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Windows Server Forum


Alles zum Thema Windows Server sowie Windows IT Pro Themen — Q & A zu den Windows Server Versionen NT / 2000 / 2003 / 2003 R2 / 2008 / 2008 R2: Rollen, Features, Konfiguration, Troubleshooting


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Alt 03.08.2009, 20:14   #1
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GPO - Loobbackverarbeitung. Funktioniert es nicht oder raff ichs nicht?

Hallo zusammen,

ich spiele grad in meiner Testumgebung mit GPOs und em Loobackverarbeitungsmodus.

Leider will das nicht so richtig hinhauen, hier mal die Situation:

Eine GPO "Firmen Standards" in der festgelegt ist, dass der Bildschirmschoner nach 10 min rein geht und nur durch Eingabe des Passworts wieder beendet wird. Diese ist auf die Domäne verlinkt.

Nun habe ich eine OU mit Schulungscomputern. Hier möchte ich, dass wenn man sich an Schulungsrechnern die sich in dieser OU befinden anmeldet, dass diese Bildschirmschoner Einstellungen zurückgesetzt werden auf "nicht konfiguriert".

Habe eine GPO erstellt und auf die OU Schulungsrechner verlinkt in der der Loopbackmodus aktiviert ist - bei den Benutzereinstellungen sind die Richtlinien für Bildschirmschoner alle auf "nicht konfiguriert".

D.h. wenn ich jetzt mit dem GPO-Modellierungstool simuliere müssten die Einstellungen nicht gesetzt sein für diese computer. Das sind sie aber immer noch - durch die GPO "Firmen Standards".


Kann es sein, dass die Einstellungen nur ersetzt werden, wenn ich in der GPO für die Schulungsrechner auch die Bildschirmschoner Richtlinien einstelle, z.B. deaktiviere??


Helft mir mal bitte auf die Sprünge.

Besten Dank schon mal.

Grüße
toasti

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Alt 03.08.2009, 20:27   #2
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Hallo toasti,

stell dir vor du hast eine Kolonne Maler und ein Haus.
Der ganzen Gruppe sagt du das Haus wird weiß gestrichen.
Nun trennst du 2 Maler heraus, und sagst ihnen diese Seite machen wir anders in der Farbe.

Mit welcher Farbe wird die eine Wand gestrichen ?

Mal so als Denkanstoß verstehen

Warum definierst du diese Richtlinie in der obersten Ebene ?

Mach dir das Leben doch leichter, erstelle 2 OU / Gruppen, füge entsprechende Mitglieder
hinzu und definiere dort deine Einstellungen.

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Gruß und viel Erfolg !

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Alt 03.08.2009, 23:57   #3
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hmmm, weiß? ;-)

Du hast schon Recht, aber ist nicht genau dafür der Loobbackmodus da?

Ich mein, nehmen wir an es gibt eine Unternehmens-Sicherheitsrichtlinie die eben besagt JEDER Rechner in der Domäne wird nach 10 min gesperrt und nur mit Passwort kann man sich wieder anmelden. Plus weitere Sicherheitseinstellungen die Domänenweit einfach gelten sollen.

Und jetzt aber habe ich eine OU voller Schulungscomputer die z.B. nicht diese Einstellungen des Bildschirmschoners bekommen sollen, egal welcher User sich anmeldet.

Anhand der Loopbackverarbeitung sollten dann doch die Benutzereinstellungen der "Sicherheitsrichtlinie" die auf die Domäne verlinkt ist verworfen werden (im Ersetzen-Modus) und die Benutzerkonfigs angewendet werden, die in der GPO drin stehen die auf die OU der Schulungsrechner verlinkt ist.

Man kanns bestimmt einfacher gestalten, aber es geht mir einfach um die Loopback-Geschichte.

Der Gedankenweg ist doch richtig, oder?




Besten Dank nochmal!!

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Alt 04.08.2009, 08:56   #4
olc
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Beiträge: 3.692
Hi,

ist die Einstellung eine "Computer Configuration" oder "User Configuration"? Gib bitte einmal den kompletten "Pfad" zur Gruppenrichtlinie.

Wenn es eine Computerkonfiguration ist, dann brauchst Du keine Loopback verarbeitung - dann konfigurierst Du einfach die Einstellung auf der Schulungsrechner OU in einer eigenen GPO.

Oder ist die Domänen Policy (Standard Settings) "erzwungen / enforced"?

Viele Grüße
olc

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Alt 04.08.2009, 09:21   #5
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Hallo,

ich beschäftige mich momentan auch mit der Loopback-Geschichte.
Und ich bin da auf eine Seite gestoßen, die allgemeine Klarheit schaffen sollte was den Loopbackmodus und Gruppenrichtlinien an sich angeht.

Hier erstmal der Link -> MSXFAQ.DE - Gruppenrichtlinien

Ich habe allerdings auch eine Frage dazu.

Zunächst einmal wie ich das Ganze verstanden habe - und ich bin absoluter Anfänger (Azubi) :

Also zunächst einmal besteht eine Richtlinie aus einem Computeranteil und einem Benutzeranteil - im Folgenden CA und BA abgekürzt.

Es gibt Richtlinien für User sowohl als auch für die Rechner selbst - was sicherlich bekannt sein sollte.

Wird nun ein Rechner gestartet, verbindet sich dieser mit der AD und list die für 'Ihn' zutreffenden Richtlinien ein. Allerdings nur den Computeranteil (CA) seiner Richtlinie. Der Benutzeranteil (BA) wird praktisch nicht vom Rechner beachtet.

Loggt sich ein User dann auf diesem Rechner ein, so durchläuft er die selbe Prozedur, allerdings wird hier nicht der CA sondern der BA der User-Richtlinie "geladen".

