Jump to content

Hyper-V 2012 R2 Replica und Exchange 2013 SP1, DC und SQL 2012 R2 Express


Der letzte Beitrag zu diesem Thema ist mehr als 180 Tage alt. Bitte erstelle einen neuen Beitrag zu Deiner Anfrage!

Empfohlene Beiträge

Habe mir das Video jetzt nicht angeschaut. Macht er das so, dass jeder Hyper-V-Host zugleich Storage-Cluster-Mitglied ist oder gar mit Storage-VM's auf jedem Host? Ob solche Dinge allgemein sinnvoll sind, muss jeder für sich selbst beantworten. Die Komplexität steigt aber deutlich an, auch wenn das Klicki-Klicki für das einrichten einfach ist und anderes vermuten lässt. Dessen muss man sich bewusst sein. Ob es supported ist, weiss ich auch nicht.

 

Ich bin mir zudem nicht ganz sicher ob Du das Prinzip des Storage-Cluster verstehst, welches man mit Windows bereitstellen kann. Jeder Host braucht Zugriff auf den gleichen Plattensatz. Das heisst Du bräuchtest nen JPOD sowie Shared RAID-Controller (gibts aktuell nur für 2 Hosts von LSI, für ca. 5k Euro). Ansonsten landest Du wieder bei Software RAID und da ist die Performance erfahrungsgemäss mit Magnetplatten richtig schlecht. Von der Sicherheit ganz zu schweigen. Imho nur mit SSD's oder Festplatten aus nem RAID-Verbund brauchbar. SSD's bräuchtest wiederum nen SAS-Interface oder nen SAS-Interposer. Das JPOD wäre übrigens wieder nen SPOF. Einen einzigen Storage-Server zu verwenden würde gehen, sehe ich aber keinen wirklichen Vorteil. Liegt alles auf den Hosts kann ich zwar nicht identisch gut hin und herschieben (wozu eigentlich? Ausser hohen Lizenzkosten und Risiko beim verschieben gewinne ich wenig) und muss mit einer kleinen Downtime von ein paar minuten leben, dafür ist die Hälfte noch online. Bei einem Windows-Server für Storage muss bei dessen Patchung theoretisch alles heruntergefahren werden, das heisst du brauchst wieder irgendwo nen DC.

 

 

Ich bin ja auch in dem Gebiet tätig, kleine Firmen, wenig Geld. Aber richtiges HA das den Namen verdient und auch etwas nützt bzw. in erster Linie nicht schadet, ist nicht mit einem schmalen Geldbeutel vereinbar. Egal was einem die neuen Windows-Features suggerieren möchten. Gleichzeitig ist es wie gesagt im Normalfall auch gar nicht nötig. Falls doch, gibts mit Xen + Marathon ne nette Lösung für Kleinumgebungen welche das Problem eigentlich ziemlich elegant erschlägt. Das ist dann richtiges HA bis hin zu richtigem Multi-CPU- Lockstep. Community aber sehr klein und nach der faktischen Einstellung des Xen-Servers auch etwas schwammig für die Zukunft. Oder gleich ein Stratus (wiederum nicht günstig).

 

 

ABER: Man kann aber mit Bordmitteln nette Dinge für ein super schnelles Recovery machen. Da holt man viel mehr raus. Da kann man bei den Recovery-Zeiten auf Einstiegs-SAN mit z.B. iSCSI nur träumen von. Auf meiner habe ich mit 1Gbit iSCSI max. ca. 100 MB/s bei 12 Platten (1Gbit Lan-Karte beschränkt). Das geht Lokal viel schneller.

 

Was ich also damit meine: Viel lieber Geld in die Festplatten und RAID-Controller der beiden Hosts stecken anstatt in eine SAN wenn man sich den Rest nicht leisten kann. Das heisst auf alle Fälle SAS und mindestens 10k Spindeln und davon wiederum sicher nicht nur 2 Discs. Je schneller das Disc-System, desto schneller kannst nen Recovery drauf fahren. Mit zwei Servern kannst in kleinen Umgebungen fast immer ne Menge System bereitstellen. Es hakt fast immer an der Diskleistung und nicht an der CPU-Power.

 

Wie gesagt ich sichere jeweils auf den gleichen und auf nen anderen Host. File-Server synce ich generell und lasse nur den Zugriff auf einen Knoten zu (mit DFS). Im Fehlerfall kann man den einfach umswitchen

Sicherung auf nen Netzwerk-Share oder eine vDisk welches auf einem per iSCSI oder NFS bereitgestellten Volume des jeweils anderen Host liegt (für Nutzung inkrementell notwendig, dass Windows die Disks als Block-Storage hat).

