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Windows 10 Virtual Desktop Lizenzierung


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Hallo zusammen,

 

wie für Viele andere auch, sind für mich die Lizenzbedingungen bzw. die notwendigen Lizenzen bei der Virtualisierung von Desktopbetriebssystemen nur schwer zu verstehen. Vielleicht kann mir jemand helfen und es mal verständlich erklären.

 

  1. Ich möchte auf unserem ESX-Cluster Windows Desktopbetriebssysteme, in diesem Fall Windows 10 Enterprise, installieren und verschiedene interne Nutzer/PCs darauf zugreifen lassen. Wir haben keine spezielle VDI-Infrastruktur, bislang laufen nur Server auf den ESX-Servern die über entsprechende Windows Datacenter Lizenzen lizenziert sind.  
    Die Rechner der Nutzer selbst sind alle mit Windows Enterprise + SA lizenziert. Damit habe ich, soweit ich das verstanden habe auch die VDA Lizenz, richtig? Brauche ich für Windows 10 Installation auf dem Server noch eine eigene Lizenz und wenn ja welche und in welcher Anzahl? Windows Enterprise mit SA? Woher käme dann die Basislizenz, Windows Enterprise VL gibt es ja nur als Update? 
    Wie verhält es sich hier mit der Lizenzmobilität, da die Instanz ja mal auf diesem und mal auf jenem ESX-Host laufen kann? Braucht der Client eine zusätzliche RDS-CAL um auf die Virtuelle Instanz zugreifen zu dürfen?
     
  2. Wie sieht die Situation aus, wenn externe dritte mit diesen virtuellen Instanzen arbeiten sollen? Ich kann nicht sagen, wie die Rechner dieser Leute lizenzsiert sind und wahrscheinlich ist das auch bedeutungslos, da wir die entsprechenden Lizenzen bereitstellen müssten. Was für Lizenzen muss sich einem externen (Vielleicht sogar wechselnde Geräte und Personen) an Lizenzen zuweisen, damit dieser eine solche virtuelle Windows 10 Instanz auf unseren Servern nutzen dürfte? VDA? RDP?
     
  3. Was wäre, wenn auch interne, nicht mit Windows Enterprise Lizenzierte Geräte auf diese Virtuellen Instanzen zugreifen können sollen, z.B. die MACs unserer DTP Abteilung oder vielleicht in Zukunft auch mal ein Thin-Client? Ist hierfür die VDA-Lizenz ausreichend und die richtige Wahl? Brauch ich hier eine zusätzliche RDS-CAL?
     
  4. Ist es überhaupt zulässig, dass von einem Rechner aus auf verschiedene visualisierte Windows 10 Instanzen zugegriffen wird? Gilt auch hier  die maximale Anzahl von 4 Instanzen wie in der EULA von Windows Enterprise beschrieben? Und reicht es umgekehrt aus, auf eine Windows 10 Instanz von verschiedenen Rechnern aus (nicht gleichzeitig) zuzugreifen?

 

Habe ich eventuell sogar noch etwas vergessen?

 

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand meine Fragen mal verständlich beantworten könnte.

 

Gruß

 

Mark

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  • Solution

Hi Mark,

erst einmal herzlich willkommen in diesem Forum, schön, dass Du uns gefunden hast!

 

Das sind einige Fragen.

 

WIN-Pro mit SA = WIN-Enterprise erlaubt max. 4x VM-Zugriffe, egal ob auf dem lizenzierten Gerät lokal, oder auf einem SVR installiert.
Das gleiche erlaubt dann eine VDA Jahres-ABO, wobei man für das lizenzierte Gerät keine WIN-OS-Basis-Lizenz benötigt, z.B. wie ein TC.

Müsste jemand sogar auf eine 5. bis 8. VM zugreifen, muss man wiederum das zugreifende Gerät nochmals doppelt lizenzieren,

als OEM-Lizenz + zzgl. Upgrade mit SA = Enterprise, also "schichten". Dann dürfte man auf 8 VMs zugreifen.

 

Da das ganze auf dem SVR lizenrechtlich mit WIN-SVR-Lizenzen lizenziert ist > falls nicht vorhanden auch für das gerät oder USER die WIN-CAL lizenzieren.

 

Viele Diskussionen ergeben sich bei der RDS-CAL (TS-CAL) ... ich stehe immer auf dem Standpunkt, da uaf dem SVR ein GUI-Zugriff statt findet, ja auch die RDS-CAL.

