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guybrush

Windows VM mit dynamisch angepasster Performance

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Servus Kollegen,

 

für einen Kunden suche ich eine kleine Winodws 2016 VM, die auf einem IIS eine selbstentwickelte Applikation hostet.

Die Zugriffe schwanken sehr stark, sodass der derzeit verwendete vServer (2C, 4GB) teilweise sehr stark ins strudeln kommt. Einfach einen stärkeren vServer möchte ich hier
aber aus Effizienzgründen nicht anmieten.

 

Ich glaube, unter Azure gibt es die Möglichkeit, einer VM dynamisch die benötigten Resourcen zuzuschanzen? Falls ja, wo/wie findet man das, bzw gibt es hier einen Link?

Bin natürlich auch für Alternativen offen. Plattenspeicherbedarf ist minimal, <1GB, 4GB RAM sollten auch genügen, wichtig sind Cores, da die Applikation viele Kalkulationen macht.

 

Beste Grüße

Guybrush

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Azure kann nicht dynamisch die Ressourcen einer VM anpassen. Für das müsste die VM heruntergefahren werden. Bei Azure nimmt man für solche Zwecke nicht einen Server, sondern den "App Service". Dieser ist "eine Ebene höher" als der Server, man mietet quasi einen IIS. Man stellt die Grösse der darunterliegenden VM ein, so dass es für den Normalbetrieb reicht. Bei viel Last kann Azure automatisch neue Instanzen starten und wieder beenden ("horizontale Skalierung"). Die Anwendung muss natürlich damit klar kommen, dass sie auf mehreren Instanzen läuft. Sprich: Sessions in Datenbank speichern, verteilter Cache, verteiltes Logging etc.

 

Ich kenne eure Anwendung nicht, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass man mit 2 Cores und 4 GB RAM weit kommt, wenn man Engpässe beseitigt. Wird viel Rechenleistung in nur wenigen Funktionen verbraten? Kann man diese optimieren? Ist die Datenbank das Problem? Können gewisse Inhalte gecacht werden? Vielleicht kann durch die Optimierung der Ressourcenbedarf soweit gesenkt werden, dass ein einzelner Server (wenn vielleicht auch mit 4 Cores und 8 GB RAM) ausreicht. Das würde die Komplexität reduzieren.

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Moin,

 

ich stimme zu, diese Sorte Anforderungen ist das Paradebeispiel für horizontale Skalierung und eine Stärke von Cloud-Applikationen. Das erfordert allerdings i.d.R. Anpassungen an der Applikation, weil deren Design das Verfahren unterstützen muss.

 

Gruß, Nils

 

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Kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Eventuell macht es auch Sinn die Applikation als Container-Applikation zu designen. Damit hätte man eine weitaus größere Flexibilität und könnte bei Bedarf von den Azure App Services auch in Richtung eines Kubernetes Clusters schwenken.

 

Ein Kubernetes Cluster wäre aber an dieser Stelle mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, die App Services wären tatsächlich das passende Produkt.

 

-> https://azure.microsoft.com/en-us/services/app-service/containers/

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