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Wir haben hier WDS in Verbindung mit dem MDT 2010 im Einsatz, um PCs mit der Referenzinstallation zu betanken und das funktioniert einwandfrei. Wenn der SCCM 2012 erscheint, dessen Bestandteil auch diese Funktionalität ist, wird dieser das übernehmen, das Prinzip ist ja dasselbe.
Ob die Festplatte des zu installierenden PCs leer ist oder nicht, spielt keine Rolle. Es besteht sogar die Möglichkeit, per USMT die vorhandenen Userprofile vor der Installation auf eine Dateifreigabe im Netz zu sichern und anschließend wieder zurückzuspielen - etwa wenn eine Workstation neu aufgesetzt werden muss. In unserem Fall bootet der Rechner per PXE in einem separaten VLAN vom WDS/MDT-Server, das Image wird aufgespielt, die Installation tritt der Domäne bei, alle noch fehlenden Patches und Updates werden vom WSUS gezogen und abschließend werden noch einige kleine Änderungen per Skript vorgenommen. Über eine MSSQL-DB kann man weitere Einstellungen definieren, z.B. anhand der MAC-Adresse den Hostnamen definieren oder per Make&Model Treiberpakete und Bildschirmauflösung angeben. Man hat viele Möglichkeiten.
Der große Vorteil imho ist, dass die Referenzinstallationen hardwareunabhängig und über Tasksequenzen individuell anpassbar sind - im Gegensatz zu sektorbasierten Images, wie sie Clonezilla erstellt. Und auch um das SID-Problem muss man sich nicht mehr kümmern.
HTH
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