Alles zum Thema Windows Server sowie Windows IT Pro Themen — Q & A zu den Windows Server Versionen NT / 2000 / 2003 / 2003 R2 / 2008 / 2008 R2: Rollen, Features, Konfiguration, Troubleshooting
ich teste die Migration nun in einem VM Testszenario und habe dabei die bereits beschriebenen Schritte ausgeführt.
Zitat von lionheart
1. SBS 2003 Komplettsicherung
2. SBS 2003 System mittels Disk2VHD in eine VHD klonen
3. Hyper-V VM mit SBS 2003 VHD erstellen und ausführen
4. Windows Server 2008 R2 Standard Edition auf altem System vollständig neu installieren
5. Schema auf SBS 2003 für die Unterstützung von 2008 aktualisieren
6. 2008er Server in die Domäne aufnehmen
7. 2008er Server zu weiterem DC hochstufen
8. Betriebsmasterrollen übertragen
9. SBS 2003 zu Memberserver herunterstufen
10. SBS 2003 abschalten
11. Weiteren 2008er DC als Hyper-VM in Betrieb nehmen
Aktuell stehe ich bei Punkt 9.
Die FSMO Rollen habe ich erfolgreich übertragen. Der Befehl
Code:
netdom query fsom
zeigt auch, dass alle Rollen auf den neuen DC übertragen wurde.
Leider scheint irgend etwas mit dem AD noch nicht korrekt zu funktionieren. Der Ordner Sysvol existiert auf dem neuen DC überhaupt nicht. Sollte die Replikation nicht sofort erfolgen, sobald ich den Memberserver zum sekundären DC hochgestuft habe?
Sobald ich den SBS2003 per DCPROMO zum Memberserver herunterstufen möchte, erscheint folgende Fehlermeldung:
Code:
Der Vorgang ist fehlgeschlagen. Fehler:
Es konnte keine Domänencontroller für die Domäne xyz.local kontaktiert werden, in der ein Konto für diesen Computer vorhanden war...
"Die angegebene Domäne ist nicht vorhanden, oder es konnte keine Verbindung hergestellt werden."
Was könnte hierfür eine Ursache sein? Muss man an den Computernamen oder der IP-Konfiguration der beiden DCs noch etwas anpassen? PING oder NSLOOKUP funktioniert jeweils in beide Richtungen.
Zum Einen hatte der SBS einen Fehler (13555) beim Dateireplikationsdienst und zum Anderen scheint sich die Replikation von SBS2003 > 2008R2 nicht so gut mit aktiviertem IPv6-Protokoll zu verstehen.
Nach dem der Fehler beseitigt und das IPv6-Protokoll deaktiviert wurde, klappt die Replikation und das Herunterstufen des SBS fehlerfrei.
Ich habe das hier mit Interesse gelesen und wollte es mal ausprobieren.
Zitat von lionheart
- SBS 2003 Komplettsicherung
- SBS 2003 System mittels Disk2VHD in eine VHD klonen
- Hyper-V VM mit SBS 2003 VHD erstellen und ausführen
- Windows Server 2008 R2 Standard Edition auf altem System vollständig neu installieren
- Schema auf SBS 2003 für die Unterstützung von 2008 aktualisieren
- 2008er Server in die Domäne aufnehmen
- 2008er Server zu weiterem DC hochstufen
- Betriebsmasterrollen übertragen
- SBS 2003 abschalten
- Weiteren 2008er DC als Hyper-VM in Betrieb nehmen
Nun hänge ich bei "Hyper-V VM mit SBS 2003 VHD erstellen und ausführen" fest - die VM startet nicht...
Ich habe die VHD mal gemountet, um zu sehen ob sie funktioniert - alles i.O. - aber in der VM geht nichts...
...irgendwelche Tipps?
Hätte ich auf irgendwas achten müssen?
Disk2VHD macht eigentlich nur einen clone via vss von deiner angegebenen platte. wenn es die systemplatte ist, gehen für eine erfolgreiche virtualisierung noch so essenzielle schritte ab wie integration der neuen treiber usw... sprich: die hardware wird an die neuen gegebenheiten angepasst (acronis nennt sowas zum beispiel universal restore).
disk2vhd läuft super, wenn du irgendwelche platten in eine vm importieren willst. bei systemlaufwerken habe ich es unter anderem oft schon so gemacht (davon ausgehend, dass es einen hardwarebezogenen bluescreen gab):
- platte via usb o.ä. an einen rechner hängen und mit disk2vhd ein image ziehen.
