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magicpeter

Serverumzugskonzept - Migration Windows 2008 SBS auf Windows 2012 & Exchange 2013

Empfohlene Beiträge

Hi,

 

wie man bei dem Titel schon gut erkennen kann, geht es sich bei mir heute um die Migration eines Windows 2008 SBS auf 3 Windows 2012 Server.

 

Da ich noch nicht so viel Erfahrung bei einer Migration mit Domainübernahme und Exchange Server habe, wollte ich einmal mein Serverumsetzungkonzept hier vorlegen und fragen ob man sich das einmal anschauen könnte. Ob ich an alles gedacht habe und ob das so funktionieren kann.

 

Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

 

 

In unserer Firma steht ein alter Windows 2008 SBS Standard dieser soll abgelöst werden. Das neue System soll komplett virtualisert werden. Dafür steht ein neuer leistungsfähiger Hyper-V Host zur Verfügung. Darauf sollen 3 Windows 2012 Standard Server virtualisiert werden. Die alte Domain und die Daten (Dateien & Exchange) sollen übernommen werden. Da ich eine Ablösung eines Windows 2008 SBS noch nie mit einer Übernahme der Domäne gemacht habe, habe ich einmal eine virtuelle Testumgebung aufgesetzt mit einem Windows 2012 Server (ServerDC) als DomainController, DNS und Fileserver, einem weiteren Windows 2012 Server (ServerEX) für Exchange 2013. Ziel ist es, den ServerDC als weiteren Domänen-Controller hinzuzufügen, einen Exchange 2013 auf den ServerEX aufzusetzen, die Daten zu übertragen, einen weiteren Windows 2012 Server (ServerSQL) aufzusetzen und dort Datev zu installieren und den Datev-Datenbanken zu übertragen und dann den Windows 2008 SBS abzurüsten bzw. zu deinstallieren.

 

 

Altes System:

 

1. Server (ServerSBS) Domain: firma.local

Windows 2008 SBS SP 2

Exchange 2007 SP3 RU 10

Domain Controller

DNS

Fileserver

Datev SQL-Server 2008 Express

Exchange DB:

-- Postfächer = 49.2 GB

-- Öffentliche Ordner = 0.6 GB

Druckerserver mit 5 Drucker

 

 

Neues System

 

Hyper-V-Host mit folgenden VMs:

 

1. Server (ServerDC)

Windows 2012 Standard

Domain Controller

DNS

Fileserver

Druckerserver

 

2. Server (ServerEX)

Windows 2012 Standard

Exchange 2013

 

3. Server (ServerSQL)

Datev SQL-Server 2012 Express

 

 

Grober Ablauf

 

0) ServerSBS und Exchange 2007 mit BPA überprüfen

 

1) Datensicherung des alten ServerSBS

 

2) Hyper-V Host installieren

 

3) VMs für die neuen Server erzeugen

 

4) Die Installation des neuen Domänen-Controllers

 

5) Installation des neuen Exchange Server 2013

 

6) Verschieben der Postfächer von dem alten Exchange 2007 auf Exchange 2013

 

7) Verschieben der Öffentlichen Ordner von dem alten Exchange 2007 auf den neuen Exchange 2013

 

8) Entfernen des letzten Exchange 2007 Server aus der Exchange 2013 Organization

 

9) Entfernen des RoutingGroupConnector auf dem alten ServerSBS

 

10) Deinstallieren des Exchange 2007 auf dem ServerSBS

 

11) Migrieren von Druckerservern

 

12) Datev migrieren

 

13) Freigegebene Ordner verschieben

 

14) Verschieben der FSMO-Rollen

 

15) Herunterstufen des alten Server 2008 SBS

 

16) Entferne die alten DNS Einträge des ServerSBS auf dem ServerDC

 

 

Download des Serverumzugskonzept V. 1.0 - Langversion

(Habe ich als Anhang an diesen Post gehängt)

 

 

Gruss und Danke für die Überprüfung.

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Sieht vom Ablauf gut aus. Wird Sharepoint nicht genutzt und soll nicht übernommen werden?

 

Ist keine Verfügbarkeit gefordert? Was passiert wenn der eine Hyper-V Host kaputt geht?

 

Hast du an das Backup gedacht?

