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mrbrownie

2005/2008 auf SBS: Spiegelund/Synchronisierung Datenbank, best practice?

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Moin, moin!

 

Folgende Konstellation:

Wir haben zwei Niederlassungen, beide betreiben jeweils mit einem SBS2003 und SQL2005 ausgestatteten Server, bzw. es liegen bereits SBS2008 Lizenzen vor, das heißt, das ganze Szenario könnte auch mit SBS2008 und SQL2008 Server aufgebaut werden.

Beide Server sind mit einer 18MBit DSL-Leitung über VPN vernetzt, 2Mbit Upstream.

 

Wir benutzen eine SQL-basierte Software, für Gerätevermietung, Fakturierung usw. Derzeit läuft die Datenbank nur in der einen Niederlassung, die andere arbeitet fast ausschließlich per Remote Desktop auf dem anderen Server über VPN.

Ein paar einzelne, lokale Installationen der Software gibt es auch, die dann über die VPN-Verbindung direkt auf die Datenbank auf dem anderen Server zugreifen. Das schleicht aber eher als das es rennt... :-)

 

Nun würde ich gerne die Datenbank auch auf den lokalen Server der anderen Niederlassung spiegeln, so daß wir in beiden Niederlassungen mit lokal installierter Software auf den Clients arbeiten können anstatt via Remote Desktop.

 

Meine Idee dahinter ist, das sich die Server gemütlich im Hintergrund synchronisieren können, während wir im "Vordergrund" angenehm schnell arbeiten können. Grundsätzlich greifen die beiden Niederlassungen nämlich eher auf recht getrennte Tabellen zu, Zugriffe auf die Daten der jeweils anderen Niederlassung sind zu 95% lesend, aber trotzdem müssen die Daten aktuell sein (z.B. Lagerbewegungen, Personalbuchungen usw.).

 

Es muß also eine Echtzeitspiegelung von geänderten Daten stattfinden.

 

Wie stelle ich das am Besten an?

 

Bei beiden Servern hätte ich die Möglichkeit einer frischen Installation, wenn es das vereinfacht.

 

Danke!

Daniel

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Hallo, und herzlich willkommen an Board :)

 

Es gibt tatsächlich ein Szenario, das deinen Wunsch beschreibt. Aber ob du das wirklich umsetzen willst? Aber schau selbst - Integration von Daten mehrerer Standorte (Client)

 

- zudem kommt noch dazu, dass die mit dem SBS mitgelieferte Workgroup Edition meiner Meinung obiges Szenario nicht unterstützt

- die nächste Hürde - wenn an beiden Standorten SBS Versionen eingesetzt werden, dann handelt es sich um 2 eigenständige Domänen, und der SBS unterstützt nun einmal keine Vertrauensstellung

- und, und

 

In meinen Augen die sinnvollste Lösung:

- Hauptstandort SBS 2008 Premium = eigener Server für SBS 2008, eigener Server für SQL Server

- zusätzlicher Terminalserver

- in der Niederlassung könnte dann noch zusätzlich ein eigener Server (aber kein SBS) stehen

 

LG Günther

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Ich arbeite mich da mal durch... vielleicht setze ich das ganze zum Testen virtuell auf, bevor ich einen Server aus dem Betrieb nehme.

Wenn ich das richtig verstanden habe, müßte ich das aber auch mit den bei den SBS-Servern mitgelieferten SQL-Servern hinbekommen. Bin mir nur nicht sicher mit der Vetrauensstellung - könnte aber sein, das ein einzelner, separater SQL-Server sich mit dem SBS vertraut. Mal schauen.

 

Wenn verzweifelte Schreie aus Köln kommen, ist das der Grund :-)

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hallo mrbrownie

ich habe ein sehr ähnliches problem ebenfalls mit einer verleih software - vermutlich sogar der selben.

bist du da schon weiter gekommen ?

ich würde mich über eine rückmeldung freuen

 

gruß

 

 

 

thorsten

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Leider nein - die Replizierung scheitert daran, das es verschlüsselte Tabellen und Funktionen gibt.

 

Ab dem Zeitpunkt habe ich aber auch noch keine weitere Zeit darin investiert.

 

Wenn hier jemand eine Idee hat, wie man verschlüsselte Tabellen usw. repliziert mit den obigen Methoden (es kommt nur eine vollständige Transaktionsbasierte Replizierung in Frage, wo sämtliche Datensätze immer aktuell gehalten werden auf beiden Servern), dann immer her damit...

 

Danke!

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ist es bei dir auch easyjob mit dem du arbeitest ?

villeicht können wir uns da ja per pm (thorsten@tm-eventservice.de) mal kurzschließen um eine lösung zu finden und infos auszutauschen

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Also die Idee ist ja nicht schlecht, lässt sich aber bei eurer Infrastruktur nicht wirklich umsetzen.

 

Du musst dir vorstellen, dass bei der Replika usw. JEDER GOTTVERDAMMTE ******* über die WAN Verbindung geht - mit nem 1 Gb/s LAN ok, aber nicht über die Leitung.

 

Vor allem bei deinem Schema brauchst du ein syncrones "austauschen" ... das wird so niemals laufen.

 

Das beste ist hier wirklich mit dem TS weiterzuarbeiten und vor allem die WAN Verbindung zu beschleunigen. Holt euch ein gescheites SDSL mit 2-4 Mbit/s auf beiden Seiten - kostenpunkt bei QSC (Telekom meiden, haben dort auch 24h DC) bei 3 Jahren Vertrag 219 €/Monat.

 

Telekom selbst ist da wenig effektiv, Company Connect 10m kostet mit 2,3 Mbit/s 490 €/Monat - noch schneller gehts mit Company Ethernet, dann werden aber 1k€+ im Monat fällig.

 

Wenn ihr 18 Mbit down habt und 2 Mbit hoch, DENKE ich, das es sich dabei um ADSL handelt - SDSL ist da ein sehr großer sprung, da beim TS weniger die Bandbreite als mehr die Latenz wichtig ist.

 

Wenn du wirklich bei beiden Einrichtungen das lokal bereiben willst, wäre das einzig sinnvolle, die Firmen in Sachen ERP komplett zu trennen. D.h. jede Einheit hat Ihren eigenen Kundenstamm, Lieferstamm, Artikelstamm, CRM usw. usf.

 

Haben hier auch Zentrale, Niederlassung 250 km entfernt - die arbeiten komplett auf dem RDS - geht mit 2 Mbit/s SDSL und 5 Usern sehr flott, lokales LAN wird das aber nie erreichen. Aber zum Arbeiten reichts locker.

 

Eventuell könnte es auch sein, das sehr viele Nutzer zwischen beiden Einheiten auf "Remote" Datenlaufwerke zugreifen/viel kopieren oder große Datenmengen drucken - in dem falle solltest du dich mal mit EasyPrint beschäftigen für den TS. Kann auch schon sehr viele Probleme lösen.

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Hallo und danke für die ausführliche Antwort.

 

Das Problem besteht darin das ich zu einer schnellen DSL Verbindung eine Alternative suche, denn dank eines Umzuges werde ich bald nurnoch 1500er DSL haben .... :-( SDSL ist dort ebenfalls nicht in großer Bandbreite verfügbar.

 

Es ist ein MS SQL Server auf dem nur wenige Personen arbeiten und es meines erachtens auch keine großen Datenmengen gibt.

 

Da ich viel über RDP arbeite und das auch so beibehalten will(muss) war meine überlegung an einem 2. Standort eine identische Datenbank zu haben mit einem dickeren DSL ...... villeicht erläutert das mein Problem jetzt mal etwas genauer

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