- eine neue vm erstellen und dann die erstellte vhd als bestehende disk verwenden.
- NICHT das OS starten, sondern entweder mit der vmware coldclone oder acronis true image mit universal restore booten und dann die maschine noch einmal clonen
- maschine rückspielen und die vmware (oder welche lösung du auch verwendest) treiber integrieren, booten, freuen....
dieser weg hat zwar den nachteil, dass du lange brauchst und viel speicher flöten geht, aber immerhin funktioniert der weg, und so konnte ich schon die eine oder andere zerschossene maschine von kunden und freunden wieder reanimieren. die meisten laufen immer noch im vmware player, und die daten- und einstellungsmigration läuft schritt nach schritt.
@lionhart:
ich würde mir vielleicht überlegen, diese migration etwas zu verschieben, und deine bestehende domäne ordentlich auszumisten und nach deinen wünschen zu konfigurieren. das hat den vorteil, dass du nur saubere einstellungen und gpo´s migrierst, zum anderen wirst sicher auch danach weniger stress beim troubleshooting haben. außerdem hast du dann den vorteil, dass du dann deine domäne wieder gut kennst und nach der migration diverse loginscripts usw. durch preferences ersetzen kannst.
ich habe mich die letzten wochen sehr stark mit ähnlichen tätigkeiten beschäftigt, meine domäne ist jetzt um ein ganzes hauseck "schönes", meine gpo´s wieder schlüssiger (habe für fast alle einstellungen seperate gpo´s erstellt bzw. habe diese gruppiert). resultat - troubleshooting für mich ist wesentlich einfacher, da ich mir sicher sein kann, dass z.b. eine richtlinie von einer anderen nicht überlagert wird.
ich habe im Nachhinein noch folgende Seite gefunden: P2V Conversion of an SBS 2003 Server – Part One « The Frugal Admin
...interessanterweise stimmen die Schritte ziemlich genau (ich habe gleich alle Partitionen in die VHD und es nicht erst einzeln versucht) mit denen überein, die ich gegangen bin.
Mit dem kleinen Unterschied, dass bei mir die VM nicht startet...
Es wurmt mich ungemein, dass der einfachste Weg hier nicht laufen will!
Disk2VHD macht eigentlich nur einen clone via vss von deiner angegebenen platte. wenn es die systemplatte ist, gehen für eine erfolgreiche virtualisierung noch so essenzielle schritte ab wie integration der neuen treiber usw... sprich: die hardware wird an die neuen gegebenheiten angepasst (acronis nennt sowas zum beispiel universal restore).
Das ist halt leider so. Frugal Admin scheint hier einfach nur Glück gehabt zu haben. Wenn sich die verwendete Hardware mit der virtuellen recht ähnelt (womit ich speziell Chipsatz und Storage meine) kann es natürlich vorkommen, daß die Maschine so ohne weiteres hoch kommt. Solche Glücksmomente hatte ich auch schon, aber natürlich auch des Öfteren diverse Bluescreens. Versuche meinen Weg, er ist natürlich etwas aufwändiger, aber dafür funktioniert er recht gut. Es gibt natürlich noch ein wenig Optimierungspotential, aber die Virtualisierung war bei mir (fast) nie zeitkritisch. Und der große Vorteil ist, dass z.B. der VMware Player gratis ist, und eine Acronis True Image Home Lizenz teilweise für < € 20,- zu bekommen ist.
Ich habe jetzt auch einen Eintrag bei MS gefunden, der den Weg mit Disk2VHD empfiehlt: [...]
...aber auch einen, der Probleme mit Disk2VHD beschreibt:
[...]
...ich habe Disk2VHD von einer der zusichernden Partitionen (C aus ausgeführt. Vielleicht ist hier der Hund begraben...
Da war der Hund begraben!
Habe Disk2VHD vom USB-Stick ausgeführt und schon hat es geklappt!
Der Start als VM hat nun auch bestens geklappt - die Treiber auszutauschen auch.
Nun geht´s weiter damit die Migration zu testen.