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Hi Dunkel,

 

danke das du dir die Zeit genommen hast da einmal drüber zu schauen. Hast du auch die Langversion einmal runtergeladen?

 

 

Sharepoint:

 

Nein Sharepoint wird nicht genutzt und auch nicht übertragen.

 

 

HA:

 

Wird noch nicht gewünscht. Steht aber auf der Liste der weiteren Funktionen die eventuell später implentiert werden soll.

 

Windows Server 2012: Replizierung virtueller Maschinen auf einen anderen Hyper-V-Host

 

 

Backup:

 

Richtig, habe ich vergessen auf zuschreiben. Dafür steht eine Lösung per 3 x 2 TB USB 3.0 Toshiba Festplatten zur Verfügung. 

 

Da die Windows Sicherung sehr gut mit Virtuellen Maschinen funktioniert wollten wir diese dazu nutzen.

 

Oder gibt es da ein Problem, was ich noch nicht ergooglet habe? (o;

 

 

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Hi Jan,

 

die Konfiguration des neuen Exchange fällt mit in den Punkt 5)?

 

Ja, das ist korrekt.

 

 

Wo ist denn der Weg für den manuellen Datev Umzug her? Entweder nimmst du die Anelitung mit dem Serveranpassungsassistenten oder diese: http://www.datev.de/...consumer=webApp

 

OK, die habe ich ergoogelt. Die hörte sich so einfach an.

 

Aber ich halte mich dann doch lieber an die Vorgaben von Datev.

 

http://www.datev.de/dnlexos/mobile/document.aspx?document=1080071&consumer=webApp

oder

http://www.datev.de/dnlexos/mobile/document.aspx?document=1011814&consumer=webApp

 

Sonst alles stimmig?

 

Oder habe ich was essentielles vergessen?

 


 

bearbeitet von magicpeter

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Hi Dunkel,

 

danke das du dir die Zeit genommen hast da einmal drüber zu schauen. Hast du auch die Langversion einmal runtergeladen?

 

 

Sharepoint:

 

Nein Sharepoint wird nicht genutzt und auch nicht übertragen.

 

 

HA:

 

Wird noch nicht gewünscht. Steht aber auf der Liste der weiteren Funktionen die eventuell später implentiert werden soll.

 

Windows Server 2012: Replizierung virtueller Maschinen auf einen anderen Hyper-V-Host

 

 

Backup:

 

Richtig, habe ich vergessen auf zuschreiben. Dafür steht eine Lösung per 3 x 2 TB USB 3.0 Toshiba Festplatten zur Verfügung. 

 

Da die Windows Sicherung sehr gut mit Virtuellen Maschinen funktioniert wollten wir diese dazu nutzen.

 

Oder gibt es da ein Problem, was ich noch nicht ergooglet habe? (o;

 

Nein ich habe nur das Grobkonzept gelesen.

Hyper-V Replika ist keine HA Lösung. Solange es nur AD, Exchange und SQL sind kann man sich überlegen ob mit den entsprechenden Mitteln eine Verfügbarkeit umgesetzt wird.

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Hi,

 

ich habe mir Jan´s Worte bezüglich der Datensicherung und der HA noch einmal zu Herzen genommen. 

 

Daraufhin habe ich das Serverumzugskonzept noch einmal erweitert.

 

Ich denke ich bekomme das genehmigt.

 

Sonst habe ich das wenigstens probiert.

 

 

Serverumzugskonzept V. 1.1 - Kurzversion

 

 

 

Serverumzugskonzept - Ein Windows 2008 SBS nach Windows 2012 & Exchange 2013

 

In unserer Firma steht ein alter Windows 2008 SBS Standard dieser soll abgelöst werden. Das neue System soll komplett virtualisert werden. Dafür steht ein neuer leistungsfähiger Hyper-V Host zur Verfügung. Darauf sollen 3 Windows 2012 Standard Server virtualisiert werden. Die alte Domain und die Daten (Dateien & Exchange) sollen übernommen werden. Da wir eine Ablösung eines Windows 2008 SBS noch nie mit einer Übernahme der Domäne gemacht haben, habe ich eine virtuelle Testumgebung aufgesetzt mit einem Windows 2012 Server (ServerDC)als DomainConroller  und Fileserver, einem weiteren Windows 2012 Server (ServerEX) für Exchange 2013. Ziel ist es, den ServerDC als weiteren Domänen-Controller hinzuzufügen, einen Exchange 2013  auf den ServerEX aufzusetzen, die Daten zu übertragen, einen weiteren Windows 2012 Server (ServerSQL) aufzusetzen und dort Datev zu installieren und den Datev-Datenbanken zu übertragen und dann den Windows 2008 SBS abzurüsten bzw. zu deinstallieren.

