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MS-Zertifizierungen sind überflüssig

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Weshalb eigentlich noch dieser MS-Zertifizierungshype? Dem anhaltenden Lob von Softwareherstellern und Schulungsanbietern auf den sagenhaften Wert von IT/MS-Zertifizierungen muß ich vehement widersprechen. Hier werden völlig unrealistische Erwartungen geweckt, die an der Realität weit vorbeigehen. Generell gilt, dass das Thema "IT-Zertifizierungen" viel zu hoch gekocht wurde – aus pekuniärem Interesse, versteht sich. Kleinweich, Schulungs- und Zertifizierungsunternehmen (VUE, Prometric) machen jede Menge Kohle damit. Was jedoch die Arbeitgeber wirklich wollen, ist ein klassisch-akademisches Uni-Informatikstudium, nicht dieser Zertifikats-Spielkram. Als CompTIA/MS/Novell/Sun-Zertifizierter mit fast 20 Jahren IT-Berufserfahrung kann ich jedem nur abraten, IT-Zertifizierungen zu erwerben, besonders die MS-Scheine sollte man vergessen. Bereits vor einigen Jahren in Deutschland waren diese Scheine nicht mehr viel wert. Mir wurde sogar gesagt: "So, sie sind MCSE? Das zeigt nur, dass sie gut auswendig lernen können". Bessere Jobchancen, mehr Geld? Negativ. Nun, seit 2 Jahren im gelobten Land USA ansässig, sehe ich, daß hier kein Hahn mehr danach kräht. MS-Scheine zählen einfach nichts - wohl aber hier und da Novell und Cisco. Was jedoch WIRKLICH zählt, ist profunde Praxiserfahrung und -wissen -, gepaart mit einem klassischen Uni-Informatikstudium. DAS ist, was die Unternehmen wollen. MS-Papiere hingegen gelten nichts weiter als reine Produktspezialisierungen, aber nicht als seriöse IT-Qualifikationsnachweise. Dies schreibe ich als Angestellter der IT-Admin eines hiesigen Colleges, wo "echte" IT-Fachleute, technische Redakteure, Dozenten usw., die ihr Fach wirklich kennen, arbeiten. Uber MS-Scheine wird hier nur gelacht. Unsere Netzwerkadmins haben ausnahmslos Advanced Cisco-Zertifikate - keiner ist MCSE oder MCSA, geschweige denn A+/N+. Unser College bietet Cisco-Spezialisierungen an, aber keinen MS-Track. Für Novell-Zertifikate werden College Credits gutgeschrieben (gemäß einer Richtlinie der Amerikanischen Bildungsvereinigung), aber nicht für MS-Scheine. Hierauf weise ich als IT-Spezialist hin, wo immer ich kann und wo immer es gehört wird, um - wo möglich - die Leute vor überzogenen Erwartungen und unrealistischen Hoffnungen sowie unnötigen Geld- und Zeitinvestitionen abzuhalten. Deshalb mein Rat: Lasst es, und versucht, wenn Ihr noch nicht zu alt seid, Euch an einer Uni für ein "richtiges" Informatikstudium einzuschreiben und zieht das durch; das ist besser genutzte Zeit als den MS-Papieren hinterherzurennen.

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Hast Du schlecht geschlafen, hat sich Deine Freundin/Frau von Dir getrennt oder hat dir die Katze das Bein zerkratzt?

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Hast Du schlecht geschlafen, hat sich Deine Freundin/Frau von Dir getrennt oder hat dir die Katze das Bein zerkratzt?

 

Danke der Nachfrage, mir geht's sehr gut, bin glücklich verheiratet, und meine 4 Katzen warten bereits auf mich und ich freue mich auf sie.

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Weshalb eigentlich noch dieser MS-Zertifizierungshype? Dem anhaltenden Lob von Softwareherstellern und Schulungsanbietern auf den sagenhaften Wert von IT/MS-Zertifizierungen muß ich vehement widersprechen.

 

Welcher sagenhafte Wert? Hab ich was verpasst?

 

Hier werden völlig unrealistische Erwartungen geweckt, die an der Realität weit vorbeigehen. Generell gilt, dass das Thema "IT-Zertifizierungen" viel zu hoch gekocht wurde – aus pekuniärem Interesse, versteht sich.

