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Hallo Zusammen,

 

könntet Ihr mich bitte konzeptionell etwas unterstützen. Wir haben hier ca. 250 Clients, die mit den Betriebssystemen Win 7 (60%), Win10 (30%) und Win XP (10%) betrieben werden. Es werden aktuell auf den Clients Dell OEM Windows Lizenzen verwendet. Alle neuen Clients werden von Dell mit Windows 10 OEM Lizenz geliefert und auch verwendet.

Aktuell wird die Client-Hardware teilweise bis zum "Geht-Nicht-Mehr" verwendet, so dass auch noch alte Betriebssysteme installiert sind (z.B. Windows XP). Dies wollen wir nun entsprechend ändern, da auf diese Art viele Probleme entstehen (hohe Wartungskosten, Inkompatibilitäten, keine Sicherheitsupdates,...). Wie schafft ihr es in euren Umgebungen alte Betriebssysteme mit annehmbaren finanziellen Aufwand zu entfernen?

 

Daher folgende Fragen:

 

  • Wie lange ist die Laufzeit eurer Client-Hardware?
  • Welche Lizenzen verwendet ihr? (Volumen oder OEM)
  • Wie werden die Clients finanziert? (Leasing, Kauf, Miete)

 

 

 

Wie kommt man hier eurer Meinung nach an ein schlüssiges Konzept für die nächsten Jahre? Vielen Dank schon einmal für die Hilfe.

 

P.S.: Verteilt wird Windows 10 über einen Windows Server 2016 WDS. Hierzu gibt es eine passende Windows 10 Volumenlizenz. Exchange CALs, Server CALs, Office, usw. wird bereits über OpenLicense bezogen.

 

Gruß

inno-it

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Hatte in den letzten Monaten mehrere solche Projekte. Dabei habe ich folgendes festgestellt:

 

- Geräte mit Windows 7 laufen auch mit Windows 10

- bei No-Name-Hardware sind manchmal Treiber für die Netzwerkkarte erforderlich

- bei Markenhardware waren alle Treiber bei Windows 10 dabei

- alle Software, die unter Windows 7 lief, läuft auch unter Windows 10

 

Haben kürzlich in einer Schule mit kleinem Budget über 100 Rechner von 2012-2015 mit SSD ausgestattet und Windows 10 ausgerollt. Mit den zusätzlichen Treibern laufen alle problemlos und mit akzeptabler Geschwindigkeit.

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vor 43 Minuten schrieb inno-it:
 

P.S.: Verteilt wird Windows 10 über einen Windows Server 2016 WDS.

Ich ersetze den WDS stets mit dem MDT.
Den Tag Mehraufwand für dessen Konfiguration hat man nach max. 10 Rechnern wieder "eingespart". Mit dem positiven Nebeneffekt, dass alle Rechner identisch installiert sind und nichts vergessen wurde.
Ich kann die Erfahrung von mwiederkehr teilen.

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Vielen Dank erstmal für das Feedback. Der MDT sieht auf jeden Fall interessant aus und würde bei der Migration auf Windows 10 helfen. Jedoch müssten wir zunächst klären, wie wir die Lizenzierung von Windows 10 durchziehen (OEM oder Volumen). Aktuell sind hier ja lediglich OEM-Lizenzen vorhanden (1 Lizenz pro Rechner) und folglich hat nur aktuelle Hardware auch Windows 10 installiert.

Hier würde mich interessieren, wie das bei euch gelöst ist? Kann man hier z.B. bei Dell Rechner ohne OEM-Lizenz kaufen und dann für die 250 Rechner Windows 10 Volumenlizenzen kaufen?

Wie lange verwendet ihr eure Hardware?

 

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vor 1 Stunde schrieb inno-it:

Wie lange verwendet ihr eure Hardware?

Bei meinem gegenwärtigen Arbeitgeber habe ich viele Rechner dabei, die sind deutlich älter sind als 11 Jahre. Aber alles Windows 10. Bei manchen merkt man das Alter mit den 2 GB RAM und der Nicht-SSD. Zumindest SSDs werden nachgerüstet. :rolleyes:

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vor 2 Stunden schrieb inno-it:

Kann man hier z.B. bei Dell Rechner ohne OEM-Lizenz kaufen und dann für die 250 Rechner Windows 10 Volumenlizenzen kaufen?

