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Virtualisierung


Alles zum Thema Virtualisierung — Q & A zu Hyper-V, ESX, ESXi, VMWare, Xen, VirtualPC, VirtualBox: Architektur, Konfiguration, Troubleshooting


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Alt 05.12.2011, 20:02   #1
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Windows XP OEM Lizenz unter VMWare ESXi

Hallo Ihr Lizenzexperten

darf man nach deutschem Recht eine WindowsXP OEM Lizenz unter VMWare ESXi betreiben.

Diese Lizenz wird nicht woanders verwendet und ist dediziert für diese VM.
Zugegriffen wird von WindowsXP OEM/Windows7 OEM Clients per VMWare-VMRC. Auf diesen VM's liegt lediglich jeweils ein Zugang zu einem Kunden. Falls hier Fragen aufkommen. Dies wird gemacht, um die Zugänge zu den Kunden rechtemäßig einzelnen Usern zuzuweisen bzw um Inkompatibilitäten in Bezug auf verschiedene VPN-Clients auf einem Host aus dem Weg zu gehen. Die Zugänge sicherheitsmäßig besser zu verwalten und vom Rest abzutrennen und es ist für einige kleinere Kunden problematisch SiteToSite VPN Verbindungen zu erstellen. Teamviewer existiert parallel als Alternative.

Naja Back to the Topic. Ist es also legal diese VM's so zu betreiben oder benötigt man hierfür eine VDA oder Windows 7 mit SA Lizenz für das zugreifende Gerät

Existiert irgendein offizielles Dokument in welchem explizit steht, dass dies erlaubt bzw. verboten ist? In der EULA habe ich hierzu nichts konkretes gefunden

Falls dies nicht erlaubt ist wie könnte man verfahren um jährlichen Gebühren aus dem Weg zu gehen?
Wären Windows7 Volumenlizenzen für die VM's erlaubt? Wäre es möglich für die VM's Windows Server 2008 R2 Datacenter einzusetzen? Würde man hier RDS Cals benötigen obwohl nicht per RDP zugegriffen wird? Könnte man dann also auf einem ESXi Server welchem 2 Datacenter Lizenzen (da 2 CPU's) zugewiesen sind, 50 Windows Server 2008 R2 Datacenter VM's auf welche per VMWare-VMRC connected wird erstellen? Der letzte Ausweg wäre es UNIX auf diesen VM's zu installieren, aber hier sollte es doch eine bessere Lösung via Microsoft geben an der man sich nicht dumm und dämlich zahlt!?!?

Danke schonmal für eure Antworten
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Alt 05.12.2011, 20:16   #2
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Eigentlich ist das ganz leicht zu beaantworten, lt. Microsoft ist eine OEM immer an eine Hardware gebunden/gebundelt.

Licensing FAQ
Guckst du unter "Transfer Licens"

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Alt 05.12.2011, 20:32   #3
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dort steht geschrieben:
Q. My customer bought a new PC and wants to move the OEM software from the old PC to the new one. Can't users do whatever they want with their software?

A. The OEM software is licensed with the computer system on which it was originally installed and is tied to that original machine. OEM licenses are single-use licenses that cannot be installed on more than one computer system, even if the original machine is no longer in use. The End User Software License Terms, which the end user must accept before using the software, states that the license may not be shared, transferred to, or used concurrently on different computers. System builders must provide end-user support for the Windows license on computers they build, but cannot support licenses on computers they didn’t build. This is a fundamental reason why OEM System Builder licenses can't be transferred.

dies widerspricht aber dem OEM-Urteil des Bundesgerichtshofs:
BGH, Urteil vom 06.07.2000, I ZR 244/97

dort wurde festgelegt, dass OEM Lizenzen nicht hardwaregebunden sind
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Alt 05.12.2011, 20:34   #4
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Am besten beschreibst du mal so konkret wie möglich was du da vor hast.

Dann können wir dir sagen welche Lizenzen du dafür benötigst.