 

Ich empfehle dir, einige Threads zu diesem Thema hier zu lesen. Da wirst du von Hype nix feststellen. Im Gegenteil, hier wird Leuten, die nicht vom Fach sind und glauben, mit nem MCSx die goldene Eintrittskarte zu haben eher davon abgeraten. Den Leuten hier ist sehr wohl klar, dass die Zeiten von NT 4.0 vorbei sind.

 

Kleinweich, Schulungs- und Zertifizierungsunternehmen (VUE, Prometric) machen jede Menge Kohle damit.

 

Off-Topic:

 

Kleinweich, bäh, wie ich das hasse...

Schreibst du auch "IGM" für "Internationale Geschäftsmaschinen", "Sonne" und "Lehmziegel"? Den Ausdruck verwenden doch mittlerweile nur noch Heisetrolle, die mit dem (mittlerweile abgelaufenen) Sekt in der Hand dasitzen, um auf das baldige Ende von MS die Korken knallen zu lassen.

 

Wenn du glaubst, dass ein Testcenter viel an einer MCP-Prüfung verdient, bist du falsch gewickelt. Für MS dürfte das auch eher Spielgeld sein.

 

Was jedoch die Arbeitgeber wirklich wollen, ist ein klassisch-akademisches Uni-Informatikstudium, nicht dieser Zertifikats-Spielkram.

 

Wow in echt? Hast du sowas? Ich schon. Und bin trotzdem mittlerweile MCSE, vermutlich nicht der Einzige...

Wenn du dich im Forum umschaust, wirst du sehen, dass es hier einige hochprofessionelle Leute gibt, die trotzdem MCSE sind. Schonmal was von Goldpartner gehört? Da macht sich sowas nicht schlecht...

 

Als CompTIA/MS/Novell/Sun-Zertifizierter mit fast 20 Jahren IT-Berufserfahrung kann ich jedem nur abraten, IT-Zertifizierungen zu erwerben, besonders die MS-Scheine sollte man vergessen. Bereits vor einigen Jahren in Deutschland waren diese Scheine nicht mehr viel wert. Mir wurde sogar gesagt: "So, sie sind MCSE? Das zeigt nur, dass sie gut auswendig lernen können".

 

Schön, wenn es nur der MCSE ist, ist das evtl. ja auch keine falsche Antwort. Allerdings bezweifle ich, wenn die 20 Jahre Erfahrung nachweisbar im Lebenslauf standen, dass dann diese Antwort kam. Oder war außer MCSx nix relevantes da?

 

Bessere Jobchancen, mehr Geld? Negativ.

 

Vielleicht überhaupt ne Jobchance für manche?

 

Nun, seit 2 Jahren im gelobten Land USA ansässig, sehe ich, daß hier kein Hahn mehr danach kräht. MS-Scheine zählen einfach nichts - wohl aber hier und da Novell und Cisco. Was jedoch WIRKLICH zählt, ist profunde Praxiserfahrung und -wissen -, gepaart mit einem klassischen Uni-Informatikstudium. DAS ist, was die Unternehmen wollen. MS-Papiere hingegen gelten nichts weiter als reine Produktspezialisierungen, aber nicht als seriöse IT-Qualifikationsnachweise.

 

Keiner hat behauptet, dass der MCSx für sich alleine ne Ausbildung darstellt...

 

Dies schreibe ich als Angestellter der IT-Admin eines hiesigen Colleges, wo "echte" IT-Fachleute, technische Redakteure, Dozenten usw., die ihr Fach wirklich kennen, arbeiten. Uber MS-Scheine wird hier nur gelacht. Unsere Netzwerkadmins haben ausnahmslos Advanced Cisco-Zertifikate - keiner ist MCSE oder MCSA, geschweige denn A+/N+.

 

Wow, "echte" Fachleute. Ich bin begeistert. Ich arbeite in einem RZ mit rund 80000 angeschlossenen Clients in 2 AD-Strukturen. Glaube mir, hier wird der MCSx gerne gesehen. Und Cisco? Hm, ****, wir haben Extreme (oder für dich Extrem...), da würde ich doch glatt über deine CCNPs lachen.