Das ist der Normalfall, so habe ich es auf jedem Fall verstanden.

Nun zu meiner Situation/Frage:

Ich melde mich als User an einem lokalen Rechner oder ThinClient an - dort soll keine spezielle Richtlinie, außer die der Domain-Policy und evtl. anderen zugewiesenen, greifen. Doch melde ich mich doch am Terminal-Server via RDP- oder ICA-Session an, soll z.B. die Systemsteuerung ausgeblendet werden.

Nur ich frage mich, was ist wenn ich direkt vor dem TS sitze, ohne RDP, ICA oder sonstwas anmelde, wie verhält sich dann das Ganze? Welche Richtlinie greift?

Was ich auch noch nicht ganz verstanden habe, was der Unterschied zwischen ersetzen und verbinden ist. Hier hänge ich auch noch ein wenig.

Brauche ich dazu 2 neue/eigene Policys oder kann ich es in einer Zusammenfassen und es wird sich nur der CA bzw. BA Anteil gezogen? Normal ist es ja so, dass ich die Policy auf einer OU anwende, in der User- oder Gruppen- oder Computerkonten vorhanden sind. Im Loopbackmodus stellt sich für mich nur die Frage, auf welche OU wende ich denn die Policy an? Auf der, in der der Terminal-Server ist oder auf der sich der/die User/Gruppen befinden.

Habe in der Testumgebung eine OU angelegt, die eine Gruppe beinhaltet, an die ich einige Benutzer hinzugefügt habe.

Stelle es mir eigentlich so vor, wenn sich ein Benutzer, der Mitglied dieser TerminalUser Gruppe ist und wenn sich genau ein User aus dieser Gruppe an dem Terminal-Server anmeldet, dass dann Systemsteuerung etc. ausgeblendet wird. Wenn ein Benutzer nicht Mitglied dieser Gruppe ist, dann soll genauso wenig passieren, als wenn er sich lokal an seinem Rechner anmeldet.

Hoffe ich sorge nicht für soviel Verwirrung und jemand von euch hat noch den zündenden Hinweis für mich.

Gruß
Denii

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Alt 04.08.2009, 11:49   #6
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Beiträge: 431
@deniii:

Nur ich frage mich, was ist wenn ich direkt vor dem TS sitze, ohne RDP, ICA oder sonstwas anmelde, wie verhält sich dann das Ganze? Welche Richtlinie greift?
schau mal hier:

Gruppenrichtlinien - Übersicht, FAQ und Tutorials

unter Howto -> Terminalserver

gibt es eine schöne Anleitung dafür

Gruß
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Alt 04.08.2009, 13:40   #7
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Zitat von deniii Beitrag anzeigen
Was ich auch noch nicht ganz verstanden habe, was der Unterschied zwischen ersetzen und verbinden ist. Hier hänge ich auch noch ein wenig.
Zusammenführen nimmt sowohl den Benutzeranteil des GPOs des Users sowie den Benutzeranteil des GPOs des Computers. Letzterer hat bei gleicher Policy immer Vorrang.
Ersetzen bedeutet: Der Benutzeranteil des GPOs des Users wird nicht angewandt, sondern nur der des GPOs des Computerobjekts.

Bye
Norbert

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Alt 04.08.2009, 15:28   #8
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Zitat von NorbertFe Beitrag anzeigen
Zusammenführen nimmt sowohl den Benutzeranteil des GPOs des Users sowie den Benutzeranteil des GPOs des Computers. Letzterer hat bei gleicher Policy immer Vorrang.
Ersetzen bedeutet: Der Benutzeranteil des GPOs des Users wird nicht angewandt, sondern nur der des GPOs des Computerobjekts.

Bye
Norbert
und genau da will ich nochmal einsteigen - ich glaube wir reden aneinander vorbei

Was passiert, wenn ich in der GPO des Computers den Benutzeranteil nicht konfiguriere, in der GPO des Benutzers aber der Benutzeranteil konfiguriert ist?

Werden die Einstellungen durch die GPO des Computers auf "nicht konfiguriert" zurückgesetzt oder bleiben die Einstellungen der Benutzer-GPO?

Wie ich das laut MS-Press Buch 70-640 verstanden habe, sollte bei einer Loopbackverarbeitung im Ersetzen-Modus der Benutzeranteil der Benutzer-GPO komplett verworfen werden.

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Alt 04.08.2009, 23:07   #9
olc
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Hi,

mal abgesehen davon, daß Du meine Fragen oben nicht beantwortet hast , sollte im "Replace Mode" die Benutzer Policy komplett ersetzt werden, in Deinem beschriebenen Szenario also durch "leere" Einstellungen. Beim "Merge Mode" wäre in Deiner Beschreibung das Benutzer Setting auf Benutzer OU GPO Basis weiterhin aktiv.

Aber wie oben angesprochen: Wenn es sich um Computer Einstellungen handelt, ist diese Diskussion nicht fruchtbar. Sag uns erst noch einmal konkret, was genau Du konfiguriert hast.

Viele Grüße
olc

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Alt 04.08.2009, 23:47   #10
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Abend,

wie schon in meinem Eröffnungspost geschrieben handelt es sich um Bildschirmschoner Einstellungen, also User Settings.

So, hier mal die Screens von den beiden GPOs. Zu erst mal die Contoso Standard, diese ist direkt auf die Domain verlinkt.




Dann haben wir hier noch die Schulungsraum GPO, hier ist der Loopbackmodus aktiviert, die GPO ist auf die OU Schulungsraum gelinkt.




Nach meinem und deinem Verständnis müssten nun also die Benutzereinstellungen der Contoso Standard durch die, der GPO Schulungsraum ersetzt werden, d.h. die Einstellungen werden zurückgesetzt.

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