betreiben möchte, die die selben Daten vorhalten, ist dann doch wohl DFS-R die bessere Lösung oder?

 

Womit ich noch gar nicht gearbeitet habe ist der Branche Cache. Den könnte man ja vielleicht auch dazu (mißbrauchen?!) verwenden diese Datenquelle vorzuhalten und vor einem Ausfall der Original Location zu schützen.

 

Im Moment ist es ein FileServer Cluster, welches die Daten anbietet. Wir hatten gerade den Fall, dass bei einem missglückten Move der Clusterressource eine NTFS Partition beschädigt wurde und nicht mehr zugreifbar war. Darum überlege ich nach einer anderen Art bestimmte Daten vorzuhalten/anzubieten.

 

Hat jemand eine coole Idee?

 

Grüße

Mag

 

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Hi,

 

unterm Strich möchtest du deine PVS-Stores bzw. die PVS Server "verfügbar" haben? An der Stelle wäre es am einfachsten, mit den "PVS-Kollegen" bzw. mit den Citrix-Kollegen zu sprechen, wie die das denn haben möchten. Du brauchst dafür nicht zwingend einen gemeinsamen Storage bzw. Fileserver. Du kannst auch mit 2 PVS Stores arbeiten und diese z.B. stumpf per Robocopy "synchron" halten.

 

(Je nachdem könnte man auch noch überlegen in Richtung MCS (Machine Creation Service) zu schauen. Da liegen die Images halt mit im entsprechenden Storage des Hypervisors.)

 

Gruß

Jan

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Danke für die rasche Antwort!

Die PVS sind der Hauptbestandteil. Korrekt. Ich werde die 2 Stores mal ansprechen. Wäre dir das Robocopy Skript lieber weil verlässlicher als ein DFS-R?

 

Ich hatte vor kurzem einmal ein Share mit DFS-R (zugegeben mit seeeehr vielen Dateien) gespiegelt und war mit dem Ergebnis nicht so zufrieden.

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Hi,

 

das kommt (auf eine Menge) drauf an. Generell ist DFS und recht große Dateien, die die vDisks ja nunmal sind, nicht optimal. Robocopy / DFS ist je nach dem was ihr wie automatisiert "ungünstig" bzw. muss halt berücksichtigt werden. Evtl. ist "PVS Internals #3" ein Start (fürs Storage): https://www.citrix.com/blogs/2016/11/10/pvs-internals-3-designing-vdisk-stores/

 

Generell sind die PVS Internals ganz interessant:

 

https://www.citrix.com/blogs/2012/10/25/pvs-internals-1-cache-manager/

https://www.citrix.com/blogs/2013/07/03/pvs-internals-2-how-to-properly-size-your-memory/

https://www.citrix.com/blogs/2016/11/10/pvs-internals-3-designing-vdisk-stores/

https://www.citrix.com/blogs/2018/09/05/pvs-internals-4-vdisk-stores-and-smb3/

 

Gruß

Jan

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Wie wäre es denn, hierbei auf ordentliche Storagesysteme zu setzen die das von Haus aus können? NetApp, EMX, HPE etc bieten das doch alle out of the Box an. 

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@testperson Danke, ich lese mich mal ein! Auch merci für die Robocopy-DFS Warnung. Natürlich hätte ich ein DFS-N davorgeschaltet.

 

@magheinz Also eigentlich wäre ich der Meinung, wir hätten genug Systeme und müssten die nur sinnvoll konfigurieren. Daher wollte ich es, soweit es gelingt, mit Windows-Boardmitteln lösen.

Ich weiß ja im Prinzip was du meinst. Danke, welches setzt ihr denn ein? Was mich daran stört, ist dass diese Konstrukte theoretisch wie auch ein FileServer ausfallen könnten, bei einem Problem innerhalb der "Clusterlogik" ohne jetzt im Detail zu wissen, welches System wie funktioniert. Ist natürlich sehr schwammig formuliert.

Da du unsere Umgebung natürlich nichts kennst, hier ein kurzer Überblick, warum ich kein Geld in neue Technik investieren wollte.

Wir hätten mehrere vsphereCluster mit mehreren Datacore Clustern darunter als Storage. Daher hätte ich gerne 2 VMs mit Platten, die sich synchron halten. Die könnten fast nicht gemeinsam ausfallen.

