hallo hubert,
mit boardmitteln wirst du kaum eine adequate lösung realisieren können. mittel wie robocopy und konsorten sind eher mittel, die einmalig oder mit kleiner frequenz gefahren werden (1 x tag).
ein clusterservice könnte eine lösung sein (wobei cluster nicht DR bedeutet), allerdings ist dein hinweis, das deine GF einen DR-raum einrichten wollen, nicht so aussagekräftig. das duplizieren der server ist erstmal keine DR.
gehen wir davon aus, dass ihr im falle eines GAUs eure dienste schnell wieder oben haben wollt (lass uns über einen totalausfall z.b. *decke-auf-server" reden), dann benötigt ihr weniger einen clusterdienst, als eine unabhängiges zweitsystem, welches einen zeitnahen datenvorat des originalsystems hat (max 1-5 minuten), und dass auch automatisch anspringt und die dienste z. verfügung stellt.
falls ihr da einen cluster benutzen wollt, dann sollte das plattensystem ebenfalls redundant ausgebaut werden. würde bedeutet, dass ihr mind. 4 nodes (2 extern, active/active oder active/passive) für den produktven bereich, und zwei nodes intern (IM DR-raum) habt, die alle vier an dem clusterplattenschrank (aus zwei unabhängigen hardwareeinheiten -> SAN) hängen.
eine platteninterne lösung kopiert dabei ständig das hauptplattensystem (extern) auf das fallbackplattensystem (DR-raum). NetApplicance oder IBM bieten sowas "vom werk* aus an.
eine nummer kleiner könntest du mit software, wie z.B.
http://www.amtsoft.com/doubletake/ lösen, die sowas eine nummer kleiner machen.
beiden lösungen ist gleich, dass sie mit einer maximalen datenausfallzeit von ca. 5 minuten (oder weniger) arbeiten, und dass die lösungen komplett autark voneinander (extern zu DR) arbeiten.
ihr müsst jetzt berechnen, was euch billiger kommt, die ausfallzeit oder die soft/hardware
my2cents
gruß
dejan