 

 

Ansonsten: Wenn du Supermicro-Systeme + Enterprise Discs + zertifizierte Hardware-Controller von z.B. LSI nimmst, dann ist das weder eine Bastellösung noch schlechtere Hardware als die der grossen wie HP, Dell, Fujitsu etc. Supermicro ist meines wissens immernoch die Nummer 4 im Server-Bereich und bei grossen High-Performance Cluster-Installation ziemlich vorne mit dabei.

 

 

 

Wurde jetzt ein kleiner Bandwurm, aber das meiste dürfte klar sein.

Link zu diesem Kommentar

@NeMix

Da hast du natürlich Recht der schnelle Support fehlt da natürlich. Dafür kosten die Server auch nur die Hälfte.

Dafür könnte man sich alle wichtigen Serverkomponenten zu den Supportfall in die Schublade legen.

Ich werde die vorher beschriebene Umgebung erst einmal bei uns im Labor aufbauen und diese 1 Woche ausgiebig testen.

 

Als HDDs werde ich sehr wahrscheinlich 4 x SAS-2 1,2TB Seagate Enterprise 10K HDD, 2,5" im Raid 10 Verbund nutzen. Plus 1 Hotspare Disk... Danke, hätte ich fast vergessen  :nene:

Die sind nicht wirklich langsam und für diese 4 VMs denke ich wird das reichen.



@Weingeist

Danke für deinen ausgiebigen Kommentar.

 

 

Ansonsten: Wenn du Supermicro-Systeme + Enterprise Discs + zertifizierte Hardware-Controller von z.B. LSI nimmst, dann ist das weder eine Bastellösung noch schlechtere Hardware als die der grossen wie HP, Dell, Fujitsu etc. Supermicro ist meines wissens immernoch die Nummer 4 im Server-Bereich und bei grossen High-Performance Cluster-Installation ziemlich vorne mit dabei.

 

Genau so mache ich das und ich verwende seit ca. 10 Jahren Supermicroserver und mir ist noch nicht ein Server abgerauscht. Schon mal ein Netzteil, aber egal da redundant.

 

Ich denke ich werde mir noch einmal Gedanken machen und beim testen auch einmal deine Lösung durch spielen.

Die Hardware habe ich ja da.

 

 

 

Sicherung auf nen Netzwerk-Share oder eine vDisk welches auf einem per iSCSI oder NFS bereitgestellten Volume des jeweils anderen Host liegt (für Nutzung inkrementell notwendig, dass Windows die Disks als Block-Storage hat).

 

Wie oft sicherst du dann dann die Server gegen einander?



@Dunkelmann

Das ja cool 2 Server in einem...

 

http://www.supermicro.com/products/system/3U/6037/SSG-6037B-DE2R16L.cfm

 

Das gefällt mir...

 

Mal schauen was ich damit machen kann...  :D



@Weingeist

Was hälst du hier von:

 

Server:

1. Hyper-V-1 - Windows 2012 R2 - 2 x Xeon 2620 - 32 GB RAM - 3ware 9750-8i  2 x 1 TB SAS 7.200 HDD Raid 1 - 6 x  SAS-2 1,2TB Seagate Enterprise 10K HDD HDD - 2 x 10 GBit Lan - 4 x 1 GBit

VMs:

ServerDC1, ServerSQL, ServerRDS

vDisk: BackupHyper-v2

 

2. Hyper-V-2 - Windows 2012 R2 - 2 x Xeon 2620 - 32 GB RAM - 3ware 9750-8i  2 x 1 TB SAS 7.200 HDD Raid 1 - 6 x  SAS-2 1,2TB Seagate Enterprise 10K HDD HDD - 2 x 10 GBit Lan - 4 x 1 GBit

VMs:

ServerDC2, ServerEx

vDisk: BackupHyper-v1

 

 

 

Lizenzen:

3 x Windows Server 2012 R2

25 x Benutzerlizenzen

 

1 x Exchange 2013 

25 x Exchangezugriffslizenzen

 

 

Sicherungsablauf:

Der Hyper-V-1 sichert 3 x am Tag (11 Uhr, 14 Uhr, 18 Uhr) per Windows Datensicherungsscript seine VMs per Differenzieller Sicherung auf den Hyper-V-2 in die dafür erstellt vDisk.