 

Natürlich hätte auch eine solche Lösung ihre Schwachpunkte "Ups, brauchte ich das File doch noch?!" 

 

Ich bin ganz gerne "Admin" und versuche die Lösung konstruktiv/kreativ herbeizuführen. MS Lizenzkosten haben wir z.B. auch keine. Aber vielleicht muss ich auch unser FileServer Cluster (4x WinSrv 2012 R2 Hardware Cluster Nodes mit DFS, SMB3 und FibreChannel LUNs) bald mal ablösen und auf eine solche Hardware-Lösung bauen. Daher wäre ich wirklich interessiert an deiner bevorzugten Hardware. Die Windows VM passt z.B. auch in unser Backup Konzept. Das müsste anders vielleicht angepasst werden.

 

Danke und Grüße

Mag

Edited by Mag

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Die bevorzugte Hardware ist etwas Geschmackssache, da die "grossen" im groben die selben Features implementiert haben. 

 

Wir setzen seit Jahren auf NetApp als Storagehersteller. Gerade im vsphereumfeld lässt sich das System wunderbar integrieren. NetApp bietet entsprechende Cluster- und Mirrorfunktionen sowohl für synchron als auch für asynchron Spiegelungen. Weitere Features wie dedup, mandantenfahigkeit, multiprotollfåhigkeit, APIs für backuphersteller runden so eine Lösung dann ab. 

 

Für die "ups" - Fälle gibt es dann snapshots. 

 

EDIT: Ganz vergessen mein üblicher Hinweis. Das alle kann man ohne Lizenzkostem und in der Bedienung etwas komplizierter auch mit FreeNAS machen! 

 

Edited by magheinz

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Okay, danke!

 

Man wollte uns vor Jahren mal eine NetApp Lösung aufzwingen. Die wollten dann eine eigene FC Infrastruktur für Ihre Boxen. Da war das dann schnell vom Tisch. Im Moment setzen wir auch eher auf unser Mellanox Speichernetzwerk, das wir für die Datacores angeschafft haben.

 

Ich muss mir dann die großen Anbieter einfach mal anschauen. Merci!

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Moin,

 

vor 8 Stunden schrieb magheinz:

NetApp empfiehlt fuer vsphere ganz klar NFS. 

klar, das machen die schon seit Jahren. Die NFS-Lizenz ist auch eine der teuersten, die sie im Angebot haben ...

 

Gruß, Nils

 

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Gerade eben schrieb NilsK:

Moin,

 

klar, das machen die schon seit Jahren. Die NFS-Lizenz ist auch eine der teuersten, die sie im Angebot haben ...

 

Gruß, Nils

 

Bei den Modellen FAS25xx, FAS26xx und FAS82xx  sind immer alle Protokolle direkt mit lizensiert. Bei den All-Flash meine ich auch, bin aber nicht sicher.

Nur bei den FAS80xx und FAS90xx muss man die Protokolle einzeln lizensieren.

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Unsere hochverfügbaren Fileserver sind über NetApp Metrocluster angebunden. Die normalen Filer werden lediglich über Veeam gesichert und beim Ausfall direkt auf dem Veeam Backupserver gestartet mit anschließend verschieben in den "richtigen" Datastore.

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Aus meiner Zeit als Citrix Consultant hatte ich auch immer wieder das Problem, wie mache ich den PVS Store Hochverfügbar.

DFS-R = mist hierfür

Scale Out Fileserver = nicht supported von MS

 

 

Wir haben es entweder per Robocopy gemacht, oder Citrix hat mitlerweile das vDisk Replicator tool. Ist ne GUI für robocopy. https://www.citrix.com/blogs/2018/06/08/vdisk-replicator-utility/

 

Ansonsten kann ich irgendeinen Hochverfügbaren Filer empfehlen, der SMB v3 und neuer bereitstellt. NetApp zum Beispiel. Dann hast du überhaupt keine Sorgen was mit deinen vDisks passiert.

PVS Server kann ruhig virtuell laufen, der muss nicht in Physik sein.

 

Ich muss aber sagen, seit 1903 ist MCS die deutlich bessere Alternative. Du hast auch RAM Cache wie beim PVS. Einzige, du hast keine Versionierung und damit kein richtiges Testing. Ansonsten viel viel einfacher im Handling und weniger Overhead.

 

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