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littleStar

Wie einen Fuß in die Tür bekommen?

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Nachdem ich mit 40 Jahren meine Umschulung zur Fachinformatikerin für Systemintegration abgeschlossen habe, arbeite ich in einem KMU.

 

Das macht auch wirklich viel Spaß.

 

Allerdings habe ich den Eindruck, daß mir wahnsinnig viel Wissen fehlt und arbeite gerade die Bücher für die Server 2012 Zertifizierung aus dem Laue Verlag durch

und probiere viel zu Hause virtuell aus, auf Arbeit bin ich jetzt auch mit vielen Sachen konfrontiert ( Linux, MS SQL und auch Power Shell Scripte erstellen uvm). Grundsätzlich löse ich die mir gestellten Aufgaben, manchmal dauert es leider länger als erwartet.

 

Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung schon zufrieden.

 

Leider ist der Vertrag befristet - und auch nur 20 Stunden.

 

Jetzt mache ich mir Gedanken, was ich noch machen kann.

 

Zusätzlich stehe ich vor dem "Problem" - mutterseelenalleinerziehend mit schwieriger Betreuung des Grundschulkindes (alle Ferien nur von 8 - 16 Uhr und 2 Wochen Schließzeit - die habe ich dieses Jahr schon mit einem Ferienlager gelöst)....

 

Da ich aber auch keinen Unterhalt bekomme, ist das ganze mit einem 20 Stunden Job kaum zu tragen.

 

Was könntet ihr empfehlen um beruflich standfester zu werden?

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Existiert denn der Vater? Hast Du die Kindesunterhaltsfrage bis zum Ende durchgezogen? Da steht Dir eventuell auch Unterhaltsvorschuss zu, wenn beim Vater nichts zu holen ist: http://www.unterhalt.net/kindesunterhalt/unterhaltsvorschuss.html

 

Ansonsten ist entweder Spezialisierung eine Strategie, um Nischen auszufüllen, wo dann die Konkurreng recht klein ist. Alternativ Jobbörsen und Jobangebote bei Behörden durchforsten.

 

In der IT geht auch viel remote - mit Kindern kann man manchmal auch tageweise gut von zu Hause aus arbeiten. Netzwerk für Kinderbetreuung aufbauen. Den Vater der Kinder - wenn möglich - mehr Betreuungszeit überantworten...

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Ob es ohne Beziehungen einen Königsweg gibt, um einen Fuss in eine Tür zu bekommen? Ich denke nein, ich habe ihn nie entdeckt, auch nie davon gehört.

 

Man kann intensive Bewerbungsarbeit leisten, weite Streuung, es gibt da ja aber wie in deinem Fall natürliche Grenzen, räumlich, zeitlich.

 

Spezialisierung? Ja, wenn passt, eine gue Nachfrage im Einzugs-, Wirkungsbereich dafür erkennbar ist. Ich meine, in den meisten Fällen muss man doch Generalist sein, breitbandig aufgestellt. Mit dem Spezialistentum muss man aufpassen, nicht in eine Nische zu gelangen, die es bald nicht mehr gibt oder in der viele versuchen zu fristen. Nicht Spezialisierung sondern Qualifizierung, eventuell für etwas Besonders wie Routing mit Cisco. Das braucht man aber nicht wirklich als Supporter, Schergenadmin im KMU-Feld. Solch eine Fortbildung kann aber nicht nur teuer sein, zur Schulung muss man eventuell für zwei Wochen nach Irland, muss dafür genügend Englisch können, es kann also auch da schon mal Grenzen geben.

 

Und sonst ist kann man doch nur auf Glück hoffen, ist auf den Zufall angewiesen,, dass es passt.

 

Viel Glück (auch das braucht man schon mal für den Erfolg)

Edited by lefg

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Der Vater existiert zwar - sieht sich aber nicht in der Pflicht, die Kids mal zu betreuen - sicherheitshalber ist er 700 km weggezogen ....Unterhalt - alle Möglichkeiten ausgeschöpft, 1 Jahr Unterhaltsvorschuß bekomm ich noch für den Kleinen, ansonsten ist der aufgebraucht und sonstigen Zuschuß (H4) bekomme ich nicht, da ich mit dem Einkommen darüber liege.

 

Ein Netzwerk versuche ich mir aufzubauen - das dauert leider.

 

Ich sehe das Glück, daß ich in der Firma habe und versuche jetzt erst mal Zertifikate von Microsoft zu machen - da wir viel mit MS Produkten arbeiten, meine ehemalige Programmiererfahrung hilft mir auch bei vielen

Scripten mit der PowerShell - ich hoffe damit eventuell ein Zubrot generieren zu können.

 

Momentan arbeite ich nebenbei von zuhause aus auch 1st Level Support.

