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Bereitschaft und Entgelt


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In unserem Mittelständischen Unternehmen wurde uns IT´ler eine Bereitschaft vorgeschlagen. D.h. wir müssen am Handy erreichbar sein und innerhalb 30minuten müssen wir eine Möglichkeit haben online zu gehen wenn das Problem nicht am Tele lösbar ist. Innerhalb 1 Stunde müssten wir in der firma sein falls alle Stricke reissen.D.h. im Klartext Handy muss dabei sein und Aktivitäten wo kein Empfang ist oder das Handy kein Netz hat sind untersagt (Motorrad fahren, Schwimmen gehen, Berge, etc.)

 

Was haltet Ihr von diesem Angebot?:

Mo-Do: 17:00 - 24:00

Fr 14:00 - 24:00

300€ brutto für 1 Woche im Monat (kontinuierlich)

Wenn Samstag Bereitschaft gefordert ist:

entweder 06:00 - 15:00 oder 15:00 bis 24:00 für 70€ brutto

 

Keine Zusatzeinkünfte bei Einsatz, lediglich Stunden werden dann gutgeschrieben.

 

Danke für euere Meinung.

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Also je nachdem, wie weit das von zu Hause ist, kann das ganz schön **** sein. Ich meine derjenige, der 5km von der Arbeit entfernt wohnt, hat es da besser, als der, der 50km weg wohnt. Das würde ich für alle Fälle geklärt haben. Ist ja nicht nur das teure Benzin, sondern auch die Abnutzung des Autos. Zumindest die Anfahrt sollte eigentlich im Ernstfall mit drin sein.

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ich sehe das ähnlich wie meine vorschreiber: Wenn sich die "Einsätze" in Grenzen halten, ist das doch OK. Die Frage ist auch, ob das nur als Nebenjob zählt oder ob das die "Hauptarbeit" sein soll? Wenn nur Nebenjob, dann auf jedenfall OK, wenn allerdings davon dann die Familie ernährt werden soll, dann ist es nicht wirklich gut. Von 300 € die Woche kann man nicht wirklich leben. Zum sterben zu viel, zum Leben zu wenig, oder so...

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Man sollte das so sehen: für 300 Flocken kann man 5 Tage pro Monat praktisch nichts unternehmen. Du kannst nicht zum Sport, nicht ins Kino usw. Eigentlich nirgendwo hinfahren wo Du nicht 100%ig weißt, dass da nicht zufällig ein Funkloch ist... Wenn Du sowieso jeden Abend zu Hause "rumhockst", dann isses ok, ansonsten nicht so dolle...

Samstags 9h zu Hause rumsitzen für 70€ brutto? Never in Life, das sind netto vielleicht noch 40€. Darauf verzichte ich dann gerne, vor allem wenn das Wetter schön ist. Muss allerdings jeder für sich entscheiden.

 

Zumindest die Anfahrt würde ich mir aber bezahlen lassen!

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Hi,

 

yep, einfach mal umrechnen was du pro Stunde netto davon hast und mit dem, was du in der Zeit normalerweise tun würdest gegenüberstellen.

Bei mir ist's genau 1€. Wenn man in der Zeit schläft, ist es OK, wenn es allerdings an einem Sonntag Nachmittag ist und die Freundin gerne weg will (verständlich) ist keine Bereitschaft zu haben unbezahlbar!

 

Zudem solltet ihr direkt auch regeln, wie nach Einsätzen verfahren wird. Wenn du in einer Nacht 4x im Stundenrythmus rausgeklingelt wurdest, sollte man nicht wieder um 08:00 in der Firma sein (wer zahlt da eigentlich bei einem Autounfall auf dem Weg zur Arbeit? Stichwort Ruhepausen...)

 

Auf wieviele Personen verteilt sich die Bereitschaft?

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Sprich man kann das wie einen Zusatzverdienst sehen zu deinem festen Gehalt.