Volumenlizenzen bedingen immer eine OEM Lizenz auf dem rechner. Wenn dann musst du Rechner MIT OEM Lizenz kaufen um dann Volumenlizenzen dafür nutzen zu können.

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Es sei denn, man hat bereits entsprechende "qualifizierende OS" im Schrank stehen, die man auch den neuen Dell PCs zuweisen kann.

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vor 1 Stunde schrieb Dr.Melzer:

Volumenlizenzen bedingen immer eine OEM Lizenz auf dem rechner. Wenn dann musst du Rechner MIT OEM Lizenz kaufen um dann Volumenlizenzen dafür nutzen zu können.

Ist es bei der OEM-Lizenz dann egal, um welche OS-Version von Windows es sich handelt? Könnte man somit mit einer Windows XP OEM Lizenz und der passenden Volumenlizenz direkt auf Windows 10 updaten oder wird hier nochmal ein Zwischenschritt benötigt?

 

vor 1 Stunde schrieb NorbertFe:

Es sei denn, man hat bereits entsprechende "qualifizierende OS" im Schrank stehen, die man auch den neuen Dell PCs zuweisen kann.

Wir habe nur die OEM-Lizenzen, die mit der Dell Hardware geliefert wurden

 

Ich werde das Thema auch noch einmal mit Dell und unserem Dienstleister besprechen, aber so langsam kommt Licht ins Dunkle :)

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vor 3 Stunden schrieb inno-it:

Ist es bei der OEM-Lizenz dann egal, um welche OS-Version von Windows es sich handelt? Könnte man somit mit einer Windows XP OEM Lizenz und der passenden Volumenlizenz direkt auf Windows 10 updaten oder wird hier nochmal ein Zwischenschritt benötigt?

 

Wir habe nur die OEM-Lizenzen, die mit der Dell Hardware geliefert wurden

 

Ich werde das Thema auch noch einmal mit Dell und unserem Dienstleister besprechen, aber so langsam kommt Licht ins Dunkle :)

Da mußt du schauen, was MS derzeit als qualifizierendes OS akzeptiert. :) 

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Mal wieder was zum technischen Teil: Ich hab clientseitig XP->Vista->Win7->Win10 begleitet. XP nach Vista war recht mühsam, weil Reinstallation aller Geräte. Dafür haben wir was gebastelt ähnlich dem USMT, das aber spezifisch computerbezogene Teile auch mitnehmen konnte. Hat gut geklappt. Vista nach Win7 haben wir inplace gemacht - nie wieder, zu viele Abbrüche wegen individueller Spezialitäten. Win7 nach Win10 wieder per Reinstallation, und wieder mit dem alten Eigen-Gebastel, das schon von XP nach Vista verwendet wurde - funktioniert gut!

 

Wichtig finde ich: Erklär den Betroffenen nicht, daß das sein muß, weil xyz, sondern daß sie folgende Vorteile haben: xyz. Riesen psychologischer Unterschied... Und bei der reinen Bedienung dürfte es eh keine Probleme geben, die Heimrechner laufen ja alle mindestens unter Win7, meist Win10.

Ebenso wichtig aus Deiner Perspektive: OS-Updates NICHT aussitzen oder aufschieben, am besten immer sofort bei Erscheinen mit Planung/Rollout beginnen. Aufschieben bringt nix, es holt Dich auf jeden Fall ein :-)

 

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vor 2 Minuten schrieb daabm:

OS-Updates NICHT aussitzen oder aufschieben, am besten immer sofort bei Erscheinen mit Planung/Rollout beginnen. Aufschieben bringt nix, es holt Dich auf jeden Fall ein 

Wie wahr wie wahr. Ich hab immer noch Kunden bei denen ich seit 4 Jahren höre... wir müssten uns mit Windows 10 beschäftigen oder das Windows 10 deployment Projekt hat gerade begonnen... :@

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Ja, elend. Wir sind mit der Win7-Ablösung soweit fertig, unsere Kunden steuern die Umstellung selbständig, manche haben da noch ne Bugwelle vor sich, die meisten sind fertig. Das Leben kann auch schön sein :-)

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vor 13 Minuten schrieb daabm:

Das Leben kann auch schön sein

Natürlich, ich hab auch Kunden bei denen sowas überhaupt kein Problem darstellt. :)

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