 

<edit>Zitat korrigiert</edit>

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Unser College bietet Cisco-Spezialisierungen an, aber keinen MS-Track. Für Novell-Zertifikate werden College Credits gutgeschrieben (gemäß einer Richtlinie der Amerikanischen Bildungsvereinigung), aber nicht für MS-Scheine.

 

Wie viele E-Directories gibt es und wie viele ADs? Und wen interessiert, was das College gutschreibt. Mein Prof wollte auch gerne, dass wir Fortran, Smalltalk und C++ lernen und den Quatsch mit Java und .NET lassen. Besser war es wohl, nicht auf ihn zu hören.

 

Hierauf weise ich als IT-Spezialist hin, wo immer ich kann und wo immer es gehört wird, um - wo möglich - die Leute vor überzogenen Erwartungen und unrealistischen Hoffnungen sowie unnötigen Geld- und Zeitinvestitionen abzuhalten. Deshalb mein Rat: Lasst es, und versucht, wenn Ihr noch nicht zu alt seid, Euch an einer Uni für ein "richtiges" Informatikstudium einzuschreiben und zieht das durch; das ist besser genutzte Zeit als den MS-Papieren hinterherzurennen.

 

Hier gibt es im Großen und Ganzen keine überzogenen Erwartungen. Hier wird der MCSx als das gesehen, was er ist. Als zusätzlicher Baustein zu Erfahrung und vor allem Ausbildung. Jedem, der hier bislang gefragt hat, ob er ne Ausbildung oder gleich MCSE machen soll, wurde nachdrücklich die Ausbildung empfohlen. Aber ein FiSi, der arbeitslos ist, helfen deine salbungsvollen Worte wenig. Der kann durch das Papier seine Chancen steigern.

 

Gruß

 

woiza

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...besonders die MS-Scheine sollte man vergessen.

 

Der MS Marktanteil spricht für sich… somit erübrigt sich jede Diskussion in diese Richtung!

 

Ich denke Du bist einfach nur frustriert, weil Du allem Anschein nach einige Leute mit MS-Zertifizierungen kennen gelernt hattest die weniger als Du wussten. ;)

 

Was ich viel schlimmer finde ist, dass man das gute alte „deutsche“ Diplom abgeschafft hat und es in einen räudigen Bachelor umgemodelt hat was auf dem Niveau des Vordiploms angesiedelt ist und man im Endeffekt doch den Master machen muss / sollte. Um nicht als besserer Techniker angesehen zu werden! Soviel zum Thema Fort-/ und Weiterbildung.

 

Mal ganz abgesehen davon, dass man ein Informatik Studium wohl kaum mit einem Industriezertifikat von MS vergleichen kann.

 

Nach einem Informatik Studium wirst Du wohl kaum in der Lage sein ein MS-Server zu konfigurieren. Genauso wenig wird sich ein MS Admin mit Dingen wie Stochastik und komplexen Algorithmen beschäftigen. Weil dies nun mal zwei Grundlegend verschiedene Schwerpunkte sind. Wie der Name schon sagt MS Zertifizierung bezieht sich ganz klar auf Microsoft was logischerweise teile der Informatik beinhaltet.

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Wie viele E-Directories gibt es und wie viele ADs? Und wen interessiert, was das College gutschreibt. Mein Prof wollte auch gerne, dass wir Fortran, Smalltalk und C++ lernen und den Quatsch mit Java und .NET lassen. Besser war es wohl, nicht auf ihn zu hören.

 

 

 

Hier gibt es im Großen und Ganzen keine überzogenen Erwartungen. Hier wird der MCSx als das gesehen, was er ist. Als zusätzlicher Baustein zu Erfahrung und vor allem Ausbildung. Jedem, der hier bislang gefragt hat, ob er ne Ausbildung oder gleich MCSE machen soll, wurde nachdrücklich die Ausbildung empfohlen. Aber ein FiSi, der arbeitslos ist, helfen deine salbungsvollen Worte wenig. Der kann durch das Papier seine Chancen steigern.