Zitat von LooMiS Beitrag anzeigen
dies widerspricht aber dem OEM-Urteil des Bundesgerichtshofs:
BGH, Urteil vom 06.07.2000, I ZR 244/97

dort wurde festgelegt, dass OEM Lizenzen nicht hardwaregebunden sind
Interessant...

Wo in den Urteil steht das genau?

Hast du das Urteil überhaupt einmal gelesen?

P.S.
Hab ich schon erwähnt das sich in all den Jahren die ich diesen Job mache noch keinen Fragesteller hier im Forum gelesen haber der das Urteil verstanden und richtig angewandt hat?

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Alt 05.12.2011, 20:39   #5
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es sollen auf einem VMWare Server virtuelle Maschinen mit einem Microsoft Betriebssystem ausgestattet werden. ~ca 100 VM's. Auf diese VM's wird von unseren Client PC's per VMWare-VMRC zugegriffen. Diese VM's sind individuell aufgesetzt (verschiedene VPN Clients etc)
Jede VM stellt eine Verbindung zu einem Kunden her um auf dem Kundensystem Support geben zu können.
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Alt 05.12.2011, 20:59   #6
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Hhhhmmm...

Das ist verwirrend...

Warum greift ihr über VMs auf die Rechner eurer Kunden zu und nicht direkt?

Welche Microsoft Betriebssysteme laufen in den VMs?
Was ist ausser dem BS noch in den VMs installiert?

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Alt 05.12.2011, 21:00   #7
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ging prinzipiell um unbundling von OEM Versionen sprich dass diese auch ohne PC verkauft werden dürfen. Diese sind also nicht an eine Computerhardware gebunden und können so auch auf einem beliebigen Rechner installiert werden (also auch auf einem nicht physikalischen sondern virtualisierten Rechner)?!?!
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Alt 05.12.2011, 21:04   #8
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wieso auf diese nicht direkt zugegriffen wird hatte ich oben erläutert:

-----------
Falls hier Fragen aufkommen. Dies wird gemacht, um die Zugänge zu den Kunden rechtemäßig einzelnen Usern zuzuweisen bzw um Inkompatibilitäten in Bezug auf verschiedene VPN-Clients auf einem Host aus dem Weg zu gehen. Die Zugänge sicherheitsmäßig besser zu verwalten und vom Rest abzutrennen und es ist für einige kleinere Kunden problematisch SiteToSite VPN Verbindungen zu erstellen. Teamviewer existiert parallel als Alternative.

-----------

es wird Windows XP Professional verwendet. Auf den VM's ist sonst lediglich Fernwartungszugangssoftware installiert z.B.: VPN Clients (Checkpoint/Astaro/Cisco/Juniper etc...) und Remoteanzeigetools (VNC/RDP/PC Anywhere etc...) Wir schreiben hier keinen konkreten Fernwartungszugang vor, deswegen benutzen wir das was der Kunde im Einsatz hat
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Alt 05.12.2011, 21:17   #9
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Zitat von LooMiS Beitrag anzeigen
ging prinzipiell um unbundling von OEM Versionen sprich dass diese auch ohne PC verkauft werden dürfen. Diese sind also nicht an eine Computerhardware gebunden und können so auch auf einem beliebigen Rechner installiert werden (also auch auf einem nicht physikalischen sondern virtualisierten Rechner)?!?!
Wie soll das gehen?? Die Software wurde doch an eine Hardware gebundelt, somit ist diese eindeutig der Hartware zugeteilt.

An eine nichtgebundelte OEM Softwre kommt man nur als Reseller ran, wird dir aber keiner zu einer in schon gebrauch gegeben Hardware (dein laufender ESXi Serve) geben. (zählt dann als Vertragsverletzung des Resellers)

Warum nimmt ihr nicht einfach "normale" Lizenzen???

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Alt 05.12.2011, 21:22   #10
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Gehen wir die Sache mal von einer anderen Seite an: Die Nutzung von entbündelten OEM-Versionen (die werden in D unter dem Namen "System Builder" angeboten) ist in VDI-Umgebungen i.d.R. ausgeschlossen.

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