 

Der Hyper-V-2 sichert 3 x am Tag (9 Uhr, 12 Uhr, 17 Uhr) per Windows Datensicherungsscript seine VMs per Differenzieller Sicherung auf den Hyper-V-1 in die dafür erstellt vDisk.

 

 

Disaster Recovery

Sollte jetzt einer der Hyper-Vs nicht mehr verfügbar sein, lassen sich die VMs aus der Datensicherung-vDisk wieder auf dem anderen Hyper-V starten.

 

Eine schlichte und einfache Lösung dank ganz viel Weingeist...  :D

 

Alles mit Boardmitteln und ohne viel HickHack  :D

Link zu diesem Kommentar

Ja, es muss Hyper-V sein, aber Danke.

 

 

Nutzt jemand die Backup-Software "Veeam® Backup & Replication"?

 

 

Und wie zufrieden seit Ihr damit?

Kann man damit wirklich sehr schnell sichern und wiederherstellen?

Die Replicationsfunktion hört sich sehr interessant an.

Lohnt sich der Einsatz anstatt Windows Sicherung?

 

Danke...

bearbeitet von magicpeter
Link zu diesem Kommentar

Hallo freudige Nachricht,

 

der Kunde hätte gerne einen Hyper-V Cluster mit Shared Storage. (o;

 

Wie sieht es hier mit der Lizenzierung aus?

 

VMs:

ServerDC1, ServerSQL, ServerRDS, ServerDC2, ServerEx

 

Reichen da:

 

Lizenzen:

3 x Windows Server 2012 R2

25 x Benutzerlizenzen

 

1 x Exchange 2013 

25 x Exchangezugriffslizenzen

 

Danke...

Link zu diesem Kommentar

Moin Peter,

 

irgendwie verzettelst du dich total. Aus meiner Sicht waere es fuer dich und deine 5 VMs viel zielfuehrender wenn du einen Host mit z.B. 6h Call-to-Repair Supportpack anbietest und einen weiteren Host daneben stellst der das Backup macht und im Zweifel die Systeme auch schnell wiederherstellen kann. Man darf nicht vergessen, je komplexer die Systeme desto anfaelliger werden sie auch. Das KISS-Prinzip ist da ne eingaengige Methode...

 

VG,

 

Thomas

Link zu diesem Kommentar

Tach Thomas,

 

das geht leider nicht, da von diesem Serversystem 2 Häuser abhängig sind und die zwingend eine HA brauchen.

Dann müssen die und werden die die Lizenzen bezahlen.

Ich war einfach nur etwas erschrocken über die vielen Lizenzen die man für einen HA benötigt.

Aber wenn das halt so ist, ist das halst so.

Da kannst du nichts machen.

Link zu diesem Kommentar

Ich habe geschrieben, das "Live-Migration" keine HA-Funktion ist. Das ist ein Anfängerfehler.

 

http://technet.microsoft.com/en-us/magazine/hh127064.aspx

 

In Diesem Fall brauchst Du wahrscheinlich kein Lizenzmobilität.

 

Das sollten die Lizenz-Spezis hier erklären.

 

Nochmals der Hinweis: Wenn den Kunden so wichtig ist, sollte er mehr Geld in die Hand nehmen und vielleicht einen Fachmann beauftragen.

Der KFZ-Techniker über sicher auch erst am Kleinwagen bevor er die "großen Dinger" reparieren darf...

Link zu diesem Kommentar

Ich habe geschrieben, das "Live-Migration" keine HA-Funktion ist. Das ist ein Anfängerfehler.

 

http://technet.microsoft.com/en-us/magazine/hh127064.aspx

 

In Diesem Fall brauchst Du wahrscheinlich kein Lizenzmobilität.

 

Wenn man einen Virtualisierungscluster hat möchte man i.d.R. die Features wie HA und Life Migration nutzen. Daher ist Lizenzmobilität schon sinnvoll.

Link zu diesem Kommentar

Hallo Peter,

 

die brauchen nicht zwingend HA sondern ein stabiles System, du verwechselst da Anforderungen und technische Lösungen. Ich schätze so wie du die Sache angehst wird er mit HA mehr Ausfall haben als ohne.

Wieviel Ausfall in welchem Zeitraum kann/will sich dein Kunde denn leisten? Auf RPO und RTO wurde ja ganz am Anfang schon eingegangen ohne das du dich dazu geäußert hast.

 

VG,

 

Thomas

Link zu diesem Kommentar
Der letzte Beitrag zu diesem Thema ist mehr als 180 Tage alt. Bitte erstelle einen neuen Beitrag zu Deiner Anfrage!
Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.
×
×
  • Neu erstellen...