 

 

Altes System:

 

1. Server (ServerSBS) Domain: firma.local

Windows 2008 SBS SP 2

Exchange 2007 SP3 RU 10

Domain Controller

Fileserver = 150 GB

DNS

Datev SQL-Server 2008 Express

Exchange DB:

-- Postfächer = 49.2 GB

-- Öffentliche Ordner = 0.6 GB

Druckerserver mit 5 Drucker

 

Neues System

 

2 x Hyper-V-Host mit folgenden VMs:

 

1. Server (ServerDC)

Windows 2012 Standard

Domain Controller

Fileserver

Druckerserver

DNS

 

2. Server (ServerEX)

Windows 2012 Standard

Exchange 2013

 

3. Server (ServerSQL)

Datev SQL-Server 2012 Express

 

 

NAS & USB-Platten (Backup)

4 x 2 TB WD RED NAS optimiert im Raid5 - Verbund

3 x 2 TB USB-Platten

 

 

 

Grober Ablauf

 

0) ServerSBS und Exchange 2007 mit BPA überprüfen

 

1) Datensicherung des alten ServerSBS

 

2) Hyper-V Host installieren

 

3) VMs für die neuen Server erzeugen

 

4) Die Installation des neuen Domänen-Controllers

 

5) Installation des neuen Exchange Server 2013

 

6) Verschieben der Postfächer von dem alten Exchange 2007 auf Exchange 2013

 

7) Verschieben der Öffentlichen Ordner  von dem alten Exchange 2007 auf den neuen Exchange 2013

 

8) Entfernen des letzten Exchange 2007 Server aus der Exchange 2013 Organization

 

9) Entfernen des RoutingGroupConnector auf dem alten ServerSBS

 

10) Deinstallieren des Exchange 2007 auf dem ServerSBS

 

11) Migrieren von Druckerservern

 

12) Datev migrieren

 

13) Freigegebene Ordner verschieben

 

14) Verschieben der FSMO-Rollen

 

15) Herunterstufen des alten Server 2008 SBS

 

16) Entferne die alten DNS Einträge des ServerSBS auf dem ServerDC

 

17) Datensicherung einrichten

 

18) Hochverfügbarkeit durch 2. Hyper-V Host realisieren

 

 

 

 

 

Download des Serverumzugskonzept V. 1.1 - Langversion
(Habe ich als Anhang an diesen Post gehängt)
 
 
Gruss und Danke für die Überprüfung.
 
Ich hoffe ich habe nichts vergessen.
 
 

 

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Und nochmal: Hyper-V Replika ist eine DR Lösung und keine HA Lösung! Bei einem Hardware Ausfall wirst du Datenverlust haben!

 

Ich würde einen Hyper-V Cluster aufbauen (benötigt eine Shared Storage) oder wenn nur Dienste installiert werden, die eigene HA Lösungen mitbringen (AD; Exchange; SQL (bedingt nur die Express Version)) diese nutzen.

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OK, dann werde ich das hier im Hause noch mal besprechen.

 

Du willst also sagen das Hyper-V Replica nicht so toll ist wie angepriesen und das es zu einem Datenverlust bei einen Failover kommen kann/wird.

 

OK, dann macht das nicht wirklich Sinn.

 

Über einen Hyper-V Cluster habe ich auch schon nachgedacht, aber da kam mir der Hyper-V Replica.

 

Das sah alles so schön und einfach aus.

 

Nur sind  die Shared Storages (SAN) immer so unglaublich teuer.

 

Aber was nix kostet ist auch nix.

 

Ich werde mal probieren ob ich das meinen Chef verkauft bekomme.

 

Gibt es nicht eventuell noch eine Alternative Storage Möglichkeit?

 

Wie sieht es denn mit einer schnellen NAS aus?

