Alles zum Thema Windows Server sowie Windows IT Pro Themen — Q & A zu den Windows Server Versionen NT / 2000 / 2003 / 2003 R2 / 2008 / 2008 R2: Rollen, Features, Konfiguration, Troubleshooting
Ich suche einen Scanner der auf Win läuft, mit welchem ich das Netzwerk testen kann. Gemeint ist damit Durchsatz, Geschwindigkeit etc.. in Fällen wo man nicht weiß, ob das Netzwerk schuld ist weil alles "so langsam" ist.
Stelle mir das vor mit in etwa den Werten:
Byte TX | Byte RX | Durchsatz | RX Error | TX Error
Wer weiß hier ein gutes Tool? (Darf auch was kosten).
Wenns nur eine einfache Durchsatzmessung sein soll dürfte netio zusammen mit perfmon und den Errorcountern auf deinen Switches alle Bedürfnisse erfüllen.
......nicht weiß, ob das Netzwerk schuld ist weil alles "so langsam" ist.....
Es wäre schön, wenn es ein zauberhaftes Universalwerkzeug für alle Fälle gäbe; einen Agent, losgelassen von der Adminkonsole durch das Netzwerk wandernt, ständig alles beobachtent, prokollierend meldend an den Admin.
Echte Fehlersuche im Netzwerk ist eher Detektivarbeit, das Sammeln von Indizien, diese zu einem Bild zusammenfügen, zu analysieren, zu Schlüssen kommen.
Datendurchsatz messen mit netio. Anleitung unter NetIO :: network lab. Mehr braucht es dazu nicht. Also nur "ein" Tool. Falls die Messwerte zu "schlecht" ausfallen ggf. Errorcounter der Switche auslesen, sofern möglich. Wurde ja bereits erwähnt
Der TO wollte den Datendurchsatz im Netzwerk messen. "Stelle mir das vor mit in etwa den Werten: Byte TX | Byte RX | Durchsatz | RX Error | TX Error". Bis auf die letzten beiden Werte (Switch Error Counter) misst netio genau das. Einfach zu bedienen ist es auch, siehe bereits erwähnte Anleitung.
welche Probleme des Netzwerkes willst Du denn konkret analysieren? Wohl kein einfaches Tool kann in einem Netzwerk etwas genaues über die Leitungsqualität aussagen, im konkreten Verdachtsfall wird ein Messhgerätesatz benötigt (Wavetek, Wandel und Goltermann) oder setzt zur ständigen Überwachung der Leitung geeignete Switches ein.
Geht es denn überhaupt um Probleme des physikalischen Netzwerkes, des Layer 1? Dann gibt es Fehler, die haben mit dem physikalischen Netzwerk nichts zu tun, da gibt es broadcastverursachende Interfaces von ausgeschalteten Rechnern, da machen Downloads den Internetzugang dicht, da liegt es nicht am eigenen Rechner oder dem LAN, da liegt es am Server im WAN, an dessen überlasteten Zugang, an dessen überlasteter Hardware. Ein Hauptverdächtiger ist die Namensauflösung für das LAN und das WAN.