Nun es gibt schon diverse Möglichkeiten, die aber weitgehend alle darauf hinauslaufen entweder mit kostenpflichtigen Zusatztools (zB dem Adminpak von Winternals) oder mit nicht immer verfügbaren Tools (Microsoft Diagnostic and Recovery Toolset - nur über Software Assurance zu beziehen) in die nicht mehr bootbare Windows Version einzugreifen. Teilweise lässt sich auch hier BartPE (oder eine andere Windows PE Umgebung) nutzen. Nachträglich bei nicht mehr bootbaren Windows Installationen Treiber hinzufügen dürfte nicht funktionieren, die Aktivierung von vorhandenen Treibern, die entweder beim Setup oder bei der Installation von Herstellertreibern diabled werden, sollte sich aber bewerkstelligen lassen.
Universal Restore kümmert sich ja auch nur ausschliesslich um Festplatten bzw HDD Controller, alle andere Hardware bleibt aussen vor und muss nach dem Boot des wiederhergestellten Images neu eingebunden werden.
Dies kann man mit mehr Handarbeit durchaus auch selbst erledigen (hierzu findet sich unter dem Stichwort
mergeide einige Artikel im Internet, der von mir verlinkte c't Artikel soll nur als Beispiel dienen).
Sofern nur Treiber aktiviert/beim Boot gestartet werden müssen (zB bei Vista mit S-ATA Platten im IDE Kompabilitätsmodus, die man auf AHCI umstellen will und nicht neu installieren möchte - ich aktiviere dann einfach den mitgelieferten Microsoft AHCI Treiber - bisher hat das immer funktioniert), so kann man das zB über die ebenfalls kostenpflichtigen DameWare Utilities erledigen. (Ich könnte mir denken, dass das auch über die CMD zB mit sc.exe gehen kann.) Allerdings muss man das meistens vorher bei gestartetem Windows erledigen, ist also für den Fehlerfall meist unpraktikabel.
In jedem Fall bedeutet es aber viel Handarbeit und den ein oder anderen Test.
Grüsse
Gulp