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Windows Server Forum


Alles zum Thema Windows Server sowie Windows IT Pro Themen — Q & A zu den Windows Server Versionen NT / 2000 / 2003 / 2003 R2 / 2008 / 2008 R2: Rollen, Features, Konfiguration, Troubleshooting


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Alt 10.09.2009, 12:38   #1
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Beiträge: 349
Citrix: XenApp versus XenDesktop

Hallo,

viele unserer Kleinstkunden (Unternehmen mit 1 oder 2 Rechnern) haben es mit der Technik nicht so am Hut, müssen einen Rechner aber zwangsweise haben und sind mit Dingen wie "Backup, Viren, Firewall, Updates einspielen usw." (die üblichen Arbeiten eben) vollkommen überfordert.

Daher gehen unsere Ideen in folgende Richtung:
- in einem Rechenzentrum stellen wir einen Windows+Citrix-Server hin
- jeder Kunde bekommt ein ThinClient
- der/die Server werden von uns gewartet
- der Kunde baut automatisch eine verschlüsselte Verbindung auf (über DSL zum Server im RZ) und kann unbesorgt arbeiten

Bisher hätte ich das ohne wenn und aber mit Windows TS oder eben mit Citrix XenApp gemacht. Mit dem (für mich) neuen Produkt XenDesktop stehe ich allerdings jetzt gespalten da und es stellen sich für mich folgende Fragen:
- Wo genau sind die Unterschiede und welche Vorteile gibt es
- Wird für XenDesktop überhaupt ein ThinClient benötigt oder behält der Kunde seinen Standard-Desktop-PC
- ist XenDesktop für lokale Netzwerke gedacht oder auch für langsame Internetverbindungen - weil hier steht auf Kundenseite nur A-DSL (meist 2.000) zur Verfügung, Server ist mit 100Mbit/s angebunden)

Verstehe den Unterschied zwischen den zwei Produkten noch nicht wirklich. Stehen die im Wiederspruch zueinander oder haben die den gleichen Einsatzbereich. Ich rall des einfach noch net :-)

Vielen Dank für eure Unterstützung und Aufklärung

Stefan
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Alt 10.09.2009, 13:11   #2
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Beiträge: 4.597
Ist doch ganz einfach:

Bei XenApp arbeiten die Benutzer auf dem Server.
Bei XenDesktop arbeiten die Benutzer auf ihrem Desktop (z.B. eigene VM oder Blade, Übertragung ebenfalls per ICA-Protokoll).

Aber ich meine, dass darfst du so nicht wirklich anbieten. Da du in dem Moment als Provider auftrittst, gelten da wohl etwas andere Lizenzbedingungen. -> Lizenzforum

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Frag nicht, wenn Dir die Antwort nicht passt.

Beste Grüße
Stephan Betken



In Memory of LukasB

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Alt 10.09.2009, 13:17   #3
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Beiträge: 349
Hi,

vielen Dank für deine Antwort. Wenn die Benutzer auf Ihrem Desktop arbeiten, wofür dann ein Server? Ist das dann nix weiter als n' Art Software-Verteilung? Was hat denn dann der Desktop mit einer VM oder Blade zu tun? Und was wird dann noch eigentlich übertragen? Was hat denn XenDesktop dann mit Virtualisierung zu tun?

Zu den Lizenzen - das ist n' ganz andere Thematik. Wird wenn über SPLA-Lizenzen angeboten - zumindest ist das der Ansatz, an dem gerade gearbeitet wird. Mir geht's vor allem erst mal um die technischen Gegebenheiten.

Dankend

Stefan
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Alt 10.09.2009, 14:00   #4
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Benutzerbild von Heros
 
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Beiträge: 497
Schau dir mal allgemein die Themen VDI an. Das ist der Herstellerunabhängige Begriff für XenDesktop.

