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Lord_Aoshi

Lizenzen für win server 2019 etc.

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Hallo Forumgemeinde,

 

ich hoffe ihr könnt mir hier helfen, da ich völlig verzweifelt bin und jetzt absolut nicht mehr durchblicke in dem lizenzdschungel...

 

Folgendes Szenario:

1 fester Server, 10 Arbeits-pc, 10 Mitarbeiter die mit den 10 Pcs arbeiten. Auf dem Server sollen 10x virtuell Windows 10 pro installiert werden sowie windows 10pro lokal auf den 10 Arbeits-Pcs (sind zotac mini pcs).

Ich möchte nun, dass alle über den Arbeits-pc jeweils ihr Windows 10 desktop auf dem Server erreichen (per rds oder vnc zum beispiel). Das heißt die gesamte Arbeit soll nun auf dem virtuellen desktop (also auf dem einzigen server) stattfinden.

Server hat 40 Cores, 2 Cpu. 

 

 

Nun kommt die für mich spannende Frage: welche Lizenzen sind nötig?

 

ich habe bis jetzt folgendes zusammen gestellt: 

1x win server 2019 standard (24core)

1x win server 2019 standard (16core)

10x windows server 2019 CAL

10x windows server 2019 RDS

20x Windows 10 pro

 

Ist das nun legal lizensiert oder habe ich da kompletten mist zusammengestellt?

 

Und 2. Frage:

Wenn ich den Server aufsetze, hyper v als rolle installieren und dann die ganzen virtuellen maschinen oder den kostenlosen hyper v zuerst und dann die ganzen vm mit 1 vm als win server 2019?

 

Bitte um Hilfe, da sogar Distributoren mir hier nichts genaues sagen konnten und mir diesen Vorschlag gesendet haben.

Vielen lieben dank für eure Hilfe.

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Moin,

 

willkommen an Board!

 

Ich bin einigermaßen erstaunt - wer hat  denn da das Konzept und das Sizing gemacht? Virtuelle Desktops kann man machen, aber die Technik ist nicht umsonst eher exotisch, weil sie bei näherer Betrachtung nur selten Vorteile bringt. Welches Ziel wird damit denn verfolgt?

 

Dann: 40 Cores?! Was habt ihr mit den VDI-Desktops denn vor? Gerade VDI gilt in aller Regel als Paradebeispiel für sparsame Ressourcennutzung. Rechnerisch hättet ihr vier Cores pro VM quasi exklusiv - wozu sollen die das denn brauchen? Ich wäre sehr erstaunt, wenn man wirklich mehr als, sagen wir, 8 Cores bräuchte. Und selbst damit könnte man einzelnen VMs zwei oder vier virtuelle CPUs geben (wozu auch immer), die werden sie ja nicht alle gleichzeitig zu 100% auslasten.

 

Leider scheint mir, als seien im Zeitalter der Multi-Core-Monster-CPUs die grundlegenden Designregeln virtueller Umgebungen in Vergessenheit geraten.

 

Was die Lizenzierung angeht: Du musst auf dem Server  alle Cores lizenzieren. Bleibt es bei 40 Cores, dann musst du in Summe 20 Core-Lizenzpakete haben, weil jedes zwei Cores abdeckt.

RDS-Lizenzen brauchst du m.W. nicht, denn RDS wird hier ja gar nicht verwendet. (Obwohl es in vielen VDI-Umgebungen die bessere Wahl wäre.)

CALs brauchst du nur dann, wenn weitere Windows-Dienste unter Windows Server 2019 genutzt werden. Wie sieht denn der Rest der Infrastruktur aus? Für die bislang diskutierten "reinen" Client-VMs bräuchtest du keine Server-CALs. Ist aber unwahrscheinlich, dass es dabei bleibt.

Windows 10 Pro hingegen wird nicht reichen. Du brauchst eine Lizenzvariante mit Zugriffsrecht auf die virtuelle Instanz. Das heißt entweder Software Assurance für jeden Client oder jeweils eine separate VDA-Lizenz.

 

Alles ohne Gewähr, aber zumindest ist das bisher nach meinem Eindruck eher Käse. Das gilt auch für die Grundidee - wenn ich du wäre, würde ich mich da noch  mal eingehend beraten lassen, und zwar nicht vom Disti, sondern von jemandem, der sich mit VDI auskennt.

 

Gruß, Nils

 

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Für Windows Desktop benötigt man eine VDA-Lizenz. Es wurde hier aber schon diskutiert, dass man als Ersatz den Windows Server nehmen kann. Hier werden RDS-Lizenzen benötigt, die man in den Schrank legt. 

Für den Betrieb der VDI-Umgebung würde ich aber Lösungen von Citrix oder VMware (Horizon View) bevorzugen.

