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Alt 14.09.2011, 11:08   #1
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Langzeitarchivierung und RDX

Hi,

hat schon jemand Erfahrungen mit RDX in bezug auf Archivierung gemacht?

Momentan archivieren wir auf Blu-Ray´s einfach aufgrund der Datenmenge (Momentan ca. 600GB, alle 2-3 Monate ca 100GB dazu.). Diese sind natürlich nicht für Langzeitarchivierung geeignet und RDX scheint mir die bessere Lösung zu sein.

Ich suche auch noch eine gute Katalog Software, also eine die mir die RDX bzw. Blu-Ray´s katalogisiert. Nach Möglichkeit mit einem Webinterface, damit die User schon einmal selbst nachschauen können, auf welchem Tape die Daten liegen.
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Alt 14.09.2011, 18:43   #2
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Beiträge: 4.673
Mit welcher Backupsoftware sichert ihr? Diese sollte die Katalogfunktion beinhalten.

Mit RDX habe ich selbst keine Erfahrung. Wir nutzen Commvault mit einer EMC Storage als Backup2Disk und in einer 2. Umgebung Commvault mit einer Overland Bibliothek.

Evtl. ist eine kleine Bandbibliothek interessant. Aber kommt wie immer auf das DaSi Konzept an und auf die benötigte Kapazität.
Mittlerweile würde ich immer auf ein Backup2Disk2Tape Konzept setzen und nicht unbedingt mit einer VTL sondern einer normalen Storage (wenn die Backupsoftware das so unterstützt).
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Alt 14.09.2011, 20:54   #3
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Beiträge: 948
RDX sind doch soweit ich weiß auch "nur" Festplatten ?!

Ich würde auf jedenfall für Langzeitarchivierung immernoch auf Bänder sichern. Mit den aktuellen LTO5 Bändern kannst du 1,5 TB auf ein Band schreiben, und das auch noch deutlich schneller als mit RDX oder BlueRay.

Signatur
MCITP: Server & Enterprise Administrator 2008
Citrix Certified Administrator 5.0, Astaro Certified Administrator
VMWare VTSP 4, Tobit Software System Specialist
www.stefan-wendrich.de

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Alt 14.09.2011, 20:57   #4
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Beiträge: 4.673
So viel ich weiß ist RDX auch sowas wie ne VTL. D.h. man kann die Storage nur als Backup Device nutzen. Mit einer Storage als Backupdevice kann man das ganze auch evtl. als Storage nutzen und muss nichts neukaufen.
Außerdem kann man dann evtl. Features der Backupsoftware nutzen, wie z.B. dedup, was mit einer VTL nicht geht (oder die VTL muss es von Haus aus unterstützen).
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Alt 15.09.2011, 10:09   #5
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Beiträge: 134
Also im Moment nutzen wir TSM mit Backup2Disc. Eventuell aber nicht mehr lange, da TSM doch recht teuer ist (Supportverlängerung). Die Archivierungsfunktion von TSM benutzen wir bisher nicht.

Das nächste Thema ist, dass die archivierten Daten möglichs direkt lesbar sein sollen (im Prinzip also wie externe Festplatten). Bei TSM habe ich ja die Abhängigkeit von der TSM DB.

Aber ich schätze mit einer guten Lösung begibt sich immer in Abhängigkeiten. Wie ist dass dann mit den Tapes? Kann mir die Software (z.B. auch TSM) anzeigen, wenn die Tapes ein bestimmtes Alter erreicht haben, damit man die Daten auf neue Tapes umkopieren kann?

Momentan liegen ca. 3.2 TB Daten im Backup und täglich werden ca. 20 GB daten gesichert, die hinzukommen bzw. sich geändert haben.
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