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Alt 10.09.2009, 14:14   #5
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Beiträge: 349
Hi,

vielen Dank für den Topp mit VDI - habe mir den Wikipedia-Artikel durchgelesen und habe das jetzt so grob verstanden:

XenApp:
- festes Windows-Betriebssystem (2003 bzw. 2008)
- mehrere Benutzer arbeiten auf dem gleichen BS
- Software wird zentral zur Verfügung gestellt

XenDesktop:
- eigenes BS
- jeder Benutzer hat sein eigenes BS
- Software muss einzeln (auf jedem BS) installiert werden
- der Server ist eine art Virtual-Server mit mhereren virutelle Maschinen und auf diese VMs kann dann per ThinClient zugegriffen werden

Das bedeutet aber in beiden Fällen, dass die Performance/Rechenkapazität vom Server bereitgestellt wird und der Desktop/ThinClient "nur" die Grafik wiedergibt. Im Endeffekt ist es dann "nur" eine andere Verwaltung der Sitzungen auf dem Server - grob gesagt.

Kann man diese Basics so stehen lassen oder habe ich selbst diese nicht so verstanden, wie es sein sollte? Dann kann ich mich nämlich erst Mal mit diesem Wissen auf die vorhandenen Artikel einlassen, nur die brachten mir bisher nix, weil ich einfach die Grundideen net verstanden habe. Ich hoffe, dass habe ich nun :-)

Dankend

Stefan
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Alt 10.09.2009, 14:32   #6
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Benutzerbild von lebron
 
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Beiträge: 182
Hallo Stefan,

also sorry, du mußt dich da schon selber einlesen in das Thema. Man kann hier ganze Seiten dazu schreiben. Schau dich einfach mal auf der Homepage von Citrix um. Nur mal ein Beispiel: Nein, du mußt bei XenDesktop nicht alle Programme händisch installierten, du kannst XenApp auch auf den virtuellen Desktops betreiben.
Aber wie gesagt, die Arbeit der Informationsbeschaffung kann dir hier keiner abnehmen.

Gruß
Lebron
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Alt 10.09.2009, 14:35   #7
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Benutzerbild von Heros
 
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Registriert seit: 01-2004
Beiträge: 497
Im groben und ganzen geht es in die richtige Richtung! Es gibt natürlich wichtige Unterschiede die hier nicht erwähnt sind. Das sprengt aber den Rahmen hier.
Im Citrix Bereich kenne ich mich nicht aus aber VMware bietet auch eine VDI Lösung an. Diese heißt View. Hier findest du sehr gute Dokumente zum Thema. VMware View Resources (formerly VMware VDI) Virtual Desktop Management & Security

XenApp = Thinapp bei VMware. Wie gesagt, da findest du gute PDF´s die es aber bestimmt auch von Citrix gibt.

Geändert von Heros (10.09.2009 um 14:36 Uhr). Grund: vertippt

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Think Enterprise

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Alt 10.09.2009, 14:39   #8
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Registriert seit: 02-2005
Beiträge: 349
Hi,

vielen Dank - mir war die grobe Richtung wichtig. Hatte das im Vorfeld alles durcheinander gewürfelt und keine klare Linie erkennen können. Jetzt wo mir die Richtung klar ist, erblicken einige Dokumentationen im ganzen anderen Licht :-) Werde mir diese noch mal zu Herzen nehmen.

Vielen Dank für eure Unterstützung und die neu gewonnenen Erkenntnisse.

Stefan
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Alt 10.09.2009, 15:01   #9
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Ort: Hamm (Westf.)
Beiträge: 4.597
Und für identisch ausgestattete Desktops und Server nimmt man bei Citrix den Provisioning Server. Da kann man mit PXE-Boot nette Sachen machen und spart eine Menge Speicherplatz.

Aber ich glaube, so viel tun sich die Lösungen auch nicht mehr, egal ob Citrix oder VMware.

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Frag nicht, wenn Dir die Antwort nicht passt.

Beste Grüße
Stephan Betken



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