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vor 2 Stunden schrieb zahni:

Für Windows Desktop benötigt man eine VDA-Lizenz. Es wurde hier aber schon diskutiert, dass man als Ersatz den Windows Server nehmen kann. Hier werden RDS-Lizenzen benötigt, die man in den Schrank legt. 

Für den Betrieb der VDI-Umgebung würde ich aber Lösungen von Citrix oder VMware (Horizon View) bevorzugen.

Hi danke für deine Antwort. wenn ich das richtig verstehe, kann ich windows server 2019 standard inatallieren und dann hyper-v rolle und dann virtuelle Maschinen mit windows 10pro desktops ?

Dann würde meine obige lizensierung ja passen ?

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vor 2 Stunden schrieb NorbertFe:

Nein. Und das wurde dir bereits zweimal geschrieben, dass du sa oder vda benötigst.

 Ein Szenario: ich habe auf dem Heimrechner win10pro und aktiviere hyper-v + installiere nochmals win10pro separat. Nun greife ich mit Teamviewer oder RDS drauf. Theoretisch nach obiger Logik dürfte ich das nicht, weil ich kein vda habe (Teamviewer ist ja ebenfalls mehr oder weniger Remote Desktop). Vda und Sa greifen (wenn ich das richtig verstande  habe) bei unterschiedlichen Versionen z.b mac auf win10 oder Tablet auf win10. Theoretisch dürfte ich dann auch auf meinem virtuellen Heimrechner nicht per Teamviewer aufm Handy auf dem Rechner zuhause zugreifen?

 

Falls falsch verstanden: Wo ist dann der Sinn zu virtualisieren wenn ich nicht mit einem identischen Betriebssystem zwischen Betriebssystemen zugreifen darf?

 

Ein Zitat von "weingeist" https://www.mcseboard.de/profile/5765-weingeist/ und @zahni trifft genau das was ich haben möchte.

Man muss nicht unbedingt  etwas "mieten", sondern per server und rdp das ganze betreiben. Somit hätte ich keine lästigen Verträge usw. 

 

Was wäre denn die richtige Server Lösung bzw was muss bei meinen Lizenzenprogramm angepasst werden?

 

Edited by Lord_Aoshi

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vor 2 Stunden schrieb NilsK:

Moin,

 

Wie wäre es, wenn du uns einfach sagtest, was du genau vorhast?

 

Gruß, Nils

 

Hallo Nils,

 

folgendes "einfaches" Szenario:

alle Mitarbeiter sollen über die 10 Arbeits-pc jeweils ihr virtuelles Windows 10 desktop auf dem Server erreichen (per rds). Jeder pc steht in einem extra Raum.

Nach vielem Lesen fällt mir nur noch folgende Lösung ein:

- Alle Windows server in  vm als desktop experience = windows 10 ähnlich (z.b. Datacenter statt Standard edition --》unbegrenzt viele Windows Server als Desktop)

- 10x User Cal

-10x RDS Cal

-10x Win 10 Pro ( für die Mini pcs)

 

Ich hoffe damit hätte ich das Abomodell legal umgangen.

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Warum VDI und nicht RDS?

In deinem Szenario müssten die PC´s ja auch immer an sein, oder habe ich dich falsch verstanden?

Server für Arbeitsplätze?

Du nimmst einen Server mit aktivierten RDS Diensten und da melden sich die User an - einfach

 

Wurdest du/ihr von einem Systemhaus beraten? :-)

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Moin,

 

welches Abomodell? Meinst du die SA?

 

Ich verstehe immer noch nicht, warum es einzelne VMs sein sollen. Wenn jeder User ohnehin einen PC hat, verdoppelst du damit nur den Aufwand - du musst laufend 20 Maschinen warten statt 10. Erschließt sich mir nicht.

 

Gruß, Nils

 

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vor 6 Stunden schrieb Nobbyaushb:

Warum VDI und nicht RDS?

In deinem Szenario müssten die PC´s ja auch immer an sein, oder habe ich dich falsch verstanden?

Server für Arbeitsplätze?

Du nimmst einen Server mit aktivierten RDS Diensten und da melden sich die User an - einfach

 

Wurdest du/ihr von einem Systemhaus beraten? :-)

Hi, 

Die Anmeldung mit RDS Diensten erschien mir auch die erste Lösung. Jedoch weiss ich noch nicht ob die Ressourcen dann nicht vom lokalen PC verwendet werden anstatt vom Server?(Meines Wissens nach werden bei diesem von dir erwähnten Szenario die lokalen mini-pc Ressourcen genutzt und der Server dient nur als "Kontrolleur "). Die Ressourcen sollen ja vom Server genutzt werden, da dieser so hochgezüchtet ist.

Ansonsten macht es ja keinen Sinn so einen Server zu konfigurieren. 

 

Deshalb eben die VMs, da bei jeder VM die Ressourcen von Server genutzt werden (z.b. Zocken, Cad etc)

 

Ansonsten wäre es egal ob vm oder server rdp sessions. 

