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2012R2DC - Reicht ein OEM Lizenzaufkleber als Nachweis für den Lizenzbesitz


Go to solution Solved by Gulp,

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OK, verstanden.

Da man selbst nie genau weiß, was bei der OEM dabei war, weiß man auch nie ob das Paket vollständig ist und muss es am besten doch von MS prüfen lassen. 

 

Danke Gulp

 

@ Norbert: ich hatte immer von zwei 2cpu Lizenzen gesprochen.

 

 

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Da man selbst nie genau weiß, was bei der OEM dabei war, weiß man auch nie ob das Paket vollständig ist und muss es am besten doch von MS prüfen lassen.

Wie viele Stunden hast du denn jetzt schon in die Lizenz gesteckt und wie viel Zeit willst du noch in diese Lizenz stecken, bis du eine endgültige Antwort hast?

War die Lizenz dann immer noch _so günstig_?

Den Fall, dass die Lizenz von MS "als nicht Ok" geprüft wird, brauchen wir hier wohl nicht beleuchten, oder? ;)

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Kein Problem, ich kenne einige die froh wären so an eine günstige Version zu kommen. Ich möchte mich selbst etwas mit der Materie auskennen und auf Fragen Antworten geben können die etwas fundierter sind. Es kursieren so viele Gerüchte - jeder macht sich seinen eigenen reim (wie auch ich :)) und weiß doch nicht alles. Dass zu dem Erschöpfungsgrundsatz eben alles gehört womit die Lizenz ursprünglich erworben wurde, war mir beispielsweise nicht klar, wo man Handbücher und Installationsimages downloaden kann.

 

Das bedeutet aber auch, wer selbst im Besitz solcher Lizenzen ist - darf die CD das Handbuch usw. keinesfalls entsorgen - sonst ist die Lizenz nicht mehr gültig. Was ja dann auch für Office, Windows XY und weitere MS - OEM oder SB Versionen gilt. Für jede Workstation also alles gut verwahren oder mit VL Lizensieren.

 

Wenn der Kunde es selbst verwahrt siehst du oft erstmal 5 Fragezeichen, wenn du nach solchen Unterlagen fragst. Dann wird irgendein Karton rausgekramt in dem "alles" ist, nur nicht das was man gerade sucht. Selbst ein Recovery Image auf Festplatte kann ein Bestandteil sein. Festplatte kaputt, Recovery Image nicht gesichert, Lizenz ungültig.

 

Schade, dass jemand der Software gekauft hat sie nicht einfach wieder verkaufen kann, wenn er selbst sie nicht mehr nutzt. Wie weit lässt sich das denn ausdehnen - Umverpackungen?

Eine einfachere Regelung bezügl. OEM Versionen wie, wer im Besitz des COA Labels ist - ist Inhaber der Lizenz und darf diese verwenden, wäre wünschenswert. Ich hatte das bisher so verstanden.

VG

Edited by Bandit
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Selbst ein Recovery Image auf Festplatte kann ein Bestandteil sein. Festplatte kaputt, Recovery Image nicht gesichert, Lizenz ungültig.

 

Moin

 

Bei defekter Festplatte oder verlorenen Datenträger wendete ich mich an die Niederlassung des Herstellers in einer Kleinstadt nördlich Hamburg. Ich erhielt ein Formular für eine eidetstattliche Erklärung, gab die Rechnungsnummer an. Dann konnte ich einen neuen Recovery Datenträger erwerben.

 

 

Wenn der Kunde es selbst verwahrt siehst du oft erstmal 5 Fragezeichen, wenn du nach solchen Unterlagen fragst.

 

Selbstverständlich wird das Eigentum des Kunden in dessen Räumen verwahrt. Falls der die Lizenz nicht nicht mehr nachweisen kann, dann ist das dessen Problem, nicht das des Dienstleisters. Der Kunde/eigentümer kann den Dienstleister ja beauftragen, das für ihn zu erledigen, zu verwalten, in Räumen des Auftraggebers. Aber erstmal ist der Eigentümer für seine Lizenzverwaltung selbst zuständig und verantwortlich.

Edited by lefg
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  • 3 years later...
vor 3 Minuten schrieb Nobbyaushb:

Moin,

 

willkommen an Board - bitte keine so alten Threads kapern, danke (du hast einen Hinweis bekommen...)

