Alles zum Thema Windows Clients für den Desktop: Windows 95 / 98 / NT / 2000 / XP / Vista / Win 7 — Q & A zu den Windows Client Versionen sowie Windows Media Center / Windows Home Server
Nicht unter Windows XP 32-Bit, da ist bei 4 GByte Ende (hat Microsoft extra so gemacht). Bei den Server-Betriebssystemen kann mittels PAE mehr angesprochen werden, allerdings auch nicht immer. Sicher funktionieren eben nur x64-Systeme und Remapping-fähige Chipsätze.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, ich sprach vom Speicher limitieren ....... (also weniger anzeigen lassen als drin ist) und mit /PAE bzw /NOPAE ginge das, da die Adressierung von 32bit auf 36bit eingeschaltet bzw ausgeschaltet wird (wenn auch nicht bei allen Windows Betriebssystemen mit dem gleichen Ergebnis).
/maxmem=Zahl
Durch diese Befehlszeilenoption wird die maximale RAM-Menge angegeben, die Windows belegen kann. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Windows weniger als 64 MB Speicher belegt, verwenden Sie die Befehlszeilenoption /maxmem=64
Die Befehlszeilenoption /maxmem berücksichtigt jedoch keine Speicherlecks. Microsoft empfiehlt daher, stattdessen die Befehlszeilenoption /burnmemory zu verwenden. Die Befehlszeilenoption /burnmemory berücksichtigt Speicherlecks.
Wenn Sie beispielsweise die Befehlszeilenoption /Maxmem=64 verwenden, und das System 64 MB Speicher zum Laden benötigt, sind aufgrund von Speicherlecks möglicherweise gar keine 64 MB für das System verfügbar. In diesem Fall, wird Windows nicht gestartet.
Burnmemory
/burnmemory=Zahl
Durch diese Befehlszeilenoption wird die Speichermenge angegeben, die von Windows nicht belegt werden kann. Verwenden Sie diesen Parameter, um ein Leistungsproblem oder andere Probleme im Zusammenhang mit der Erschöpfung des Arbeitsspeichers zu bestätigen. Geben Sie beispielsweise /burnmemory=128 ein, um den physischen Speicher, der Windows zur Verfügung steht, um 128 MB zu reduzieren.
Falls der Computer mit 4 GB physikalischem Speicher bestückt ist, dann werden zwischen 0,5 und 1,25 GB für den PCI-Adressbereich reserviert, bevor er für Anwendungen zur Verfügung steht. Deshalb stehen der 32-Bit-Version von Windows XP lediglich ca. 2,75 bis 3,7 GB Speicher zur Verfügung - abhängig von der AGP aperture size bzw. von dem Grafikspeicher auf der PCI-Express-Grafikkarte. Wenn mehr Arbeitsspeicher genutzt werden soll, dann muss ein 64-Bit-Betriebssystem eingesetzt werden.
du sag mal was hast du eigentlich für Probleme? Hab ich dich irgendwie dumm angemacht? oder bist du etwa neidisch uf irgendwas??
Danke für den Link...
ich hab nun meine Titel entfernt, eine Zeit lang wars mal so (und wohl immer noch so) dass hier viele Ihre MCSE und sonstigen Zertifikate in der Sig hatten - ich fand dies noch recht angenehm...
Gruss
Haennerson
Hi,
ich würde die Sig lassen. Schließlich hat hier nur ne Minderheit ein Problem damit. Ich finds prinzipiell interessant die Sig zu lesen. Und warum man mit irgendnem Titel auf einmal alles wissen muss, kann mir vermutlich auch keiner erklären.
richtig bei reiner 32 bit Adressierung würde ich die von Dir genannten Switches verwenden, beim von mir angesprochenen Limitieren von 36 auf 32 bit die von mir genannten, ist doch logisch, oder?
mit PAE bekommst du etwas mehr wenn du Glück hast, ohne halt eben nicht.
Den von dir zitierten Schalter /Nopae habe ich nicht gefunden, er würde dann allenfalls
die vom Bios initiierte PAE ausschalten. Somit bleibts beim verminderten Adressbereich.
danke für eure Links und Ausführungen...
Ich werde mal den 3GB und PAE Schalter ausprobieren und das BIOS überprüfen.
Das Windows kann ich ja nicht zu Müll machen wenn ich mit diesen Parametern rumspiele? Nur weil einige was von Problemen geschrieben haben. Aber so wie ich das deute würde der PC dann einfach abstürzen oder sowas. Richtig?
Weil wenn ich dem CAD'ler seine Maschine zerschiesse :-)
mit PAE bekommst du etwas mehr wenn du Glück hast, ohne halt eben nicht.
Den von dir zitierten Schalter /Nopae habe ich nicht gefunden, er würde dann allenfalls
die vom Bios initiierte PAE ausschalten. Somit bleibts beim verminderten Adressbereich.
Hi Urmel,
hier findest Du ein paar Info's mehr zu Verhindern, dass Windows 2003 SP 1 oder Windows XP SP 2 den PAE Kernel lädt, wenn auch der Artikel nicht direkt zu dem Problem hier passt, zumindest zeigt er den /NOPAE Schalter. Dass ich die Limitierung der Speicheradressierung von 36bit auf 32bit gemeint hatte erwähnte ich ja bereits.
Ich habe noch etwas getestet und habe auf meinem Rechner daheim verschiedene Systeme installiert, nur um zu sehen, wieviel RAM genutzt werden kann. Mein Rechner hat einen NVidia 210S/430B-kombi (in etwa ein 6150 mit 430). So sieht es aus (ich habe normal installiert, ohne irgendwas an der boot.ini rumzuspielen):
Die Werte passen sehr genau. Von den 4 GB verschwinden unter XP 0,75 GB (für Ressourcen) sowie 32 MByte (=0,032 GB) für die onboard-Grafikkarte, macht (korrekt abgerundet) 3,21 GByte RAM. Unter den Server-Systemen verschwinden nur die 0,032 GB für die onboard-Grafikkarte, so dass 3,96 übrig bleiben. Die 0,75 GByte RAM werden zusammen mit der Remapping-Funktion des Mainboards weiter oben wieder eingeblendet und dort durch die Server-Betriebssysteme genutzt. Mein System kann dank Remapping-Funktion auch unter 32 Bit volle 4 GByte RAM zur Verfügung stellen, wenn das Betriebssystem das kann (hier Windows Server).
Fazit: Man könnte die 4 GByte auch unter 32 Bit nutzbar machen, wenn man ein passendes Betriebssystemn nutzt. XP 32 kann es nicht. Vista 32 habe ich nicht getestet.
Anders sieht es aber bei Intel-Desktop-Boards aus und ich bin wirklich froh dass ich mir keins gekauft habe. Hier denkt man mit Intel etwas Business-like gekauft zu haben und dann ärgert man sich schwarz. Ein Kunde von mir hat ein aktuelles Intel-Board und kommt da selbst mit einem x64-System nicht an die 4 GByte RAM, 0,75 GB fehlen. Gleiches nach der Test-Installation eines Windows Server 2003 R2 32. Intel beschreibt das sogar recht schön im Handbuch zum Board:
Von Remapping kein Wort! Die denken gar nicht daran die 750 MByte RAM weiter oben wieder einzublenden. Ein BIOS-Update gibt es nicht und ist auch nicht geplant.
Ob das jetzt eine Eigenheit des Q965-Chipsatzes ist oder ob Intel das Board-BIOS dahingehend beschnitten hat ist mir unbekannt. Schade eigentlich, denn dieses Board hat einen TPM-Chip, den man schön für Vista BitLocker nutzen könnte.