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Hallo zusammen,

 

Ich blick mal wieder nicht durch bei den Lizenzierungen....

 

Host Server:

Server 2012 R2 Std. mit 2 Xeon CPUs (20 Kerne insgesamt, 40 Threads)

Es läuft ein HyperV mit 2012 R2 und selber Lizenz.

 

Jetzt kommen noch zwei Server dazu, jeweils 2016 Standard, dazu zwei Fragen:

 

a) Sind bei der 2016 Kern Lizenzierung die physikalischen Kerne maßgebend, die die Maschine hat (20) oder die Cores die ich der HyperV zuteile (6)?

b) Kann ich zwei HyperV Instanzen von Server 2016 dann mit der selben Lizenz betreiben oder geht das nur, wenn auch auf dem Host 2016 Std. läuft?

 

Danke.

 

bearbeitet von scars

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Moin,

 

hier sind die Begriffe nicht ganz klar. Welche der genannten Server sind Hosts (= physisch), welche VMs? 

 

Gruß, Nils

 

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Hallo Nils,

 

Es gibt nur einen Host = 2 Xeon CPUs (20 Kerne insgesamt, 40 Threads) => OS: Server 2012 R2 Std.

Es läuft aktuell 1 virtueller Server (HyperV)  = Server 2012 R2 Std.

 

Jetzt sollten zusätzlich noch zwei virtuelle "Server 2016 Std." auf diesem Host in Betrieb genommen werden, denen je 4 bzw. 6 Cores zugeteilt werden. :-)

 

a) Sind bei der Windows 2016 Kern Lizenzierung die physikalischen Kerne maßgebend, die die Maschine hat (20) oder die Cores die ich der HyperV zuteile (6)?

Also reicht da eine Server 2016 Std. Lizenz für bis 8 Kerne oder nicht?

b) Kann ich zwei HyperV Instanzen von Server 2016 dann mit der selben Lizenz betreiben oder geht das nur, wenn auch auf dem Host 2016 Std. läuft?

Wenn ich Server 2016 Std. auf den Host installiere kann ich 2 HyperV Instanzen von Server 2016 betreiben. Geht das auch wenn der Host auf 2012 R2 bleibt?

 

Jetzt klar? :D

 

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Moin,

 

Wenn du VMs mit Windows 2016 betreiben willst, musst du denn Host mit 2016 lizenzieren. Bei insgesamt 3 VMs sind das also zwei "Sets" Standard-Lizenzen (weil ein"Set" zwei VMs lizenziert). Oder konkret gesagt 20 Core-Lizenzen.

 

Dann solltest du der Gelegenheit auch gleich 2016 auf dem Host installieren.

 

Gruß, Nils

 

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Hi nils,

 

aus welchem lizenzschreiben geht das denn eigentlich hervor? Die Diskussion gibts ja schon eine Weile, aber so ganz klar hab ich’s irgendwie nirgends gelesen.

 

bye

norbert

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Moin,

 

Wieso? Das war schon immer so. Die Lizenz muss auf dem Host vorliegen. Also muss ihm die Lizenz der höchsten Windows-Version zugewiesen werden, die in einer VM läuft.

 

Gruß, Nils

 

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vor 32 Minuten schrieb scars:

Wie ist das dann wenn das Host System der VM kein Windows ist?

Dann ist immer noch die Windows Lizenz dem Host zugewiesen.

vor einer Stunde schrieb NilsK:

Wieso? Das war schon immer so. Die Lizenz muss auf dem Host vorliegen. Also muss ihm die Lizenz der höchsten Windows-Version zugewiesen werden, die in einer VM läuft.

Ja, aber nirgends steht (zumindest hab ichs nirgends gefunden), dass man nicht auch "ältere" Lizenzen diesem Host zuweisen darf.

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Moin,

 

Hier erneut der Download-Link für alle vertragsrechtlichen, lizenzrechtlichen und offiziellen Dokumenten seitens Microsoft:
http://www.microsoftvolumelicensing.com/DocumentSearch.aspx?mode=1

 

Auszug aus den Produktbetsimmungen 01-2019, Seite-10:

Pro Core/CAL

Serverlizenzen (pro Core)

1. Der Kunde darf die Serversoftware auf einem Lizenzierten Server nutzen, sofern er eine ausreichende Anzahl von Serverlizenzen erwirbt (siehe unten).

2. Benötigt werden so viele Lizenzen, wie Physische Cores auf dem Lizenzierten Server vorhanden sind, mindestens aber 8 Lizenzen pro Physischem Prozessor und mindestens 16 Lizenzen pro Server.

3. Die Datacenter Edition berechtigt zur Nutzung der Serversoftware in einer beliebigen Anzahl von OSEs auf dem Lizenzierten Server.

4. Standard Edition:

• Die Standard Edition berechtigt zur Nutzung der Serversoftware in zwei OSEs auf dem Lizenzierten Server.

• Die Standard Edition berechtigt zur Nutzung einer Ausgeführten Instanz der Serversoftware in der Physischen OSE auf dem Lizenzierten Server (zusätzlich zu zwei Virtuellen OSEs), sofern die Physische OSE nur zum Hosten und Verwalten der Virtuellen OSEs genutzt wird.

Der Kunde ist berechtigt, zusätzliche Standard Edition-Lizenzen an den Lizenzierten Server zuzuweisen, deren Anzahl der in Abschnitt 2 oben genannten entspricht, und die Serversoftware in zwei zusätzlichen OSEs auf dem Lizenzierten Server zu nutzen.

Somit sollte das Thema doch erklärt sein, eindeutig, oder?

VG, Franz

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Moin,

 

wenn die Lizenz ein Downgrade-Recht enthält, dann kann der Kunde natürlich VMs verschiedener Versionen mischen. In dem Fall könnte er, meinem Verständnis nach, durchaus auch auf dem Host 2012 R2 laufen lassen und VMs mit 2016 betreiben - voausgesetzt, dem Host ist eben eine 2016-Lizenz zugewiesen. Da das aber technisch dann keinen Sinn ergibt, ist es eben am besten, den Host gleich mit der lizenzierten Version zu installieren.

 

Wichtig ist nur immer der Punkt, dass niemals die VMs direkt lizenziert werden, sondern immer der Host.

 

https://www.youtube.com/watch?v=6tH3QGSRP00

 

Gruß, Nils

 

bearbeitet von NilsK

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