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Am 20.11.2018 um 08:52 schrieb ASR:

Ich kenne sehr viele Freiberufler, insbesondere die, die keinen eigenen Mailserver betreiben. Die haben Ihre Mailbox wo auch immer in der Cloud, sei es 1&1/GMX, Gmail, Microsoft etc. 

Wenn ich so drüber nachdenke, kenne ich eigentlich überhaupt keinen Freiberufler der für sich einen Server in den eigenen vier Wänden mit einer einzigen Mailbox betreibt. Wie also kommst Du zu der Einschätzung?

 

Der Freiberufler mit Einmann-Büro hat natürlich regelmäßig keinen Exchange. Ich meine allerdings die große Kolonne der früheren SBS-Kunden: Das Rechtsanwaltsbüro mit drei Anwälten und vier Mitarbeitern; der Notar mit sechs Mitarbeitern; die ärztliche Gemeinschaftspraxis mit drei Ärzten und 8 Mitarbeitern; die Steuerberaterpraxis mit 8 Mitarbeitern usw. Die hatten (früher) alle einen SBS mit Exchange, dazu noch die eigene Spezialsoftware auf dem on-premises Server. Nach dem Sterben des SBS haben viele auch einen eigenen Exchange. 

 

Die Cloud kommt für diese Berufsgruppen nur in Betracht, wenn die eigenen Standesorganisationen die ausdrücklich abgesegnet haben (etwa DATEV bei den Steuerberatern). Viele wollen aber on Premises bleiben. 

 

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Gibt auch genügend die vom exchange des sbs zu einer anderen nicht-cloud Lösung gewechselt sind. 

Hängt wie immer von den Anforderungen ab

bearbeitet von mba

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Die Verkürzung des Supports empfinde ich doppelt als bedenklich.

Zum einen ist es als Verteuerung zu betrachten, zum andern soll dies ganz klar den Cloudmarkt weiter anheizen.

 

Die von MS forcierte Umschichtung von Onpremise in die Cloud empfinde ich als bedenklich. Der Druck der durch alle Kanäle aufgebaut wird ist ein Aspekt. Ein Weiterer das Microsoft in seiner Konsequenz nicht nachlassen wird, ob diese damit dauerhaft auf die Erfolge der Mitbewerber aufsetzen können, bezweifle ich in der Form.

 

Die Folgen bleiben abzuwarten, aber ich sehe hier derzeit auch viel Potential, dass sich diverse Monopole in der IT neu ordnen oder zerteilen.

 

Von den absurden Verträgen, Lizenzbestimmungen, allgemeinen Datebschutz bedenken - siehe die schlechte Umsetzung und das Scheitern von Azure Deutschland- möchte ich erst gar nicht sprechen.

 

In diesem Sinne - es wird wohl kaum wieder alles wie früher. 

VG 

bearbeitet von PowerShellAdmin

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Moin,

 

das ist eine Frage der Definition ... ich würde 2002 (internes Konzept) oder 2005 (Beta der Monad Shell) durchaus als "früher" bezeichnen. :streber:

 

Gruß, Nils

 

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Am 12/5/2018 um 07:17 schrieb PowerShellAdmin:

Die Verkürzung des Supports empfinde ich doppelt als bedenklich.

Zum einen ist es als Verteuerung zu betrachten, zum andern soll dies ganz klar den Cloudmarkt weiter anheizen.

IMHO bist Du auf dem Holzweg: der Markt für Cloud ist die letzten Jahre immer "heißer" geworden weil die Kunden das wollen - auch in Deutschland seit 2-3Jahren. Der Support für Exchange 2019 läuft 7Jahre und niemand hat gesagt dass es die letzte On-Prem Version ist. Aber denk mal 7Jahre zurück: da gab es wirklich eine Hand voll Kunden in BPOS. Viele viele waren mit Ihrem Exchange Betrieb im Outsourcing/Outtasking und unglücklich weil der Dienstleister nur Halbwissen hatte und bei jeder Vertragsverlängerung teurer wurde.

Den Service + Support jetzt direkt vom Hersteller zu höherer Qualität und besserem, transparenterem Preis zu bekommen ist das Argument. Das wirst auch nicht aufhalten wenn Du dem "Früher" nachtrauerst.

Ob man das jetzt Cloud nennt oder die Daten in Stuttgart/Hamburg/Berlin oder in Dublin/Amsterdam liegen ist total Rille.

 

ASR

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Ich glaube wir missverstehen uns, ich behaupte nicht dass kein Markt für die Cloud da ist, das habe ich auch nie geschrieben, sondern das Gegenteil.

Es geht mir tatsächlich im wesentlichen um die Umsetzung und ausgeführte Aggressivität.

Grundlegende Probleme des Datenschutzes sind nicht geklärt, der verhaltenen Versuche mit dem Partner T-Systems eine zweitklassiges Cloudportal neben Government aufzustellen, war nicht erfolgreich.

Die dortige integrierte Lizenzierung macht es einen tatsächlich leichter, spart so manchen den Zugriff auf Spla oder CSP Verträge, die Kostenaufstellung und Vergleichbarkeit wiederum, ist in dem Bereich je nach Leistung gegensätzlich.

 

SaaS gab es schon lange vor Begriffen wie Cloud

.. heute steht der Begriff Cloud aber für wesentlich mehr als das Hosting von Systemen bei Anbieter x, der Vorteil liegt wesentlich in nativen Services mit all seinen Skalierungsmöglichkeiten.

 

Mit persönlichen Unterstellungen sollte man lieber etwas vorsichtig sein.

 

---

Wie läuft denn der Ex2019 auf üblichen Konfigurationen?

 

 

bearbeitet von PowerShellAdmin

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