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fliesmuell

Verständnisfrage Netzwerk

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Hallo zusammen,

 

hoffe ich bin hier in der richtigen Kategorie, wenn nicht bitte verschieben. Es geht darum, dass ich in unserer Zweigstelle ein wenig "Mädchen für alles" bin, vor allem seit dem mein Kollege uns verlassen hat (welcher vorher insbesondere für die technische Koordination zuständig war), dass heißt ich bin hauptsächlich mit der Verwaltung beschäftigt, leider oft auch von Dingen zu denen ich nicht direkt einen Draht habe. Mir geht es hier nicht darum irgendwie in technische Dinge einzugreifen, ich will es nur besser verstehen um mitreden zu können, auch wenn wir Dienstleister im Haus haben. Vielleicht findet sich ja jemand, der mir weiterhelfen kann.

 

Wir haben einen BusinessLAN Anschluss der Telekom, welcher über ein Netzabschlussgerät (NT10ETH) bereitgestellt wird. Daran hängt noch ein Cisco 800 Series Router, sowie ein Lancom Router mit WLAN. Außerdem haben wir noch einen Switch, eine Telefonanlage und einen Red 15 Tunnel zur Hauptstelle, sowie eine NAS zur Datenablage. Wir melden uns an der AD der Hauptstelle an, nutzen auch Laufwerke in der Hauptstelle sowie die NAS bei uns vor Ort. 

 

1. Frage: Warum sind hier 2 Router im Einsatz? 

2. Frage: Werden Dienste wie DHCP, DNS usw. von den Routern erledigt oder auch in der Hauptstelle? 

3. Frage: Die Konfiguration von Cisco Routern ist nur über Kommandozeile möglich, nicht über ein GUI? 

4. Frage: Auf dem Cisco Router steht "Eigentum der Telekom", ist hier also die Telekom für zuständig, auch was die Konfiguration betrifft?

5. Frage: Das Netzabschlussgerät wird auch von der Telekom administriert im Fehlerfall?

6. Frage: Wenn ich über WLAN im Netz bin, habe ich keinen Zugriff auf die Netzlaufwerke usw. nur wenn ich per LAN-Kabel verbunden bin. Wieso? 

7. Frage: Könnte man an einem solchen Anschluss statt dem Cisco oder Lancom auch einen Router mit GUI verwenden (FritzBox) oder würde das nicht funktionieren bzw. Sicherheitsprobleme verursachen? 

 

 

Danke euch! 

 

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1. Frage: Warum sind hier 2 Router im Einsatz?

Kann man ohne weitere Infos nicht sagen. Wir haben hier mehr als 2 Router stehen. ;)

 

2. Frage: Werden Dienste wie DHCP, DNS usw. von den Routern erledigt oder auch in der Hauptstelle?

Kann man so nicht sagen, mußt du nachschauen. PC cmd starten ipconfig /all eintippen und schauen wer DNS, DHCP Server ist. WEnn ihr euch im AD anmeldet würde ich vermuten, dass das DNS über die Zentrale kommt. DHCP möglicherweise auch.

 

3. Frage: Die Konfiguration von Cisco Routern ist nur über Kommandozeile möglich, nicht über ein GUI?

Im Allgemeinen ja. Kommt auf den Router an. Cisco hat soweit ich weiß auch ne Small Business Baureihe die eine GUI bietet.

 

4. Frage: Auf dem Cisco Router steht "Eigentum der Telekom", ist hier also die Telekom für zuständig, auch was die Konfiguration betrifft?

Ja. Und wenn du was konfiguriert haben willst, kostet das auch Geld. Bevor die Frage kommt. ;)

 

5. Frage: Das Netzabschlussgerät wird auch von der Telekom administriert im Fehlerfall?

Das ist im Allgemeinen dann ein Router.

 

6. Frage: Wenn ich über WLAN im Netz bin, habe ich keinen Zugriff auf die Netzlaufwerke usw. nur wenn ich per LAN-Kabel verbunden bin. Wieso?

Weil ihr ne komische Konfiguration habt. ;)

 

7. Frage: Könnte man an einem solchen Anschluss statt dem Cisco oder Lancom auch einen Router mit GUI verwenden (FritzBox) oder würde das nicht funktionieren bzw. Sicherheitsprobleme verursachen?

Wer würde das schon wollen? Damit Leute die zu Hause ne Fritzbox konfigurieren können, auch auf Arbeit was dazu sagen können? ;) Aber ja, je nach Konfiguration "könnte" möglicherweise auch eine Fritzbox eingesetzt werden. Im Allgemeinen würde ich davon aber abraten.

 

Bye

Norbert

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Moin,

 

zum http://slidegur.com/doc/4481003/102436-bedienungsanleitung-nt10eth-g03-deutsch---elcon

 

an Geräten der Telekom hat der Kunde keinen Zugang zur Konfiguration. Notwendig und sinnvoll wäre das wohl nicht. Ich gebe aber gerne zu, ich bin auch schon mal neugierig und habe Verständnis dafür.

