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JabbadeHut

Routinggrundlagefrage - Zwei Subnetze an einem Router -> Wo ist Traffic

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Hallo,

ich glaub ich brauch eine kleine Grundlagenauffrischung was Routing angeht und hoffe auf einen Tipp. Darum hier mal eine vereinfachte Form meines Netzes und Vorhabens.

 

Wir haben ein ganz flaches Netzwerk, keine VLANs, nur ein Router... Alle Geräte hängen an einem fachen (nicht routingfähigen) 1GB-Switch das wiederum EIN Uplink (10MBit) zum Router hat.

Ich muss unser Internes Subnetz (192.168.200/24) erweitern. Nun möchte ich (da wir viele statische IPs haben) statt dessen einfach ein weiteres Subnetz (192.168.201/24) hinzufügen und den Router die Netze verbinden lassen. Alles gut soweit, hab ich auch schon mehrfach gemacht, ABER wie schaut es eigentlich mit dem Traffic aus, wenn ich große Daten vom 200er ins 201er schicke? Läuft dann JEDES Datenpaket über den Router, oder bekommt der Sender die MAC/ARP-Adresse des Empfängers und die Daten laufen danach nur noch übers Switch?

 

Wie gesagt, Grundlagen und stark vereinfacht, aber ich steh echt gerade auf dem Schlauch denn die Kaffeemaschine ist kaputt!!!. :(

 

 

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Nur um nochmal sicher zu gehen.

Netz 200 und 201 hängen am gleichen Switch und das Switch hat einen Uplink zum Router. Dann hatte ich gedanklich Switching und Routing vermischt, schade.

 

Wenn ich ein /23er draus mache muss ich die ganzen statischen IPs anfassen damit es sauber wird, das sind alles Altgeräte mit langsamen Webinterface usw. Wird mir aber nichts anderes über bleiben, da sind auch Fileserver zwischen. ;(

 

Dann stelle ich nach und nach alles per Hand um (evtl gleich auf reservierte DHCP-IPs) und nutz das neue Subnetz erst wenn alles umgestellt ist.

Solange ich nicht die Komplette LAN-Hardware neu starte dürfte die falsche Broadcast-Adresse (wegen des Caches) nicht stören.

 

 

Vielen Dank für die Klarstellung!   :thumb1:

bearbeitet von JabbadeHut

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So würde ich das definitiv nicht machen. Ich ging jetzt davon aus, dass es einen 2ten Switch an einem weiteren Port des Routers für das 2te Netz gibt.

 

Ich würde den altem Krempel entsorgen und über einen neuen Switch + Router nachdenken.

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Wenn Rechner A ein Paket zu Rechner B schickt, welcher sich im gleichen Netz befindet, macht er einen ARP-Lookup und adressiert das Paket an die MAC-Adresse von Rechner B.

 

Schickt er ein Paket an Rechner C, der sich in einem anderen Netz befindet, adressiert er das Paket an das Gateway, also schlussendlich an die MAC-Adresse des Gateways. Er kommt nicht auf die Idee, dass sich beide Netze am gleichen Switch befinden und versucht nicht, an die MAC-Adresse von Rechner C zu kommen.

 

Was Du vielleicht meinst mit MAC-Adressen auf dem Switch: der Switch lernt, über welche Ports welche MAC-Adressen erreichbar sind, so dass er Pakete (im Gegensatz zum Hub) nicht über alle Ports schicken muss.

 

Eine schnelle Lösung für Dein Problem könnte sein, einen routingfähigen Switch zu beschaffen. Die kosten nicht mehr so viel wie früher. Die Überarbeitung des Netzwerkkonzepts sollte aber trotzdem auf der Pendenzenliste bleiben.

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ABER wie schaut es eigentlich mit dem Traffic aus, wenn ich große Daten vom 200er ins 201er schicke? Läuft dann JEDES Datenpaket über den Router,

 

Ja,  so ist es, denn Routing geschieht auf Layer 3.

 

Wäre das denn einrichtbar auf dem Router auf einem Interface?

 

 

In einem solchen Fall wie beschrieben erweitere auch ich idR von /24 auf /23. Das ist Supernetting. Und falls tatsächlich an Geräten mit statischer Adresse etwas geändert werden muss (muss das wirklich, müssen die die von den Geräten mit einer 201 erreichbar sein?), dann mache ich das, es muss doch aber nicht sofort sein.

bearbeitet von lefg

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Danke, hatte ich so befürchtet.

 

Aber wenn wir schon bei den Grundlagen sind. Wo würde ich denn praktisch konkret Probleme bekommen wenn ich die Netzmaske nicht anpasse?

Mir fällt da nur Broadcast ein und damit wohl verbunden SMB-Freigaben. Evtl. noch routing in/durch andere Netze...

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Hi,

 

 


1GB-Switch das wiederum EIN Uplink (10MBit) zum Router hat.

 

da wird das Kopieren von einem Netz ins andere aber ziemlich zäh werden ...

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Hi,

 

 

 

da wird das Kopieren von einem Netz ins andere aber ziemlich zäh werden ...

 

Wie gesagt, stark vereinfacht, genau um die Problematik aufzuzeigen. :)

 

 

Es wäre wohl am einfachsten und sinnvollsten es _einfach_ direkt _richtig_ zu machen.

Warum immer irgendwie rumfrickeln?

Direkt richtig wäre alles über DHCP und den Servern per DHCP statische IPs zu geben, oder hast Du eine bessere Idee? Hab ehrlich gesagt noch nicht ausprobiert ob ein 2016er-Cluster damit Probleme hat.

 

Ein "richtig machen" wäre hier eigentlich abfackeln und bei Null anfangen. ;)

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Direkt richtig wäre alles über DHCP und den Servern per DHCP statische IPs zu geben, oder hast Du eine bessere Idee? Hab ehrlich gesagt noch nicht ausprobiert ob ein 2016er-Cluster damit Probleme hat.

Wo auch immer jetzt was für ein Cluster herkommt und welche Probleme es haben soll?!

 

 

Ein "richtig machen" wäre hier eigentlich abfackeln und bei Null anfangen. ;)

 

Wenn du Dienstleister bist und das ein Kunde -> Um ein Gespräch bitten und alles begründet nahelegen -> Auftrag -> Jippii!*

Wenn du interner Admin bist -> GF um Gespräch bitten und alles begründet nahelegen -> (Dienstleister einschalten) -> Anforderungen definieren -> Umsetzen*

(* Vereinfacht dargestellt ;))

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Ich bin interner Admin, GF wird alles nahegelegt. Antwort ist aber jetzt schon bekannt: "Ging doch bis jetzt auch"... "mach mal neben nebenbei"... "darf kein Geld kosten" und "keine Downtime >= 'ein Sonntag' ", wobei Sonntag als normaler Arbeitstag gezählt und nicht ausgeglichen wird => Noch fragen? ;)

Achja, MSCA-7074x steht an, ab dann sind Argumente hier plötzlich was wert, da sie dann von "zertifizierter Quelle" kommen.

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Für eine Erweiterung des Adressraumes mit Supernetting von /24 -> /23 wird keine Downtime benötigt.

bearbeitet von lefg

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