 

Bei den "Externen" gilt, wer den SVR bereibt muss auch die Zugriffe lizenzieren!
d.h. :

1x VDA Jahres-ABO

1x WIN-CAL (DEV od. USER)
1x RDS-CAL (DEV od. USER)
dem "Externen" bereitstellen, kann man ja nach Ablauf der Tätigkeit wieder ins "Lizenz-Regal" für den nächsten zurücklegen und nutzen.
Hier gilt nicht die "90-Tage-Verbleibe-Regelung" ...laut Produktbestimmungen...


Wenn ein Device auf einen SVR mit Darstellung einer WIN-OS-VM zugreift, muss dies Mit WIN-Enterprise (aktiver SA) oder VDA immer lizenziert sein.

Also auch für deine MACs oder TC ...inkl. der CALs.

 

zu 4. SA/VDA erlauben ja 4 Zugriffe, wenn das device auf mehr zugreift ... jeweils die Lizenzen schichten ...

 

Hoffe, ich konnte es erklären :)

VG, franz

 

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Hallo Franz,

 

Vielen Dank für die Info. Ich hoffe ich habe es nun weitgehend kapiert:

 

  • Auf dem ESX kann ich Windows 10 grundsätzlich erstmal installieren. Ich benötige dafür keine zusätzliche Lizenz, richtig? Du schreibst, das wäre auf dem Server mit WIN-SVR-Lizenzen lizensiert. Da wir aber mit VMWARE ESX arebeiten, gibt es in dem Fall keinen Windows-Server als Unterbau. Macht das noch irgendeinen Unterschied?
    Das die Zugriffe von den Virtuelen Desktops auf andere Windows_Server oder Windows-Server-Dienste per CAL lizenziert werden müssen ist klar und durch User-Cals bei den Internen Benutzern auch bereits abgedeckt.
  • Das man sich bei den RDS-CALS nicht so ganz einig ist, habe ich auch schon mitbekommen. Da RDS-Cals Versionsspezifisch sind und nach meinem Wissen keine spezielle Windows 10 RDS CAL angeboten wird, hege ich hier allerdings Zweifel über die Notwendigkeit bei virtualisierten Desktops. Wenn ich per Remote-Desktop auf einen physischen Windows-Rechner zugreifen möchte benötige ich ja auch keine RDS-CAL. Ich habe hierzu aber leider noch nichts wirklich brauchbares aus offizieller Quelle, sprich von Microsoft, gefunden.
  • Für die Externen müssten wir dann VDA-Abos kaufen. Da damit ein spezifisches Gerät Lizenziert wird die Frage, ob in irgendeiner Weise kontrolliert wird, welches Gerät letztendlich zugreift? Warum meinst Du, das die 90-tägige Bindungsfrist bei den externen wegfällt?
  • Was die MACs, Thin-Clients oder auch nicht.Windows Tablets u.ä. angeht und die ja nicht über ein qualifizierendes Betriebssystem zum Kauf einer Windows-Enterprise verfügen, wäre es hier auch möglich anstelle der VDA eine Windows-Systembuilder und das Windows-Enterprise-Update für diese Geräte zu kaufen und ihnen "zuzuweisen", auch wenn dieses physisch nie auf den Geräten installiert wird bzw. installiert werden kann? Auf lange Sicht könnte das günstiger werden als ein VDA-Abo.

 

Gruß

 

Mark

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Hi Mark,

 

nichts durcheinanderbringen ...

 

auf dem ESX-Blech erzeugst Du eine VM.
Dadrin läuft eine WIN-10-Enterprise-PC-Simulation.

Lizenzieren musst Du dann die Devices, die auf diese VM mit dem simulierten PC zugreifen wollen, via SA oder VDA.

 

Vorsichtig auch bei TC, Tablets oder Devices, die physisch nicht in der Lage sind, dass dort drauf das WIN-OS installiebar ist...

Laut den Produktbestimmungen musst Du nämlich physisch installieren (was ja nicht geht)
und dafür darfst Du keine Systembuilder-Upgrade inkl. SA Kombination kaufen und "nur zuweisen"! Dafür musst Du eine VSA-ABO-Lizenz kaufen!

 

Wenn ein Externer den Projekt-Zugriff beendet, dann sind die ABOs und CALs sofort wieder frei, wie bei einem gekündigten Mitarbeiter.

 

Ja, das RDS-CAL-Thema ist noch nie sauber(schriftlich) geklärt worden ... deswegen vorsichtig sein.

 

Hoffe jetzt wird es klarer.

 

Grüße, Franz

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