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Hallo zusammen,

 

da heute die Frage aufkam bei einem Bekannten frage ich hier mal nach.

 

Gegeben eine kleine Firma, 7Mitarbeiter, Versicherungssoftware

 

2 "Hosts", das sind I7 DesktopPC, 2008R2

mit insgesamt 3 aktiven Gästen insgesamt (1x2003, 2x2008) und zwei alten, ungenutzten 2003 Gästen

 

Warum in der KOnstellation virtualisiert? weil der Softwarehersteller es erfordert, Anwendung und DB getrennt zu haben,

zusätzlich aber ein Terminalserver (der 2003) zum Zugriff für die 3 Fernen Mitarbeiter den Zugriff gewähren soll

 

Warum Desktop PC? Es gibt keinen Serverraum mehr - Verkleinerungsmassnahmen, die Firma war mal größer,

und die Poweredges haben im Büro ganz schön krach gemacht.

Alles ist lokal gepeichert, Backup auf eine Synology mittels Veeam.

 

der 2003er TS meckert aber rum und hängt sich andauernd auf. die Idee ist hier, das Konstrukt

auf eine Supportet Umgebung zu heben.

 

Wie schaut es in dem Konstrukt denn mit 2012 R2 oder 2016 Essentials aus?

 

unter 25 Usern liegt er lockerMüssen für die Guests hier in beiden Fällen weitere Cores lizenziert werden?

Oder ist das bei der Essentials für die Hosts alles dabei, man kann seine eigenen Gäste lizenzieren (da vorhanden)

und benötigt "nur" noch Cals? und vor Allem: welche?

Ich habe leider keinen Lizenzeirungsrechner  gefunden

 

für jeden Hinweise bin ich dankbar

 

Grobi

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Schreibe einfach mal auf, was Du als Ziel-Umgebung haben willst.

Desktop-PCs als Server kommentiere ich mal nicht.

Eine Essentials-Lizenz darf nur in einer Instanz (also eine VM) betrieben werden. Zusätzlich noch der Hyper-V  Host. Der darf aber, wie immer, keine andere Software ausführen.

RDS-Rolle ist nicht möglich.

 

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vor 6 Minuten schrieb zahni:

Schreibe einfach mal auf, was Du als Ziel-Umgebung haben willst.

Desktop-PCs als Server kommentiere ich mal nicht.

Eine Essentials-Lizenz darf nur in einer Instanz (also eine VM) betrieben werden. Zusätzlich noch der Hyper-V  Host. Der darf aber, wie immer, keine andere Software ausführen.

RDS-Rolle ist nicht möglich.

 

das mit dem Desktop PC verstehe ich absolut.

Was ich von anderen Essentials kenne: bis 6 CPU (ist bei VMWare so und ebenso Veeam) - da ist es dann halt egal, wieviele VMs darauf laufen.

die Hyper-V Variante wurde wohl so gewählt, um im Falle eines Falles alle Maschinen auf einem Host laufen zu lassen. Nicht unbedingt HA,

aber zumindest ausfallsicherer als "nur" 2 physikalische Rechner und RTO verkleinert

 

es ist auch nicht meine Umgebung....ich selber bin im Vertrieb eines der beiden o.g. Herstellers.

ich finde den Ansatz aber charmant, mit 2 Hyper V Hosts 3 Maschinen abzubilden.

das würde ich auch so weiterempfehlen wollen - der Dienstleister der Software gibt für den Konstrukt sogar sein ok

(mal davon ab, dass es keine echten Server sind)

 

bedeutet aber: bei 2012R2 Essentials dürfte ein Server einen Gast beherbergen?

was bedetet: keine andere Software ausführen? auch kein Veeam darauf laufen?

vor 9 Minuten schrieb testperson:

Hi,

 

hier könnte man prüfen, ob man Teile oder alles in der Cloud betreibt / betreiben lässt.

 

Gruß

Jan

wurde ich auch nach gefragt....da es dort am Standort nur VDSL gibt (50/10) und viele Dokumente in ein Share gescannt werden, um diese dann im DMS abzulegen, halte ich

das für ungeeignet....auch wenn die DB mit 70GB nicht riesig ist....wächst aber stetig an

 

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vor 7 Minuten schrieb dersupergrobi:

edeutet aber: bei 2012R2 Essentials dürfte ein Server einen Gast beherbergen?

