Alles zum Thema Windows Server sowie Windows IT Pro Themen — Q & A zu den Windows Server Versionen NT / 2000 / 2003 / 2003 R2 / 2008 / 2008 R2: Rollen, Features, Konfiguration, Troubleshooting
SBS2k3 oder nicht SBS2k3, das ist hier die Frage...
Hallo @all,
ich hab bereits einige Beiträge bezüglich SBS 2003 gelesen, aber keine Antwort auf meine Fragen gefunden.
Situation:
Neue Domäne mit 11 Clients WXP soll aufgebaut werden.
Folgende Gedanken mache ich mir:
Wenn ich nur einen Server mit SBS2k3 einsetze, laufen alle Dienste und Applikationen auf diesem Server. Das wäre neben den Standarddiensten ADS, DNS, DHCP etc. noch File, Print, Mail, Proxy, Backup, Antivirensoftware-Verteilung, SUS, RIS. Ist das nicht ein bisschen viel für einen Server? Auf der anderen Seite hängen nur 11 Clients in der Domäne, 2 Server wären etwas überdimensioniert, oder nicht?
Auf der anderen Seite krieg ich leichte Bauchschmerzen, wenn auf einem Server Exchange läuft (OWA), auf dem die Firmendaten liegen, zumal Externe über OWA ihre Mails abfragen sollen.
Als Proxy ISA einsetzen, oder nicht? Dann wäre die Premium Edition die Richtige, auch wenn kein SQL-Server benötigt wird. Eine Firewall ist bereits vorhanden, Cisco PIX.
Das Finanzielle spielt, bei der Software zumindest, eine untergeordnete Rolle, da Schullizenzen. Bei 2 Servern (Hardware) müsste ich gute Argumente aufbringen.
Ich hab schon gelesen, das einige gute Erfahrungen mit SBS2k3 gemacht haben, aber wie sieht es mit den angesprochenen Punkten aus? Vor allem die Geschichte mit OWA und den Firmendaten. Wie seht ihr das?
Einen fetten Server mit SBS2k3 hinstellen, oder lieber 2 "kleine" Server hinstellen, die sich die Dienste teilen? Wenn ja dachte ich an sowas wie, der 1. macht File, Print, Backup, RIS und der 2. Mail, Proxy, Antivirenverteilung, SUS, also eher die Internet-Schiene. Das ganze dann als 2x W2k3? Oder 1x SBS2k3 und 1x W2k3? Oh man... Fragen über Fragen......
Würd mich über Anregungen, Antworten und Meinungen sehr freuen, zumal ich noch nicht einmal schlafen kann, weil ich mir die ganze Zeit Gedanken darüber mache... Sch... Job... grml....
Bei mehr als 10 Arbeitsplätzen und der Aussicht auf Wachstum, solltest du auf alle Fälle einen (oder zwei) "echten Server einsetzen. Da bist du mit dem SBS zu schnell zu sehr eingeschränkt.
Original geschrieben von Dr.Melzer Bei mehr als 10 Arbeitsplätzen und der Aussicht auf Wachstum, solltest du auf alle Fälle einen (oder zwei) "echten Server einsetzen. Da bist du mit dem SBS zu schnell zu sehr eingeschränkt.
bei den diensten die du ausführst, würde ich einen grossen server mit der standard w2k3 version und vmware einsetzen. man kann mit dem vmware gsx-server erfahrungsgemäß 3-4 virtuelle maschinen pro physikalischer cpu fahren. das host system sollte dann domänencontroller, dns, sus und dhcp sein. dann eine vm mit den restlichen diensten aufsetzen. so dinge wie ris usw. werden ja nicht 8 stunden pro tag benutzt sondern nur dann und wann mal... dabei ist allerdings nen haufen arbeitsspeicher voraussetzung.
@Dr. Verpeilung:
Mit vmware habe ich überhaupt keine Erfahrungen und alles muss natürlich schnell gehen, also keine bis gaaaanz wenig Einarbeitungszeit...
@Dr. Melzer:
Meinst Du mit "echtem" Server einen W2k3, also keinen SBS?
Wachstum ist nicht wirklich in Sicht. Innerhalb von 4 Jahren von 6 auf 13 Clients gestiegen. Also 75 werden sie wohl nie überschreiten.
Vielleicht einen Mix aus SBS2k3 und W2k3? Sowas wie auf SBS2k3 PE läuft Exchange, ISA, SQL (wird wohl doch kommen) und auf dem W2k3 File, Print, etc. eben die restlichen Dienste? Würde was dagegen sprechen? Und ich hätte diese Frage mit OWA und Firmendaten auf einem Server aus dem Kreuz.
zum beispiel sind im active directory schon ein haufen oes eingerichtet die man nicht braucht. terminalLIZENSserver geht, aber terminalSERVER nicht.
der normale server assistent gibt es nicht sondern nur der SBS verwaltungs blabla.
Jedoch finde ich den SBS zu verschachtelt mit anderen Programmen.
Der SBS ist genau so viel oder so wenig verschachtelt wie die Standard Versionen der einzelnen Softwarepakete. Das Problem liegt eher bei den Anwendern. Es wird hurtig ein SBS gekauft, weil er günstiger ist als die Standard Software, und dann wird dumm aus der Wäsche geguckt, weil plötzlich einige Funktionen nicht vorhanden sind, die man im eigenen Netzwerk benötigt.
sondern nur der SBS verwaltungs blabla
Der SBS ist für den weniger versierten Admin gedacht, und da helfen die integrierten Assisten sehr viel weiter. Die MS Programmierer haben sich bei dieses Assistenten schon einiges gedacht und ich empfehle jedem diese Dinger auch zu verwenden. Benutz einfach einmal die Boardsuche, und du wirst zahlreiche Beiträge finden, die es nicht geben würde, wenn das "Verwaltungs blabla" eingesetzt worden wäre.
Vielleicht einen Mix aus SBS2k3 und W2k3? Sowas wie auf SBS2k3 PE läuft Exchange, ISA, SQL (wird wohl doch kommen) und auf dem W2k3 File, Print, etc. eben die restlichen Dienste? Würde was dagegen sprechen? Und ich hätte diese Frage mit OWA und Firmendaten auf einem Server aus dem Kreuz.
Danke nochmal
genau so haben wir es bei uns am Laufen.
Einen SBS2003, auf dem DNS, Eschange, ISA, SQL usw. läuft und einen weiteren W2k3-Server, der als File- u. Printserver arbeitet...
Wir haben rund 30 Arbeitsplätze und keinerlei Probleme, was Performance oder so anbelangt.