Könnte man das damit nicht auch regeln?

 

Es geht sich wirklich nur um 3 VM Server.

 

Kennst du da ein Modell was du empfehlen würdest?

bearbeitet von magicpeter

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OK, dann werde ich das hier im Hause noch mal besprechen.

 

Du willst also sagen das Hyper-V Replica nicht so toll ist wie angepriesen und das es zu einem Datenverlust bei einen Failover kommen kann/wird.

 

OK, dann macht das nicht wirklich Sinn.

 

Über einen Hyper-V Cluster habe ich auch schon nachgedacht, aber da kam mir der Hyper-V Replica.

 

Das sah alles so schön und einfach aus.

 

Nur sind  die Shared Storages (SAN) immer so unglaublich teuer.

 

Aber was nix kostet ist auch nix.

 

Ich werde mal probieren ob ich das meinen Chef verkauft bekomme.

 

Gibt es nicht eventuell noch eine Alternative Storage Möglichkeit?

 

Wie sieht es denn mit einer schnellen NAS aus?

Könnte man das damit nicht auch regeln?

 

Es geht sich wirklich nur um 3 VM Server.

 

Kennst du da ein Modell was du empfehlen würdest?

 

Es ist nicht schlechter als angepriesen, es hat nur einen anderen Einsatz Zweck.

1. Ein SAN muss nicht teuer sein, es gibt auch preiswerte Modelle. Es kommt immer auf die Anforderungen und benötigten Features an.

2. Eine alternative habe ich genannt. Du installierst 2 Hyper-V Standalone Server und replizierst die Daten mit Applikationsmitteln:

AD geht automatisch, einfach auf jedem Host einen installieren.

Exchange geht mit DAG.

SQL benötigt evtl. eine höhere Version als die Express. Dann kann man SQL Mirror oder SQL Always On nutzen (ersteres mit SQL Server Standard, letzteres SQL Server Enterprise).

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Auch wenn es nicht schön ist und wir damit sehr gemischte Erfajrungen gemacht haben (und davon selber absehen); es gibt von den großen Herstellern bei speziellen Händlern refurbished Storage der nach einer Prüfung und Aufarbeitung zumindest wieder 3 Jahre volle Garantie erhält.

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Hi,

 

ihr seht mir fehlen die Erfahrungen im Bereich Hyper-V.

 

Es geht sich um 3 VM Server. Wie beschrieben ServerDC, ServerEX, ServerSQL.

 

Könnte man die über eine NAS per iscsi anbinden.

 

 

QNAP TS-469L NAS Server mit 4 x 2 TB Raid 10

 

Hier ein paar Daten des Herstellers:

 

  • NAS-, iSCSI/IP-SAN-Kombispeicherlösung für Servervirtualisierung
  • Privater Cloud-Speicher für einfachen Einsatz
  • Beispiellose Leistung: 221,8 MB/s Lesegeschwindigkeit, 220,8 MB/s Schreibgeschwindigkeit
  • Ist für Hyper-V V3 zertifiziert

Danke für eurere Einschätzung.

bearbeitet von magicpeter

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Wie bereits mehrmals erwähnt würde ich einen 2. DC aufsetzen. Den kannst du mit 2Gb Ram betreiben, der wird auch kam IO/CPU ziehen da nur AD. Nicht vergessen den Haken bei GC zu setzen.

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QNAP TS-469L NAS Server mit 4 x 2 TB Raid 10

 

Hier ein paar Daten des Herstellers:

 

  • NAS-, iSCSI/IP-SAN-Kombispeicherlösung für Servervirtualisierung
  • Privater Cloud-Speicher für einfachen Einsatz
  • Beispiellose Leistung: 221,8 MB/s Lesegeschwindigkeit, 220,8 MB/s Schreibgeschwindigkeit
  • Ist für Hyper-V V3 zertifiziert

Danke für eurere Einschätzung.

Hallo Peter,

klar könntest Du mit einer solchen QNAP arbeiten (iSCSI).

Allerdings wird Deine Umgebung dann extrem lahm! Solche NAS-Server sind super um z.B. einen File- oder Backupserver damit zu betreiben. Als SAN-Ersatz taugen Sie aber definitiv nicht!

 

Gruß

Dirk

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