 

Ich habe einen Mod gebeten, das abzutrennen.

 

 Auch hier fragen wir wie immer @lizenzdoc - der weiß das mit Sicherheit am Besten! :-)

Dankeschön für die Info. Das wusste ich nicht, ich habe das nur gesehen und dachte mir das ist wahrscheinlich meine Antwort.

Ich werde mich an ihn wenden.

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Am 3.7.2017 um 22:36 schrieb Bandit:

Für jede Workstation also alles gut verwahren oder mit VL Lizensieren.

VL alleine reicht strenggenommen für W10 eigentlich auch nicht mehr aus. Weil W10 Enterprise ein Upgrade-Produkt und kein Einzelprodukt mehr. Ein W10 Upgrade braucht ein System welches bereits mit einem qualifizierten OS lizenziert wurde. Sprich Du brauchts die Aufbewahrungs-Kette im Grunde auch. Keine Ahnung wie man das machen soll wenn z.Bsp. ein Notebook entsorgt wurde und ein neues ohne OS ausgeliefert wird. Theoretisch dürfte man ja Lizenzenz übertragen. Aber ohne das alte Notebook wäre dann die Nachweiskette unterbrochen. Ehrlich gesagt kein Plan wie das funktioniert und was genau der Plan von MS hinter dieser abstrusen Regelung ist. --> Lizenzdoc :D

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Moin,

nach 21 Jahren MS-Erfahrung und vielen Audits sag ich mal so:

Grundausstattung einer "guten" und nachhaltigen Lizenzverwaltung sollte sein:
1 bis mehrere "Leitz"-Ordner
> zum "Abheften" von EULAs,Lieferscheinen, ev. detailierten Produkt-Inhalts-Beschreibungen (versteckte Lizenz-Nachweise)

> zum "Abheften" von "COAs" ...ja darf man, aber extrem sauber dokumentieren für welches Gerät!

> zum "Abheften" von Rechnungskopien !
1 bis mehrer "Schuh-Kartons" zum Aufbewahren von Flopies, CDs, etc.
1 unternehmesweite Excel-Sheet (monatliches Wegsichen hilft enorm...Zugriffsregel nicht vergessen!),
   in dem man alles schriftlich dokumentieren kann/muss um die Übersicht zu behalten ...wer, wann, wo, wie, und warum etc. ---Lizenzzuordnung und Lizenzierung..
   in diesem Datei-Pfad gehören auch jegliche downgeloadete Product-List, PURs und Produktbestimmungen (Lizenzrecht beim Kaufdatum der Volumen-Lizenz !
   je verständlich, menschlich, logischer da dokumentiert wird, um so erklärender beim Audit für die "3 Wissenden"...
Dazu kommen noch einiges mehr, wie Arbeitspaltzbeschreibung (welche Lizenzen braucht dieser AP, welche Zugriffe (CALs) sind nötig)
Das monatl. Gespräch mit der Personal-Abtl. und EDV/Lizenzverwalter ...wer geht, wer kommt, somit > welche Lizenzen werden frei und werden benötigt (imaginäres Lizenz-Lager).

Das ganze kann man noch weiter detailierter ausweiten :) (Ach ja ...für die obigen SAM-Infos zahlt man schon mal locker 1 Tagessatz ;) )

Ach ja, noch was... die Plastik-Umverpackung gehört nicht zu einer Lizenz, alles andere = JA !

VG, Franz
 

  • Thanks 1
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vor 19 Stunden schrieb NorbertFe:

War das bei VL schon jemals anders?

Da bin ich nicht mehr 100% sicher. Ich meine bei Client OS war das schon immer oder sicher schon länger so. Für Server OS kannst Du durchaus direkt Lizenzen kaufen. Auch wenn es dadurch teurer ist. Dafür ein Hieb- und Stichtfester Nachweis ohne zusätzlichen Krempel. Ich würde es mir bei den Clients eigentlich auch wünschen.

Aber eben wie viel von der Kette tatsächlich gebraucht wird weiss ich nicht. Eventuell reicht für einen Client einfach das aktuelle Gerät weil ja das Upgrade auch weitergegeben werden darf wenn das alte Gerät aus dem Verkehr genommen wird.

 

Wenn möglich kaufe ich schon länger nur noch die Vollizenzen, ist einfach stressfreier.

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