 

Gruß

 

woiza

 

Warum regt Dich mein Beitrag so auf? Tut die Wahrheit etwa weh? Zur Info: Ich habe das Studium, und darauf baut sich meine Karriere auf. Ich habe AUCH diverse IT-Zertifizierungen, und aufbauend darauf gebe ich meine Erfahrung weiter. Wenn Dir das nicht passt - bitte sehr. Das Form ist für alle da.

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Hallo,

 

bitte ruhig und locker das Jahr angehen.

 

Also ich kann dir nur soviel mitteilen, das die auch schon bestimmt mehr als weißt, Vorraussetzung MCSE...; Auch gebe ich dir gerne Recht, das die Institute viel Geld damit machen, aber egal ob das jetzt Novell, MS, Cisco ist, die verdienen an allen Zertifizierungen.

 

Zertifizierungen sind dennoch das Absolute muss, um in der schnell lebigen Branche sich behaupten zu können. Ein UNI- Studium möchte jeder Arbeitgeber gerne von seinem Angestellten, dennoch ist es in der Realität anders. Egal ob einer von der UNI kommt und nicht Fuss fassen kann ohne zusätzliche Zertifizierungen, oder anders rum.

 

Es gibt genügend von der UNI die nach dem Studium nicht mal irgendwas Administrieren können und genauso auch wieder die Zertifikatstieger die Dumpen oder was auch immer und das Zertifikat abwerten.

 

Das der MCSE 2000 z.b. nicht so gut angesehen ist, mit der großen Weiterbildungswelle ist auch klar. Fakt ist dennoch das der MCSA / MCSE 2003 sehr großen Wert hat und das besonders im Ausland.

 

In China komme ich mit dem MCSA/ E 2003 sofort bei großen guten Unternehmen dran, aber mit der 2000 Schiene haben die schon genügend schlechte Erfahrungen gemacht. Aber es sind nicht alle Leute schlecht und ich kann dir auch Versichern, das die Leute von der UNI in China als alles andere Eingesetzt wird als zum Administrieren von Netzwerken. Denn das Studium an der Uni interessiert da keinen und nur der mit den Zertifikaten darf mal ran. Da musst du schon wieder zusätzliche Studien aufweisen, EU Ingenieur usw.. um in der Gerechten Position arbeiten zu dürfen.

 

Es gibt genügend gute Leute denen die nötige Ausbildung fehlt, aber absolute Giganten im Netzwerkbereich sind.

 

Die Berufserfahrung ist schon das was auch letztendlich Zählt und ob der nun von der UNI kommt, oder gar andere Zert hat ist dann egal. Doch wie sollten die Leute jemals den Einstieg in die Branche finden, denn keiner hat nach dem Studium oder nur einer Weiterbildung die Berufserfahrung, die nötig ist.

 

Es sollte auch keinen die durchaus berechtigten Hoffnungen genommen werden.

 

 

Viele Grüße Nachtfalke

 

P.S: ich war in China und das über 2 Jahre, das ist auch gut so:cool:

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Ähmmmm....was für ein ****sinn...sorry

 

Ein MCSA/MCSE mag natürlich kein Dipl. ersetzen...ich kenne aber viele...sehr viele Unternehmen...die stellen bewusst als Admins keine Uni/FH Leute ein weil zu teuer...die nehmen lieber Fachinformatiker mit IT-Scheinen wie LPI oder MCSE...

 

Na ja, hab ich das erste Troll-Posting in diesem Forum gelesen...Auch mal was

 

:D

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Du hast offensichtlich nicht richtig gelesen. Aber mal Gegenfrage: wieso hast du die Zettel?

 

Ich war eine Zeitlang als Freiberufler im IT-Trainingsbereich tätig (hat Spass gemacht), und da waren die Zertifikate notwendig. Habe mich dann aus diesem Bereich zurückgezogen, als ich die Prüfungspraxis sah und auch, wie zunehmend wenig den Teilnehmern die Scheine nützen, und mich wieder der "produktiven" Arbeit zugewandt.

 

"Wen interessiert, was das College gutschreibt?"

 

So ganz zufällig ist es das einzige College, das USA-weit sowie weltweit in allen 5 Kontinenten operiert. So ganz unwichtig oder belanglos ist also das, was hier vertreten wird, nicht. Aber das braucht Dich ja nicht zu interessieren, ich pflichte Dir bei.