Ja sich selbst: http://blog.sbsfaq.de/post/2013/12/18/Essentials-2012-R2-kann-als-Hyper-V-Host-installiert-werden-(e280a6aber)!.aspx

Zitat

Auf einem physikalischen Server der mittels einer Windows Server 2012 R2 Essentials Lizenz lizensiert wurde darf EINZIG eine Essentials 2012 R2 VM als Gast laufen, also KEINE weitere Server oder Client (z.B. Win7/8) Instanz betrieben werden, selbst wenn es dafür eine separat erworbene Lizenz gibt! 

Damit kannst du Essentials in fast allen Fällen vergessen, es sei denn du brauchst nur genau diesen einen Server. Was in deinem Szenario aber nicht so klingt.

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vor 10 Minuten schrieb dersupergrobi:

wurde ich auch nach gefragt....da es dort am Standort nur VDSL gibt (50/10) und viele Dokumente in ein Share gescannt werden, um diese dann im DMS abzulegen, halte ich

das für ungeeignet....auch wenn die DB mit 70GB nicht riesig ist....wächst aber stetig an

Müsste man wohl eher mal prüfen ;) Wir hosten viele Kunden mit weniger Bandbreite und die scannen / drucken einiges.

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vor 47 Minuten schrieb NorbertFe:

Ja sich selbst: http://blog.sbsfaq.de/post/2013/12/18/Essentials-2012-R2-kann-als-Hyper-V-Host-installiert-werden-(e280a6aber)!.aspx

Damit kannst du Essentials in fast allen Fällen vergessen, es sei denn du brauchst nur genau diesen einen Server. Was in deinem Szenario aber nicht so klingt.

ok..das macht den Gedanken ja Obsolet, das als Manuelles HA zu nutzen.

 

 

also würde doch für den Zweck 2 x Windows 2012 R2 Standard ausreichen? ( 1 Host, je 2 Gäste)

um im Falle 2016 Standard eine 24er Lizenz für einen Host und 2 Gäste? ( in dem Fall des Desktop PC), also davon auch 2 Lizenzen?

 

EDIT: zusätzlich dazu noch User CAL und RDS CAL

RDS Cal logischerweise nur für einen Terminalserver. die User CAL dann einmalig je User

oder je User und Server, auf welchen die User Zugreifen?

in dem Fall: auf den Host greifen sie ja direkt nicht zu

 

bearbeitet von dersupergrobi
Ergänzng CAL

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Auf welchen Server die User zugreifen ist doch egal. CALs gelten für alle Zugriffe. Ausserdem mußt du entweder die zugreifenden User oder Geräte zählen, die auf den Server zugreifen. Also bspw. ANmeldung an der Domäne, IP Adresse vom DHCP Server, Printserverzugriffe oder Zugriffe per RDP auf den RDS Server.

 

Bye

Norbert

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vor 1 Stunde schrieb dersupergrobi:

klar..alles eine Preisfrage...und ob der jeweilige es dann grad kann ;)

Ohne absperrbaren Serverraum sind dann hoffentlich die Festplatten des Servers verschlüsselt, oder wird Datensicherheit und damit auch Datenschutz mit Füßen getreten? Auf den Servern liegen heutzutage sensible Kundendaten, da sollte man Vorsicht walten lassen.

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vor 2 Minuten schrieb Sunny61:

Ohne absperrbaren Serverraum sind dann hoffentlich die Festplatten des Servers verschlüsselt, oder wird Datensicherheit und damit auch Datenschutz mit Füßen getreten? Auf den Servern liegen heutzutage sensible Kundendaten, da sollte man Vorsicht walten lassen.

ich selber habe nur Großkunden....aber ich möchte mal behaupten, dass ein Großteil der Firmen mit 5-10 Mitarbeitern keinen richtig(TM) verschliessbaren Serverraum hat.

in dem Fall veschlüsselt der Hersteller der SW die Daten - ich bin aber nicht sicher. ist ja auch weder meiner Rechner noch mein Kunde...ich erfrage halt nur die Lizenzierung, weil

eine jahrelange Freundschaft besteht. Die bislang einzigen Server in der Firma waren 2 Poweredge, welche ich verkauft habe seinerzeit, als ich noch bei DELL war. Damals war Tape noch aktuell und LTO2 grad am Markt

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vor 3 Stunden schrieb dersupergrobi:

ich selber habe nur Großkunden....aber ich möchte mal behaupten, dass ein Großteil der Firmen mit 5-10 Mitarbeitern keinen richtig(TM) verschliessbaren Serverraum hat.

Dafür gibts dann abschliessbare, geräuschgedämmte Schränke.

 

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