 

Warum bei dir neben dem offensichtlichtlichen Telekom-Cisco noch ein Lancom steht? Gehört der Lancom der Telekom oder eurer Firma oder eurem Provider? Es könnte sein, die Telekom stellt euch eine Punkt zu Punkt-Verbindung mit dem Cisco, der Lancom und seine Gegenstelle machen ein firmeninterne Routing.

 

Ich empfehle, die Finger von den Geräten zu lassen. Selbst falls man Ahnung davon hätte, was sollte eine Spielerei? Die Folgen wären unabsehbar. Das Ersetzen durch eine Fritzbox wäre nicht sinnvoll.

 

Ein Netzlaufwerk ist eigentlich nur eine Verknüpfung auf eine Freigabe an einem anderem Computer, heute meist ein Server oder auch ein NAS. Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Netzlaufweerk, solch eine Verbindung zu erstellen. Die älteste ist wohl die händische durch den Benutzer mit dem "DOS-Befehl" net use, an modernen Windows im Kontextmenü und netzlaufwerk verbinden. In Firmennetzwerken werden auch heute wohl noch Anmeldeskripte mit net use verwendet. State of the Art in Windows-Domänen ist das Verwenden von Gruppenrichtlinien.

 

Steht denn über WLAN das selbe Zielnetzwerk zur Verfügung wie über das LAN, das selbe Zielgerät(Server)? Wird bei LAN ein Anmeldskript ausgeführt und bei WLAN nicht?

bearbeitet von lefg

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@DocData: Wir haben keine eigene IT. Alles wird über externe Dienstleister gemacht. 

 

@NorbertFe: Danke dir für die ausführlichen Antworten! Echt super! 

 

@lefg: Auch dir vielen Dank für deine Antworten! 

 

Also der Elcon und Cisco sind wohl von der Telekom (auf dem Cisco klebt sogar entsprechend der Eigentumshinweise inkl. Abnahmenummer usw.). Das bedeutet wohl, wie lefg und auch NorbertFe geschrieben, dass diese Geräte von der Telekom administriert werden. Bedeutet das auch, dass im Fehlerfall die Telekom zu kontaktieren wäre oder darf man die Geräte theoretisch auch selbst konfigurieren?

 

Der Lancom Router scheint wie auch die Red, Firmeneigentum zu sein. Von der Verkabelung sieht es so aus:

ADSL2 -> Elcon -> Cisco -> Lancom -> Red -> Switch -> Clients

 

Der Lancom scheint wohl nur als AccessPoint zu fungieren (hat auch DHCP Funktion) und das Signal durchzuschleifen an die Red. 

Ist man über WLAN mit dem Lancom verbunden hat man auch eine andere IP als wenn ich direkt an den Switch gehe per LAN. 

DHCP für die Clients kommt wohl von der Hauptstelle. Alle Geräte die ich an den Switch packe sehen entsprechend die Netzlaufwerke usw. heißt das läuft über den Red Tunnel zur Hauptstelle. 

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Du kommst auf Telekomgeräte nicht drauf. Also bleibt dir wohl nix als die Hotline anzurufen. Wobei ich mir aber auch noch nicht sicher bin, was der Hintergrund seiner Fragen ist. Wenn du externe Dienstleister hast, dann frag doch die und lass dir die Doku geben.

Wenn das WLAN am LANcom hängt ist auch klar, warum du nicht auf die Netzlaufwerke kommst. Der hängt vorm red und damit außerhalb des lans

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Bedeutet das auch, dass im Fehlerfall die Telekom zu kontaktieren wäre oder darf man die Geräte theoretisch auch selbst konfigurieren?

 

Da ist im Fehlerfall nichts zu konfigurieren. Du kannst da wohl gedanklich drauf, nicht aber praktisch. Im Fehlerfall ist wohl erstmal euer Dienstleister zuständig, der wird feststellen, ob es die Telekom betrifft und diese kontaktieren.

bearbeitet von lefg

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Stell dir das Telekom Zeug einfach wie den Netzanschluss zuhause vor an den du deinen privaten Router (z.b. eine Fritzbox) anklemmst. Den schraubst du ja auch nicht auf und fummelst daran rum.

Wenn du feststellst das Internet/VPN nicht geht und du deine Geräte ausschließen kannst, dann Telekom anrufen die haben SLAs in Ihrem Vertrag und werden sich darum kümmern. Ist bei Business Anschlüssen relativ normal.

 

Der Lancom wird als "DMZ" betrachtet, wobei die Config auch anders geht. Du solltest da ab und an die Config sichern, dass gilt auch für den Rest der Geräte. Und generell würde ich bei den Diensleistern mal einfach nach der IT Doku für euren Standort fragen. Wenn man Angst hat dir Passwörter zu geben, solltest du das mit der GF abklären wie das vertraglich geregelt ist und ob man dir eine Doku ohne Passwörter zukommen lassen kann oder ob man sich mit dir zwecks Übergabe von deinem Vorgänger mal zusammensetzt und alles durchgeht.

Bekommst du auf beide Vorschläge negatives Feedback und siehst zeitnah jemanden vom Dienstleister vor Ort würde ich mir meinen Teil denken ;)

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