 

Nur wo ist denn der große Vorteil bzw. die Unterschiede von VM im Gegensatz zu Server Rdp Sessions?

Edited by Lord_Aoshi

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Moin,

 

es kann durchaus Sinn ergeben, sich vorher mit den Dingen zu beschäftigen.

 

Die Idee bei RDS ist, dass die Anwendungen auf dem Server laufen, an den Client werden nur die Bildschirminhalte übertragen. Vom Client zum Server gehen die Tastatur- und Mauseingaben. Jeder User hat seine Session auf dem Server. Der Anwender braucht dann nicht mal einen vollwertigen Rechner, sondern es reicht ein Thin Client. Dafür hat man auf dem Server auch nur eine Installation zu pflegen (nicht zehn plus zehn Full-Clients wie in deinem Modell).

 

Ob das zu den Anforderungen passt, kann man dann bewerten, wenn man die kennt. Da du dazu nichts sagen willst, ist für mich hier Schluss.

 

Gruß, Nils

 

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vor 24 Minuten schrieb NilsK:

Moin,

 

es kann durchaus Sinn ergeben, sich vorher mit den Dingen zu beschäftigen.

 

Die Idee bei RDS ist, dass die Anwendungen auf dem Server laufen, an den Client werden nur die Bildschirminhalte übertragen. Vom Client zum Server gehen die Tastatur- und Mauseingaben. Jeder User hat seine Session auf dem Server. Der Anwender braucht dann nicht mal einen vollwertigen Rechner, sondern es reicht ein Thin Client. Dafür hat man auf dem Server auch nur eine Installation zu pflegen (nicht zehn plus zehn Full-Clients wie in deinem Modell).

 

Ob das zu den Anforderungen passt, kann man dann bewerten, wenn man die kennt. Da du dazu nichts sagen willst, ist für mich hier Schluss.

 

Gruß, Nils

 

Perfekt, das trifft es und genau das will ich eigentlich. Es gibt bis jetzt nicht wirklich ein Design, daher bin ich ja hier um Ideen zu sammeln. Warum wird dann soviel Wind um Virtualisierung genacht? Ist der grosse Unterschied bei Vdi zu RDP Session der abgegrenzte/abgeschottete Bereich bzw. die einzel Container die dann im VLan untereinander kommunizieren anstatt wie bei RDP Session direkt untereinander? Wie siehts mit der Abgrenzung aus wenn zb ein Desktop sich mal ein Virus einfangen sollte? Bei VM bleibt der ja innerhalb des Containers im besten Fall. Bei Rdp Session kann er sich streuen auf alle anderen?

 

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VDI kann ich nur mit einer Management-Lösung empfehlen. Wir nutzen hier z.B. VDI für Home-Office, allerdings mittel VMware Horizon View. Hier muss man auch nicht, wie mein  geschätzter Kollege schrieb, 10 VM Patchen, sondern nur eine Master-VM. Die virtuellen VM werden als sog. Linked-Clones bereitgestellt, was recht platzsparend ist.  Vorteil der Lösung: Man kann auch Software laufen lassen, die für RDS nicht geeignet ist oder nicht dafür getestet wurde. In dieser Konfiguration braucht man aber unbedingt einen KMS. Die Lösung  funktioniert nicht mit MAK. Ob die Eine oder andere Variante passt, kann man nur durch Beratung herausfinden. 

VDI "zu Fuß" , also alle 10 VMs  manuell einrichten, ist keine gute Idee.

 

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vor 32 Minuten schrieb zahni:

VDI kann ich nur mit einer Management-Lösung empfehlen. Wir nutzen hier z.B. VDI für Home-Office, allerdings mittel VMware Horizon View. Hier muss man auch nicht, wie mein  geschätzter Kollege schrieb, 10 VM Patchen, sondern nur eine Master-VM. Die virtuellen VM werden als sog. Linked-Clones bereitgestellt, was recht platzsparend ist.  Vorteil der Lösung: Man kann auch Software laufen lassen, die für RDS nicht geeignet ist oder nicht dafür getestet wurde. In dieser Konfiguration braucht man aber unbedingt einen KMS. Die Lösung  funktioniert nicht mit MAK. Ob die Eine oder andere Variante passt, kann man nur durch Beratung herausfinden. 

VDI "zu Fuß" , also alle 10 VMs  manuell einrichten, ist keine gute Idee.

 

Ok Vielen Dank für die Antworten und Hilfe. 

Jetzt habe ich definitiv ein klareres Bild.

 

Nur noch zwei letzte Fragen zu RDS:

Bleiben die einzelnen Desktops dann gespeichert? Und kann man auf den verschiedenen RDS Desktops auch verschiedene Programme installieren oder muss ich dann die "Layering-Texhnik" nutzen? Es wären gerade mal 3 bis 4 Programme und auch nicht auf jedem Desktop. Wie kommunizieren die RDS denn untereinander? Über VLan? 

 

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