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noone

Hardware Garantiefall....wer muss DL bezahlen?

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Ich glaub da geht der Kunde zu sehr von Mangelbeseitigung im Rahmen von Gewährleistung aus. Und das dürfte imho wahrscheinlich nicht der Fall sein. Wie gesagt, das kann euch ein entsprechender Jurist ziemlich schnell aufdröseln und dann könnt ihr selbst entscheiden, ob sichs lohnt mit dem Kunden zu streiten oder nicht. ;)

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Hätte der Kunde in dem Fall ja auch selbst tun können

 

Das hat der Kunde ja gemacht. Hat die Fehlermeldung fotografiert und uns gesendet. Darauf hin Ticket eröffnet und dann kam die Rückmeldung, da müssen zuerst einige Tests vor Ort durchgeführt werden weil auch ein Zugriff über ILO nicht mehr möglich war.

 

Ich kenn das von Dell,

 

War leider der andere Große wink.gif von Dell kenne ich das auch so.

 

Wir musste hier bisher nur den Controller tauschen, das RAIDset wieder einlesen und fertig.

 

Wie schon geschrieben, bei Servern kein Problem. Bei Clients schaut das ganz anders aus.

Einer unserer Kunden, weltweit tätiger Beraterkonzern hat einen Sondervertrag mit HP. Da rückt der HP Techniker auch bei Clients innerhalb 4 Stunden an und wenn die Festplatte getauscht wird, dann wird ein länderspezifisches Image zurückgespielt. Da sind keinerlei Nacharbeiten notwendig.

 

LG Günther

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Ah, ok. Der Fehler war

 

Darauf hin Ticket eröffnet und dann kam die Rückmeldung, da müssen zuerst einige Tests vor Ort durchgeführt werden weil auch ein Zugriff über ILO nicht mehr möglich war.

diese Arbeit an euch zu übergeben.

Ab hier kostet ihr natürlich Geld.

entweder hätte euer Kunde das selber machen müssen oder eben auf einen Techniker des Hersteller bestehen müssen um die Tests zu machen. Ob letzteres geht hängt vom Vertrag ab. Unsere Arbeitsplatzrechner haben NBD-Vorortservice... Übrigens auch HP!

bearbeitet von magheinz

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Hier is ja was los :D

 

Also...

 

das war ein kleiner Server von WD den wir als Backupkiste mit Veeam und als Verwaltungsserver benutzen. Erst fiel eine Festplatte aus, dann noch eine und WD hatte das Gerät dann ausgetauscht weil die davon ausgingen dass der Raidcontroller ne Macke hat.

 

Auf diesen WD-Kisten läuft "Storage Server 2008" den wir immer in die Domäne hängen um Probleme mit Veeam zu vermeiden. Zusätzlich hat der Hobbyadmin dort noch ne USB-Platte dran auf die er die Backups von Veeam täglich noch mal manuell rüber kopiert.

 

Das Ding ging kaputt, wir haben tagelang Mails und Bilder von irgendwelchen Seriennummern an WD geschickt, den Kunde angeleitet irgendwelche Testtools über die Platten zu jagen, ( die natürlich an nem anderen Pc angeschlossen werden mussten, das WD-Teil bootete ja nicht mehr) und und und.

 

Nach dem dann das Ersatzgerät dort ankam hatten wir darauf hingewiesen dass eine Menge Arbeit nötig ist um den Urzustand wieder herzustellen... ( Server einrichten, feste Ip, in Domäne hängen, Veeam neu installieren und und und.) 

 

Und jetzt meckern die rum...

 

 

Achja....der Garantiefall bei`m Auto wurde natürlich auch herangezogen...

bearbeitet von noone

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Autohändler haben aber andere Beziehungen zu den Herstellern. Als Vertragshändler mit Werkstatt werden stellvertretend für den Hersteller Leistungen erbracht. Diese rechnen die Händler mit den Herstellern ab. Die bezahlen aber auch nicht alles! Und die Hersteller geben den Vertragshändlern auch ganz konkrete Vorgaben wie Leistungen zu erbringen sind.

 

Lustigerweise kommt dieses Beispiel oft bei Kunden. Aber es ist leicht zu entkräften.

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Dem Verstehen der Schilderung nach :Der Garantie des Herstellers und die Leistung des Dienstleisters sind nicht wirklich in einem Zusammenhang, sie sind getrennt zu betrachten und zu berechnen. Der Dienstleister wurde von Kunden beauftragt, nicht vom Hersteller. Der Dienstleister ist in diesem Fall kein Vertragler des Herstellers, Abwickler für den Kunden. Oder?

bearbeitet von lefg

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Genau so steht`s auch in den Angeboten drin. Da gibt`s nen eigenen Bereich der "Hardware" heißt und ein eigener Bereich der "Dienstleistung heißt. Deshalb ist die Dienstleistung von der Garantie des Herstellers getrennt zu sehen. Gab man uns aus juristischer Warte zu verstehen. Der Kunde muss die DL bezahlen, ob er will oder nicht.

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Verzichtet auf die Rechnung und lasst den Kunden einen Wartungsvertrag unterschreiben. So zeigt ihr Größe und Das der Kunde zahlt über einen festen Zeitraum von drei Jahren vermutlich ein Vielfaches von dem jetzt offenen Betrag.

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@noone: Um welche Summe geht es denn? Ich würde versuchen, es wie DocData vorgeschlagen hat, zu lösen. Bedenke: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand! ;)

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Ein verbrannter Kunde macht keinen Umsatz mehr... Auch wenn man im Recht ist, kann man die Situation nutzen um mehr Geld zu verdienen. Sieh es als Investition: Auszahlung liegt vor Einzahlung (oder Reihe von Einzahlungen).

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Haben wir gestern im Meeting so besprochen und hat unser Chef dem GF auch vorgeschlagen. Die haben zwar einen "Mini-Wartungsvertrag" mit uns der sich nur auf die Hardware bezieht, allerdings nicht auf die Server und die Windowsupdates, Backupüberwachung usw. Wir haben dem Kunde jetzt vorgeschlagen einen richtigen Wartungsvertrag bei uns abzuschließen und im Gegenzug bekommt er die DL für die Neueinrichtung des Backupserver`s erlassen. Das waren 5,25 Stunden a 95 Euro.

 

Zusätzlich haben wir ihm nochmal erklärt wie das mit Gewährleistung und Herstellergarantie verhält. Das war dem guten Mann gar nicht klar dass das Gerät schon 2,5 Jahre alt war und WD eine zusätzliche freiwillige Erweiterung auf 3 Jahre anbietet. 

 

Er hat sich brav für die ausführlichen Erklärungen bedankt und will sich nach seinem Urlaub nochmal dazu melden.

 

Wir denken dass er die Rechnung brav bezahlt und die Sache im Sande verläuft.

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Ich bin gespannt, bei unseren PCs haben wir immer Ersatz vor Ort, der 1 zu 1 getauscht werden kann.

 

Bei den Notebooks können wir mit einem Leihgerät aushelfen und innerhalb von einem Werktag kommt ein Techniker vom Hersteller raus.

 

Zwar drucksen die oft am Telefon rum aber ansonsten klappt das problemlos.

 

Viel Erfolg

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