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Mokkujin

Windows 2000 - ESXi 5.5

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Hallo an alle,

 

ich hab hier ein ziemlich heftiges Problem. Wir sind mit einem Server ( Windows 2000 4 x 2,2 GHZ 4GB RAM + Oracle 9i ) von einer VMWare 4.1 Umgebung auf eine VMWare 5.5 Umgebung umgezogen, die Performance der Maschine ist jetzt unterirdisch , die Jobs (laufen lokal für die Datenaufbereitung) benötigen ca 400% länger was jetzt die "nightruns" zu "weekruns" macht. Auf dem alten ESXi 4.1 Host lief alles auf lokalen Platten weswegen wir uns nun eine HA-Lösung angeschafft haben. Diese läuft auf einer NetApp FAS 2550 und ESXi 5.5 im Cluster (3 Hosts). Der Host hat 130 GB Ram und 12 x 3 GHZ, der Job hat aber trotzdem länger Laufzeit. Mir gehen hier die Ideen aus. Der kleinste Job ist von 10 Minuten auf 70 Minuten angewachsen. Nimm ich das selbe Image und prügle mir das über dem VMConverter in meine VM Worksation läuft der Job in 30 Minuten durch. Ich hab schon folgendes versucht.

 

- TCP/TOL deaktiviert

- VMWare Hardware auf vmx-10 geupdatet

- anderer Node auf dem Netapp Cluster

- CPU Einstellungen angepasst (verschiedene Einstellungen versucht nix hat was gebracht)

- Disk Partition Alignment angepasst

 

Leider kann ich das OS nicht tauschen da die Firma die die Anwendung programmiert hat nicht mehr existiert , diese aber LEIDER noch im produktivem Einsatz ist.

 

Mit meinen Linux,Windows 2008 R2,Windows 2012 Servern habe ich keine Probleme , dort ist die Leistung , wie zu erwarten war , besser geworden.

 

Unsere Netapp ist mit 900GB 10K HDDs ausgerüstet.

 

Hat hier noch wer eine Idee , bzw. hat noch wer alte W2K Wissen das er mir mitteilen kann ? :(  :confused:

Edited by Lian

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Soweit ich weiß wird WIndows 2000 ab vSphere 5.5.x nicht mehr als GuestOS unterstützt, ich bin mir da nicht abschließend sicher. Ich hatte mit meinen 2000er Servern schon beim Umstieg von 4.0 auf 4.1 Probleme. Du solltest zumindest an der virtuellen Hardware nicht wahllos Änderungen vollziehen.

http://www.vmware.com/resources/compatibility/detail.php?deviceCategory=software&testConfig=16&productid=11014&supRel=243,&deviceCategory=software&details=1&releases=243&operatingSystems=50&productNames=115&testConfigurations=16&page=1&display_interval=10&sortColumn=Partner&sortOrder=Asc&testConfig=16

 

Vieliecht hilft dir das hier weiter: http://vknowledge.net/2012/02/25/windows-2000-server-on-vsphere-5/

 

Alternativ könnt ihr auch einen älteren ESXi in eurere Umgebung weiter betreiben und mit einem neueren vCenter verwalten.

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Danke erstmal für eure Antworten.

 

@testperson : Leider kann ich den Server nicht auf das lokale Storage in der Umgebung zurückziehen da die Maschine einfach zu groß ist für die Hostsysteme

 

@zahni : Installiert sind die neusten Updates da die komplette Umgebung gerade erst von unserem Systemhaus aufgebaut wurde. Leider war die Antwort des Technikleiters zu Windows 2000 folgende "Meine Jungs kennen W2K nur noch aus Wikipedia ...." Wo kann ich denn den Storage Treiber überprüfen weiß nicht über was das Storage angebunden ist.

 

@NemiX : Das Alignment habe ich über den VMConverter angepasst wie im Knowledge Eintrag bei Netapp vorgeschlagen , vielleicht gibts hier ja noch einen besseren weg ? NetApp Tools ich denke mal du meinst diesers malign oder wie das heißt nein damit hab ich das nicht gemacht.

 

@ukulele : Den Eintrag hatte ich auch gefunden hat aber leider nix gebracht. Lt. VMWare wird W2K noch unterstützt. Das mit der älteren ESXi ist jetzt mein Failover sollte ich die W2K Kisten nicht sauber zum laufwen bekommen.

Edited by Mokkujin

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Hi,

 

@testperson : Leider kann ich den Server nicht auf das lokale Storage in der Umgebung zurückziehen da die Maschine einfach zu groß ist für die Hostsysteme

 

wir hatten zuletzt eine Anwendung wo uns der Hersteller sagte, die Datenbank / die Logs müssen auf lokalen Platten liegen, um performant zu laufen. Und nach einem kurzen Test bestätigte sich das auch noch ;)

 

Gruß

Jan

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Wie ist das (siehe Bild im Anhang) bei euch eingestellt?

 

Einstellungen der VM -> Options -> CPU/ MMU Virtualization

 

 

post-67097-0-10850000-1422962492_thumb.png

Edited by DocData

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Den verwendeten Storage-Treiber siehst Du in den VM-Settings.

 

Ich würde  mal den LSI-Treiber probieren:

 

Die Prozedur ist hier beschrieben:

 

http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2004740

 

Als Treiber müsste der hier  installiert  werden:

 

http://www.lsi.com/downloads/Public/Host%20Bus%20Adapters/Host%20Bus%20Adapters%20Common%20Files/SymMPI_SCSI_W2k_1.28.03.zip

 

Vorher die VM zu Sicherheit Offline Clonen.

 

Der PVSCSI kann leider erst ab 2003 benutzt werden.

Edited by zahni

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wmic partition get BlockSize, StartingOffset, Name, Index

 

In the output for each partition, divide the StartingOffset value by 4096. If the result is an integer (whole number), it is 'aligned', if not, it is 'misaligned'. 

 

 

Um das Allignment zu testen. Wenn du das mit dem VMConverter gemacht hast, sollte im Normalfall alles passend sein.

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@zahni : genau nach der Anleitung bin ich vorgegangen ;) , den LSI Treiber versuch ich jetzt mal vielleicht wirds besser (zum Glück kann man klonen :-))

 

@NeMix : Ich hab mir ein vbscript geschrieben was das Alignment testet , setzt auf die selben Werte an sollte also ok sein

 

EDIT : 15:53

 

@zahni : SUPER DANKE der Tipp mit dem LSI Logic hats gebracht, jetzt sind die Laufzeiten wieder wie davor .... wo soll ich die Blumen hinschicken ? *gg*

Edited by Mokkujin

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Danke für die Blumen.

 

Was mir noch einfällt: Wie immer in der Produktion keine aktiven Snapshots verwenden. Obwohl die Hardware-Snapshot-Technologie der Netapp hier kaum Performance kostet.

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