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Ich war eine Zeitlang als Freiberufler im IT-Trainingsbereich tätig (hat Spass gemacht), und da waren die Zertifikate notwendig.

 

Damit ist alles gesagt. Stell dir vor, auch für andere ist das Teil notwendig...

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Ich denke, wir sollten etwas Emotionen rausnehmen.

 

Mir persönlich hat als Quereinsteiger der MCSE nicht nur damals nach längerer Arbeitslosigkeit überhaupt zu einem Job in der IT-Branche verholfen, nein, er hat mir sogar jetzt (Obwohl "nur" MCSE 2000) zu einem deutlich besseren Arbeitsplatz verholfen.

 

In sofern kann ich aus eigener Erfahrung behaupten, dass die 12 Monate Schulbank drücken und abendliches Selbststudium durchaus lohnenswert waren.

 

Dass nicht jeder meiner Meinung ist, kann ich nachvollziehen und respektiere es.

 

Aber eine ganz konkrete, nicht provozierend gemeinte Frage an "infotainment":

Seit wann bist Du in den Staaten?

 

Ich habe in den deutschen Stellenanzeigen den Trend entdeckt, dass "normale" Adminposten eher nicht für TH und FH Absolventen ausgeschrieben werden, da dort die "Ausbildung" meist zu theoretisch und praxisfern gilt. Abgesehen davon verlangen Dipl.-Informatiker und Co. einfach zu viel Geld für solche STellen.

Der Trend geht hier eher zu Leuten mit praktischer Erfahrung, die "nebenbei" bewiesen haben, dass sie sich in Eigeninitiative fortbilden. Die sind billiger, und können wenigstens praktisch die Verbrechen ausbügeln, die an so manchem Diplomschreibtischen ausgeheckt werden.

So liest man immer öfter z.B. folgende Formulierungen:

Neben einer Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegration rundet eine erfolgreiche Zertifizierung zum MCSE Ihr Profil ab. ...

oder:

...Als MCSE betreuen sie unsere Microsoft-Serverlandschaft (ADS, Exchange, Windows Server 2000/2003) sowie unsere Clients (Windows 2000/XP) und unterstützen die Anwender...

Auch schon gelesen:

Neben einer kaufmännisch ausgerichteten IT-Ausbildung erwarten wir die Qualifikation zum MCSE für Windows 2003...

 

Aber:

Ich gebe Dir in Hinblick auf leitende Positionen Recht, hier geht der Trend weiterhin zu TH/FH-Absolventen.

 

Ich hoffe, diese hitzige Diskussion etwas entschärft zu haben!

Hackt nicht sinnlos aufeinander rum.

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Hi,

 

mir gehts durchaus nicht ums rumhacken. Allerdings kann ich diese Schwarzweiß-Denke entweder Studium oder MCSE nicht ab. Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun? In beinahe jedem Berufsfeld gibt es Zusatzqualis oder Herstellerzertifizierungen.

Z.B. gibt es für Lehrer jede Menge Angebote vom Umgang mit LRS über Gewaltprävention bis zu bestimmten Diagnoseverfahren. Das kann einem Lehrer sehr helfen, ersetzt aber nicht die Lehrerausbildung. Den gleichen Fall haben wir mit dem MCSE. Der ist nicht mehr als ein Zusatz, aber eben auch nicht weniger. Und wie Marka richtig sagt, kann er sehr hilfreich sein.

 

Außerdem finde ich diese Arroganz, dass nur Dipl. Inf. ne Chance hätten und doch bitte alle hier sofort zur Uni rennen sollten etwas fehl am Platz. Es kann eben nicht jeder studieren, aus welchen Gründen auch immer.

 

Davon abgesehen darf der TO gerne seine Meinung bez. des MCSE behalten. Wir sind ja ein freies Land und die USA ja auch, zumindest im Großen und Ganzen. Vielleicht erfahren wir von ihm auch noch, woher seiner Meinung nach das Wissen über MS-Produkte kommen sollte. An der Hochschule lernt man nichts dazu, MOC-Kurse und MCSX sind auch schlecht und weder Novell, noch Cisco wird mir da weiterhelfen.

 

 

Mit ernstgemeintem Interesse

 

woiza

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