 

Welche Zertifizierungsschiene könnt ihr empfehlen (nach der MS Server 2012 Zertifizierung)?

 

 

Ich hab jetzt noch 2 Monate Probezeit - würdet Ihr nach einem Gespräch fragen, oder auf den Chef warten?

 

Ich hab leider immer noch den Eindruck - viel zu wenig zu wissen.

 

Wie lange würdet Ihr nach der Umschulung im ersten Unternehmen bleiben - wenn möglich?

Ich dachte, mindestens ein Jahr, besser 2.

Edited by littleStar

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@Norbert:

Ich nutze meines, welches ich hier nicht verlinke, als Gedankenstütze und für andere, die sich mit dem Thema beschäftigen müssen... Aber er betrifft nicht meinen Hauptjob :-)

 

Ansonsten XING Profil ist nicht deie schlechteste Idee...

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Ja natürlich ist mir klar, wofür man einen Blog verwenden kann. Aber einen Blog anzulegen mit dem Hauptgedanken für Jobsuche halte ich etwas "hoch". Dazu müßte man dann schon recht viel Zeit investieren, um eben interessierte Leser zu finden. Und es klingt nunmal nicht so, als wäre für sowas die Zeit gegeben. Xing ist sicher ein kleiner Baustein, den man einfach mitnehmen kann.

 

Bye

Norbert

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Was die Zertifizierung angeht, würde ich in Richtung Office 365 tendieren. Es sind nur zwei Prüfungen, mit denen Du dann Deine Kenntnisse in Exchange, SharePoint, Lync, PowerShell, AD und den neuen Cloudtechnologien nachweisen kannst. Dafür musst Du aber auch eine Menge lernen unx ausprobieren. Alternativ den MCSA/MCSE-Track, wenn Du es klassisch haben willst.

 

Was auch eine Idee ist, ist die Microsoft Virtual Academy - dort kannst Du sehr viele Themen kostenlos belegen. Dazu noch die Microsoft Virtual Labs, da hast Du dann gleich auch Lösungsszenarien.

 

Dann würde ich bei Foren wie diesem hier mitlesen und versuchen, die von anderen gestellten Fragen für Dich selbst zu beantworten. Dann Deine Antwort für Dich mit den anderen Antworten vergleichen. Lagst Du richtig? Wenn ja, wie schnell warst Du im Vergleich zu anderen? Lagst Du falsch? Warum? Was kannst Du aus den Lösungswegen der anderen lernen?

 

Wenn Du besser wirst, dann kannst Du auch selbst direkt antworten. Dem Arbeitgeber oder dem potentiellen neuen Arbeitgeber kann man das auch als Arbeitsprobe zeigen. Achte darauf, dass Du in Deiner Freizeit antwortest.

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Wo kommst Du überhaupt her? Falls hier im Board jemand Verstärkung sucht.

 

Den MCSE solltest du auf jeden Fall machen, ggfs. noch den MCM obendrauf.

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Wozu sollte ein Blog helfen? Ich hab auch keinen. :p

Ich halte es für eine gute Idee zu bloggen. Ist wie aktive Teilnahme hier im Forum. An dem was du schreibst kann ein potentieller Arbeitgeber erkennen ob du Ahnung hast oder nicht.

 

Abgesehen davon hilft es dir Wissen zu vertiefen wenn du es schriftlich aufbearbeitest oder anderen erklärst.

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Ich halte es für eine gute Idee zu bloggen. Ist wie aktive Teilnahme hier im Forum. An dem was du schreibst kann ein potentieller Arbeitgeber erkennen ob du Ahnung hast oder nicht.

 

Abgesehen davon hilft es dir Wissen zu vertiefen wenn du es schriftlich aufbearbeitest oder anderen erklärst.

Ich denke man sollte aus Spaß und Interesse bloggen und nicht um potentielle ag zu erreichen. Denn das dürfte in meinen Augen der falsche Grund sein.

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Ich frage mich, ob ein Unternehmen für die Selektionprozedur bei untergeordneten Funktionen überhaupt den Aufwand betreibt, sich das Blog eines Bewerbers anzuschauen, das dort Geschriebene zu analysieren, zu bewerten und mit anderen zu vergleichen.

 

Ich denke, es kann durchaus mehrere Motive geben zum Bloggen. Falls man so etwas macht, dann sollte das für den Leser auch ansprechend, interessant sein, es bedarf eines Stils und auch interessanter Themen, diese richtig aufbereitet, auch illustriert. Das bedarf eines Talents, auch Könnens und Zeit. Ob die eine alleinerziehende, berufstätige Person die Zeit dazu hat? Ich habe da Zweifel.

Edited by lefg

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