 

Eine Woche im Monat ist das durchaus zu ertragen denke ich. Zumindest lese ich das so aus deinem Text. Und 300€ sind ein nettes Taschengeld. Diese Sache macht natürlich nur Sinn wenn man nah genug am Arbeitsplatz ist da man sich sonst ernsthaft überlegen müsste ob man die Fahrtkosten bezahlt bekommt.

 

Die Samstagsgeschichte würde ich nur insofern akzeptieren wenn dieser Dienst in der Woche ist wo ich ohnehin Bereitschaft habe.

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Die Frage ist ja, wie stabil sind Eure Systeme heute?

Wenn es bis jetzt keine Bereitschaft gibt, wie kritisch wurde es bislang nach Feierabend?

Oder war es bislang immer so, dass nach Feierabend oder am WE so gut wie nie etwas ausfiel?

Jenachdem würde ich dann sagen, dass 300€ ok sind oder auch eben nicht.

Du kennst die Systeme noch am besten. Ziehe Deine Schlüsse daraus.

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Hi,

 

es geht nicht nur darum wie stabil die Systeme sind, sondern vor allem was ein Grund zum Alarmieren der Bereitschaft ist.

Da gibt es erfahrungsgemäß sehr große Unterschiede was als Grund angesehen wird und was nicht.

Einfaches Beispiel:

1) Exchange steht oder sonst was, klar gar keine Frage, das ist ein Grund.

2) Chefsekretärin findet Freitag Abend um 19:00 Uhr das Freepdf-Icon nicht (und hält sich für oberwichtig).

3) Ein User hat seinen Blackberry abgeschossen und muss sonntags "gaaanz dringend" an seine Mails.

 

Wenn Punkt 2 und 3 zu einer Alarmierung führen, wirst du damit nicht froh werden!

Ist also alles Ansichtssache. Meistens ist nicht wirklich oft was (Ausfall) aber Punkte wie 2 und 3 treten pro Tage gerne mal mehrmals auf...

Habe bereits beides erlebt, daher gibt es für mich einmal eine "wichtige-Systeme-Bereitschaft" und eine "mach-die-(*******igen)-VIP-User-glücklich-Bereitschaft".

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Ich hatte die Diskussion auch mal mit meinem Chef.

 

Meine Argumentation war dann ja, mache ich gerne, wenn das IT Budget so angepasst wird das ich einen unterbruchsfreien 24x7 Betrieb gewährleisten kann.

 

Da ich immer noch kein Geld gekriegt habe um mir ein Backuprechencenter zuzulegen wurde die Idee dann auf Eis gelegt.

 

Aber im ernst: 300 EUR scheint mir Arg wenig für eine Woche Bereitschaft.

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Hallo,

erst mal Danke für die Zahlreichen Antworten! Echt Klasse.

Also die Bereitschaft wird auf 4 Leuten verteilt , sie findet Regelmässig für jeden von uns Admins 1 mal im Monat statt. Wie einer der Vorschreiber schon erwähnt hat ist es 1 Woche lang für 300€ BRUTTO wohlgemerkt dich verpflichtest bereit zu sein, das heisst ich kann meinen Hobbies weniger nachgehen sondern muss meine Freizeitgestaltung der Arbeit anpassen da ich ja Reaktionszeit habe und immer erreichbar sein MUSS. Die Anzahl der Anrufe ist sehr unterschiedlich, es kommt vor das es 2 Anrufe die ganze Woche sind oder auch 3 am Abend, bisher waren alle Anrufe am Telefon lösbar und meistens ist es "nur" ein VPN Problem oder irgendwelche Outlook oder Citrix Geschichten. Der Arbeitsaufwand an sich ist wirklich nicht das Problem. Die Sache mit dem Samstag find ich heftig aber das ist nicht das Hauptthema weil der Samstag unregelmässig zur Bereitschaft herangezogen wird, dass passiert nur bei Extraschichten in unserem Produktionsbetrieb.

Aber was bekommt ihr denn so für euere Bereitschaft ? Ist das bei den meisten nicht geregelt?

 

Grüsse

 

Karl

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