die lizenzkosten für den hypervisor sind nebensache, bei solchen projekten kosten die lizenzen für windows/unix/backup agent/sys management/... und die potente hardware deutlich mehr
die hdd performance bremst den virtual server aus (60-65% des host systems), vmware schafft da gute 80-85%. des weiteren sind diverse management tools bei vmware einfach umfangreicher (snapshots, usb support,..). dazu kommt noch die minimale unterstützung für host systeme, windows alleine ist heute zu wenig. vmware läuft auf windows/linux und du kannst die gast systeme beliebig in der produktlinie hin und herschieben.
für kleinere projekte mag virtual server durchaus ausreichen, insbesondere der günstige preis besticht. aber für größeres ist es einfach nicht geschaffen.
wenn der hypervisor möglichst günstig sein soll, sind vs und vmware zu teuer

xen ist deutlich billiger (opensource) und hat fast die native performance des host systems. mit vanderpool ist auch der betrieb von windows und co kein problem mehr. mit xen kann auch auf pci karten zugegriffen werden (zb für faxserver), da wird es selbst vmware schwer haben.
wenn die gerüchte stimmen, kommt xen zukünftig ins mainboard flash => intel pusht xen ja ganz besonders. wenn man auf ausgeklügelte management tools wie virtual center verzichten kann, wird in zukunft xen wohl oft die erste wahl sein.
ich denke zukünftig wird virtual server als einzelnes produkt wohl verschwinden und direkt in windows server produkten integriert werden.