Remote Desktop über Port 3389 kommt durch Firewall nach außen durch
Hallo Community,
haben hier in der Firma einen Draytek Router Vigor 2900G mit Firmware 2.5.6 stehen. Die interne Firewall des Routers ist so konfiguriert, dass alle Outgoing Ports bis auf einige wenige zugelassene wie z.B. Port 80, 53, 110, ... gesperrt sind. Also quasi Withlist Betrieb.
Um so mehr verwunderte es mich, dass ein Rechner aus unserem LAN (Win 2000 Pro) der eine Windows Remote Desktop Verbindng über Port 3389 nach außen herstellen wollte, auch sauber nach draußen durchgekommen ist. Auch der "Active Session Table" im Router zeigte eine aufgebaute Verbindung über Port 3389 an. Nutzt der Remote Desktop irgendwelche anderen speziellen Protokollmechanismen als TCP oder ist dies ein Bug in der Router Firmware?
Was is wenn du ne Firewall Regel erstellst und Testweise explizit 3389 sperrst?
ja, nur womit soll das anfangen und womit aufhören. Gibt es vielleicht einen einfachen Portscanner, den ich mal von innen aus dem LAN auf den Router ansetzen kann? Ansonsten habe ich eigentlich auch keine Probleme und der Router hält eigentlich auch gut dicht.
Hast Du am Ende der Filterliste ein "Deny All" ? Ich hab auch nen 2900er, solche Probleme kenne ich nicht, eher andersrum, wenn was raus soll, aber nicht geht
Genau, im letzten Filterset gibt es eine Rule, welche alle ausgehenden Ports sperrt und eine Rule, welche alle eingehenden Ports sperrt. Die Rule für ausgehenden Verkehr lautet:
Block immediately
Direction: OUT
Protocol: ANY
Source und Destination IP: ANY
Start und Endport bleiben frei.
Ansonsten auch eher Erfahrungen damit, dass bestimmte Sachen nicht raus gehen. Daher war ich um so verwunderter, dass Port 3389 nach außen durchlässig ist.
wenn der Filter enabled ist und die Verzweigungen der Filtersätze (Next Filter Set) richtig sind
da gehe ich mal von aus - na gut, ich check lieber noch mal ;-)
Vielleicht hast Du ja mal die Chance 'ne Remote Desktop Verbindung zu irgendeinem Rechner außerhalb Deines LANs aufzubauen, um die Sache mal zu checken.