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john23

CAS array 2010 Migration zu Exchange 2016

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Hallo Leute,

 

ich habe eine Verständisfrage.

 

Folgendes Szenario:

 

Exchange 2010 Umgebung:

2x CAS  ( CAS-Array     array.intdom.de )  

2x DB - DAG

Outlook 2010 Clients

 

Exchange 2016 Umgebung:

1x Loadbalancer

3x Exchange Server

 

 

CAS-Array Name vom Exchange 2010 ist eindeutig , daher würde dieser Artikel nicht zutreffen für die Migration https://blogs.technet.microsoft.com/exchange/2013/05/23/ambiguous-urls-and-their-effect-on-exchange-2010-to-exchange-2013-migrations/ .

 

Folgender Artikel https://blogs.technet.microsoft.com/exchange/2015/10/26/client-connectivity-in-an-exchange-2016-coexistence-environment-with-exchange-2010/

sagt mir in eine Coexistent Status können Outlook Clients auf Mailboxen die auf dem Exchange 2010 liegen weiterhin via CAS-Array auf diesen Exchange zugreifen.

 

Zitat

Internal Outlook Connectivity

For internal Outlook clients using RPC/TCP connectivity whose mailboxes exist on Exchange 2010, they will still connect to the Exchange 2010 RPC Client Access array endpoint.

When you have an Exchange 2016 mailbox you are using Outlook Anywhere (RPC/HTTP) or MAPI/HTTP, either within the corporate network or outside of the corporate network; RPC/TCP connectivity no longer exists for Exchange 2016 mailboxes.

 

So weit so gut.

 

Angenommen autodiscover und externe zugriffe gehen schon an den Loadbalancer für Exchange 2016. Damit werden alle externen Zugriffe ja schon vom Exchange 2016 behandelt. Ebenfalls sollte ja alle anderen Urls auch schon auf den Exchagne 2016 LoadBalancer zeigen - d.h OWA,OBA,ECP,EWS etc

 

Was ist nun wenn ich ein Postfach auf den Exchange 2016 verschieben würde und dieses Postfach bei einem Exchange 2010 User noch eingebunden ist? Das heißt ja der Exchange 2010 User geht noch gegen das CAS Array und dieser könnte doch keine Anfrage an den Exchange 2016 weiterleiten oder? Oder ist das ganze dann über Autodiscover abgefangen und der Client stellt dann sowohl eine TCP/RCP Verbindung zum CAS Array her, als auch eine RPC/HTTP zum Exchange 2016?

 

Gibt es in diesem Szenario die Mögichkeit den CAS-Array Namen mizunehmen? Damit müssten dann in Geräten / auf Servern nirgens der Hostname angepasst werden.

Ich denke die mitnahme des Names ist möglich, aber nur wenn die Outlook Clients vorher auf Outlook Anywhere umgestellt werden? Dann könnte man einfach im DNS den Eintrag vom CAS Server zum Loadbalancer zeigen lassen und damit würde alles durch den Exchange 2016 als Proxy gehen.

 

Wie genau fungiert der Exchange 2016 als Proxy? Wir eine Anfrage im TCP/HTTPS format dann an den Exchange 2010 weitergeleitet? Belastet dies den Exchange 2010 CAS mit einer zusätzlichen last, da RPC/HTTP Traffic mehr Last verursacht?

 

Gruß John

 

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Deswegen stellt man vor der Migration sinnvollerweise auch alles auf Outlook anywhere um. ;) dann muss man sich im cas Array und mapi rpc keinen Kopf mehr machen.

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Ich habe mir gerade nochmal das Microsoft Exchange Deployment Tool angeschaut und da habe ich keinen hinweis drin gefunden, dass die Exchange 2010 URLs angepasst werden müssen und auf den Exchange 2010 zeigen müssen. Das liegt aber daran, dass dort das DNS angepasst wird so, dass owa.contoso.com und mail.contos.com auf den Exchange 2016 zeigen oder?

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Natürlich zeigen die _nicht_ auf den Exchange 2010. Das wäre ja total kontraproduktiv. :/ Alles zeigt auf Exchange 2016 und der proxied nach hinten. Allerdings muß dazu auf Exchange 2010 Outlook Anywhere mit NTLM aktiviert sein. Und damit die Clients keine riesigen Profilumstellungen verursachen, konfiguriert man vorher (noch unter Exchange 2010 am besten) die Outlook Provider, dass _immer_ Outlook Anywhere genutzt wird. Dann ist Mapi/RPC erst mal als Fehlerquelle weg.

 

Bye

Norbert

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